Montag, 1. Oktober 2018

Endlich CO2-Grenzen auch für LKW und Busse

Schier endlose Lkw-Kolonnen auf allen Autobahnen verursachen klimaschädliche Emissionen. Und der Gütertransport auf der Straße soll noch um 39% zunehmen.

Was für Autos gilt, muss auch für Lkw und Busse gelten:
EU-weite Grenzwerte für den CO2-Ausstoß. Unglaublich aber wahr: Bisher werden diese nicht einmal gemessen.

Ab 2019 sollen die EU-Mitgliedstaaten den CO2-Ausstoß neuer Lastwagen und Busse erfassen, auf dessen Grundlage Brüssel dann Grenzwerte für das klimaschädliche Gas festlegen will. Während Autohersteller seit 2012 CO2-Limits für Pkw einhalten müssen, gibt es für Lastwagen, Busse (Mofas, Roller, Motorräder, Traktoren etc.) immer noch nichts dergleichen. Zwar unterliegen Schwerlastfahrzeuge schon seit 1988 Abgasnormen etwa für Stickoxide, doch ihre CO2-Emissionen werden nicht gemessen.

Bisher haben Logistik- und Industrielobby eine Einbeziehung des Schwertransportverkehrs auf der Straße in die Klimaschutzstrategie der EU verhindert. Dabei verursacht der Lastverkehr ein Viertel der Emissionen auf der Straße. Lastwagen und Busse stoßen 2018 EU-weit fast 20 Prozent mehr CO2 aus als 1990. Laut einer Studie der EU-Kommission werden diese Abgase bis 2030 um weitere 10 Prozentpunkte zunehmen, weil der Lkw-Verkehr bis 2030 nochmals um bis zu 40 % steigen könnte. Laut Plan sollten die CO2-Emissionen jedoch bis 2030 um 40 % und bis 2050 um 80 % sinken.

Zunächst müssen alle Hersteller ab 2019 mit Hilfe der neuen Vecto-Software den durchschnittlichen Spritverbrauch und den CO2-Ausstoß der in der EU zugelassenen Lastwagen und Busse ermitteln und den nationalen Behörden melden - zunächst allerdings nur Lkw und Busse über 7,5 Tonnen. Falsche Angaben wie in der Vergangenheit will Brüssel mit empfindlichen Geldstrafen ahnden.

Auf Grundlage der Messdaten will die Kommission im Jahr 2019 dann CO2-Limits vorschlagen. Um die Einführung von Lkw und Bussen mit geringerem Verbrauch und CO2-Ausstoß zu fördern, sollen die EU-Staaten flankierend emissionsabhängige Mautgebühren für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen einführen. Lastwagen, die viel CO2 ausstoßen, sollen dann deutlich mehr für die Nutzung von Fernstraßen und Autobahnen zahlen. Ob man damit extreme Stinker mit Rußfahnen von den Straßen bekommt, ist noch fraglich. Eine sinnvolle Folge könnte sein, dass Brüssel den Mitgliedstaaten Vorgaben macht, den Anteil des Frachtverkehrs auf der Schiene zu erhöhen und die Besteuerung von Lastwagen künftig stärker auf Sprit-Verbrauch und CO2-Ausstoß abzustellen.

Dienstag, 4. September 2018

330.000 Tonnen Mikroplastik gelangen pro Jahr in Deutschland in die Umwelt.

Das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen hat für 51 Quellen die freigesetzten Mengen errechnet.
Abrieb von Autoreifen, Abfallentsorgung, Abrieb von Fahrbahndecken und Freisetzungen auf Baustellen sind der Studie zufolge die größten Verursacher. Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die fünf Millimeter und kleiner sind. Inwieweit bei der neuen Studie auch flüssige und gelförmige Plastikanteile aus Kosmetikprodukten sowie Nanoplastikteilchen berücksichtigt wurden, ist uns nicht bekannt.

"Wir können davon ausgehen, dass sich Mikroplastik bereits in allen Bereichen der Umwelt befindet", (Leandra Hamann. Ko-Autorin der Studie). Über Regenwasser gerät das Mikroplastik von den Straßen vor allem in die Umwelt. Der Reifenabrieb wird nicht nur in die Kanalisation gespült, sondern fast überall hin. Auch wenn Kläranlagen den größten Teil des Mikroplastiks zurückhalten, kommt es dann aber trotzdem über die Nutzung von Klärschlamm in der Landwirtschaft ins Grundwasser und in den Nahrungskreislauf.

Wer Trinkwasser ohne Mikroplastik genießen möchte und auch ohne die vielen Tausend anderen Schadstoffe in Flaschen- und Leitungswasser, der kann seinen Tagesbedarf von 2-4 Liter mit einem Destilliergerät (kostet viel Strom und Zeit) oder sehr preiswert, schnell und effektiv mit einer kleinen Umkehrosmose-Anlage davon befreien.

Mehr siehe
https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm
https://wasser-hilft.de/frame_vorteile.htm
https://wasser-hilft.de/frame_funktion.htm
https://wasser-hilft.de/frame_schadstoffe.htm

Montag, 3. September 2018

Begrünte Fassaden helfen gegen Feinstaub, Stickoxide, Hitze und Kälte

Begrünte Fassaden stellen eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel dar. Wissenschaftler der Uni Köln und des Forschungszentrums Jülich haben gezeigt: Grüne Fassaden regulieren nicht nur das Hausklima positiv, sondern absorbieren auch gesundheitsschädliche Stickoxide und Feinstaubpartikel.

Das Team um Professor Dr. Hans Georg Edelmann zeichnete die Verläufe der Tagestemperatur sowie die fassadennahe Luftfeuchte von Efeu-begrünten Fassaden im Vergleich zu klassischen, verputzten Hausfassaden über Wochen hinweg auf. Es zeigte sich: Efeu und andere (Kletter-)Pflanzen (z. B. wilder Wein) wirken im Sommer nachhaltig kühlend, im Winter wärmeisolierend auf die Fassaden.
Es gab keine so starken Temperaturunterschiede wie bei unbegrünten Hausfassaden. Bei blanken Hausfassaden schwankte die Temperatur um bis zu 35 Grad Celsius. Grün bewachsene Fassaden wiesen im Sommer am Tag dagegen Temperaturschwankungen von nur 10 bis 13 Grad Celsius auf.

Mit dem Forschungsinstitut Jülich untersuchten die Kölner Forscher auch die absorbierende Wirkung von Efeu für Stickoxide (NOx) und die Adsorption (= Bindung und Anreicherung von Stoffen an die Blattfächen) von Feinstaub mit einer durchschnittlichen Größe von 2,5 Mikrometer (PM 2,5).  Die Ergebnisse zeigen: Efeu absorbiert die gesundheitsschädlichen Stickoxide und filtriert den Feinstaub. Außerdem hat die Begrünung einen positiven Effekt auf die Absorption des Treibhausgases CO2.

Asphalt-, Beton-, Dach- und Fassadenfläche heizen sich im Sommer intensiv auf und kühlen im Winter recht schnell aus. Das führt neben anderen negativen Effekten (Stickoxid- und CO2-Belastung) zu einer Überhitzung der Städte und zu einer Konzentrierung von Feinstaubpartikeln, "deren gesundheitsschädliche Wirkung im Zusammenhang mit Krebs, Diabetes, Asthma, Herzinfarkt und weiteren Krankheiten wie Demenzerkrankungen diskutiert wird".

Begrünte Fassaden stellen eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel dar – nicht nur im Hinblick auf die Stadttemperatur, sondern auch hinsichtlich der Feinstaubproblematik“, erläutert Biologe Edelmann. „Fassadenbepflanzung verbessert sowohl das Stadt- als auch das Raumklima, mindert Überhitzung und Smog. Sie produziert Sauerstoff und trägt zur Erhaltung und Erhöhung der Artenvielfalt in der Stadt als Lebensraum für Fauna und Flora bei.“
Typische Fassaden-Kletterpflanzen wie der Efeu oder der Wilde Wein sind sehr anpassungsfähig und trockenheitsverträglich und gedeihen auch an verhältnismäßig anspruchslosen Standorten.

Quelle:  Universität Köln, 2018

Welche Fremd- und Schadstoffe können aus Ihrem Wasserhahn kommen?


Unser Trinkwasser in Deutschland wird von den Wasserwerken laufend kontrolliert. Es darf daher mit Fug und Recht als das "am besten kontrollierte Lebensmittel" in unserem Land gelten.
Doch kein Labor eines Wasserks auf der ganzen Welt könnte Wasser auf alle denkbaren Inhaltsstoffe hin kontrollieren. Selbst wenn es technisch möglich wäre, würde es viel zu teuer und zu zeitaufwändig sein. Das fordert auch niemand.

Wenn ein durchschnittlicher Mitteleuropäer pro Tag laut Statistik ca. 150 Liter Wasser verbraucht (US-Amerikaner verbrauchen ein Mehrfaches davon), so trinkt er doch im Schnitt selten mehr als 3 Liter Wasser. An diesen winzigen Bruchteil des Tagesverbrauchs darf er andere Anforderungen stellen als an das Wasser zum Waschen und Duschen.

Selbst wenn das Wasser aus einem Wasserwerk in einwandfreiem Zustand ausgeliefert wird, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass es im gleichen Zustand auch aus jedem Wasserhahn jeder Wohnung fließt. 
  • Neben Blei und Kupfer lösen sich oft auch Zink und Eisen aus den Rohrleitungen der Hausinstallation. Während erstere ernsthafte Krankheiten hervorrufen können (weshalb das Neuverlegen von Bleirohren in Deutschland verboten ist), darf Eisen im Rost durchaus als einer der harmlosesten Fremdstoffe gelten.

  • Ganz und gar nicht harmlos, sondern als krebserregend eingestuft, werden hingegen die Asbestfasern aus vielen alten Haupttrinkwasserleitungen. Giftstoffe, die erst nach den Wasserwerken ins Trinkwasser gelangen!
  • Ebenfalls als krebserregend gelten die Rückstände aus vielen geteerten Trinkwasserleitungen, die in den 50er und 60er Jahren verlegt wurden - und aus Geldmangel von einigen Kreisen, Städten und Gemeinden noch immer nicht ausgetauscht worden sind.
  • Wenn Wasser länger steht, können sich auch aus Armaturen Schwermetalle lösen. (Daher geben besonders Gesundheitsbewusste das erste Glas Wasser am Morgen ihren Blumen - oder schütten es weg - anstatt es zu trinken. Dazu rät das Umweltbundesamt insbesondere Nickel-Allergikern.)
  • Dass in jedem Fluss, jedem See, an jedem Ufer oder Strand und in allen Weltmeeren massenhaft Mikroplastik schwimmt, das sich nicht zersetzt, sondern erst in 500 Jahren langsam verrottet, weiß zum Glück heute jedes Kind. Wir wir diese Millionen Tonnen Mikroplastik wieder aus unserem globalen Wasserkreislauf herausfiltern könne, weiß leider bisher noch niemand.
  • Welche Wirkung gar Nanoplastik auf unsere Zellen hat, (es kann aufgrund seiner winzigen Größe sogar die Bluthirnschranke durchbrechen und sich im Gehirn anreichern), weiß bisher noch niemand.
  • Pestizide, Fungizide, Herbizide und Phosphate kommen aus der Landwirtschaft und aus Abwässern ins Grundwasser. In Deutschland sind mehrere Hundert Spritz- und Düngemittel im Einsatz. Sehr viele davon (z. B. Glyphosat, Roundup...) gelten als ganz und gar nicht gesundheitsförderlich (um es ganz vorsichtig zu formulieren), weshalb Landwirte auch besonders vorsichtig und sparsam damit umgehen müss(t)en.
  • Unser Trinkwasser wird auf Nitrat und Nitrit untersucht. Dafür gibt es Gott sei Dank zulässige Höchstwerte. (Natürlich wird von Interessenverbänden um die Unbedenklichkeit solcher Grenzwerte sehr gestritten, da sie in einigen Ländern teilweise deutlich niedriger sind als hierzulande.)
    Fotos RAS

  • In Deutschland gibt es ca. 70.000 Arzneimittel, die so hochaktiv sind, dass sie nur in Apotheken und nur auf Rezept herausgegeben werden dürfen, und ca. 150.000 frei verkäufliche Naturheilmittel. (Zu den Zahlen gibt es extrem widersprüchliche Angaben.) Was geschieht mit den Wirkstoffen aus Billionen Tabletten, Tropfen und Salben ..., die nicht eingenommen, sondern weggeworfen werden? Und mit denen der vielen Präparate, die vom Körper wieder ausgeschieden werden?
  • Wohin wandern all die Hormone aus jahrzehntelanger Antibabypillen-Einnahme und die hormonähnlich wirkenden Weichmacher aus all dem Plastik um uns herum?
  • Täglich spritzen allein in Deutschland 5 Millionen Diabetiker Insulin. Es wird im Körper so gut wie nicht abgebaut und gelangt über den Harn direkt in den Wasserkreislauf - genauso wie ca.80-85% aller Medikamente!

    Wer uns über die ungeheuere Anzahl der gegenseitigen chemischen Reaktionsmöglichkeiten aller Mittel untereinander in unserem Grundwasser und deren unüberschaubare Auswirkungen sachkundig informieren kann, möge es bitte tun, damit wir zur Beruhigung und Volksaufklärung beitragen können. (Wer mehr zum Thema Arzneimittelrückstände im Grundwasser wissen will, wird fündig beim Gesundheits- und Umweltministerium, bei Naturschutzvereinen, Greenpeace, BUND, besorgten Ärzten, Wasser-forschern und in der Presse, um nur einige zu nennen. Wir mussten entsprechende Fachartikel von Bundesministerien, Ärzten und Fachleuten und dpa-Pressemitteilungen von der Webseite Wasser-hilft.de entfernen.)

    "Immer wenn man hinter Kläranlagen in Flüssen und Bächen nachschaut, findet man das gleiche", sagt Udo Rohweder, Berichterstatter des BLAC und Mitarbeiter der Hamburger Umweltbehörde, Im Grundwasser sind das bisher ein Reihe blutfettsenkender Wirkstoffe ... sowie deren Abbauprodukte, dazu Schmerzmittel... und Betablocker... All dies landet letztendlich im Boden, wo weitere Reaktionen (mit Mineralien und untereinander) stattfinden, und sickert weiter ins Grundwasser. Sowohl die Gewässer an der Oberfläche, wie auch die unterirdischen Vorkommen, sind miteinander verbunden wie alle Venen und Adern des Menschen. Was an einer Stelle in den Kreislauf kommt, wird im ganzen Körper verteilt. ...

    "Es muss von einer großräumigen Verteilung von Arzneimittelrückständen im Grundwasser ausgegangen werden", bestätigt der Wissenschaftler Thomar Ternes vom Forschungsinstitut der Wasserwirtschaft ESWE in Wiesbaden.  Zitat aus >Der Spiegel< >Großräumige Verteilung< 15. 02. 1999 von Matthias Brendel
  • Antibiotika und Anabolika gelangen aus der industriellen Massentierhaltung ins Grundwasser.
  • Tenside kommen aus Farb- und Waschmitteln ins Wasser.
  • Bakterien und Viren werden durch Chlorierung oder UV-Bestrahlung zwar größtenteils abgetötet, ihre Leichen bleiben allerdings im Trinkwasser. Nur durch Destillation oder Umkehrosmose können wir verhindern, dass wir sie mittrinken.
  • Lebende Keime und Erreger können auch durch das Rohrleitungssystem ins Trinkwasser eindringen.
  • Neben Chlor gelangen oft auch Trihalomethane ins Trinkwasser. Sie können als Reaktionsprodukte aus der Chlorierung entstehen.
  • Die neueste und vielleicht größte Herausforderung für die Wasserfilterung in unseren Wasserwerken stammt aus unserer Bekleidung: Mikrofasern aus Plastik. Dazu gesellen sich die Kunststoffe aus Zahnpasten und vielen Kosmetikprodukten, aus denen nicht nur Micro pearls, sondern auch Plastik-Gele und flüssige Kunststoffe unser Wasser verschmutzen.

    Da diese Stoffe sich nicht zersetzen, sondern Jahrhunderte überstehen, nützt es nicht viel, dass aktuell einzelne Hersteller versprechen, "bald" auf diese Zusatzstoffe zu verzichten. Wir werden sie noch sehr lange aus unserem Trinkwasser herausfiltern müssen.
Darauf und auf vieles mehr weisen Umweltverbände und Umweltmediziner seit Jahren - leider bisher immer noch allzu oft vergeblich - hin.

(Da wir auf auch auf Produkte zur Wasseraufbereitung hinweisen, dürfen wir als Anbieter nur sehr eingeschränkt informieren, um nicht von Abmahnvereinen auf unlautere oder Angst machende Werbung verklagt zu werden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aus diesem Grund viele Fakten und Fachartikel von der Website Wasser-hilft.de löschen mussten.)

Foto RAS

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass Sie (und wir alle) sauberes und reines Trinkwasser erhalten, das wir jahrelang bedenkenlos und mit Genuss trinken können.
Stärken Sie den vielen Mitarbeitern in unseren lokalen Wasserwerken den Rücken, die das gleiche Ziel verfolgen und ebenfalls zur Erhaltung unserer Gesundheit beitragen wollen.

In Wasser können 1.400-1.700 derzeit bekannte Stoffe gelöst sein. Die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasserverordnung TVO schreibt die Kontrolle von 33 Stoffen vor. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung MTVO verlangt die Kontrolle von nur 10 Stoffen.     
Bitte bedenken Sie:
1.700 minus 33 = Anzahl der bisher meist nicht kontrollierten Fremdstoffe in unserem Trinkwasser, plus deren unendliche Vielzahl an crosskatalytischer (Überkreuz-)  Reaktionsstoffe!


Damit wir richtig verstanden werden. Unsere Wasserwerke leisten eine enorm wichtige und wunderbare Arbeit - und sie vollbringen diese sehr gut. Einige Wasserwerke untersuchen das Trinkwasser dankenswerterweise sogar auf über 100 verschiedene Substanzen, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet sind.

Aber sie können unser Grundwasser nicht auf alles untersuchen und auch nicht jeden denkbaren Fremdstoff aus dem Wasser herausfiltern. Vor allem, da täglich neue hinzukommen. Das ist weder zeitlich noch technisch möglich - und vor allem wäre es ökonomisch für keine Kommune bezahlbar und von uns Steuerzahlern auch gar nicht erwünscht.

Leitungswasser soll im Normalfall keine Gesundheitsgefahr darstellen und sich auch unabgekocht zum gelegentlichen Trinken eignen. Doch vom Leitungswasser werden im durchschnittlichen Haushalt nur knapp
5 Prozent
zum Kochen und Trinken genutzt. Die restlichen 95 Prozent Wasser verbrauchen wir zum Händewaschen, Duschen, Baden, Geschirrspülen, Wäsche waschen, Putzen, Blumengießen und für die Toilettenspülung etc.!

Dieses Wasser muss zwar der "gesetzlichen Trinkwasser-Verordnung" entsprechen, aber es wäre ökonomisch unsinnig zu verlangen, dass es eine Reinheit haben soll, die vergleichbar wäre mit reinem oder reinstem Trinkwasser, wie Sie es z. B. aus einem Destillationsgerät (sehr hohe Stromkosten), einer aufwändigen Vielschichtsedimentfilteranlage (sehr teuer und wartungsintensiv), einer Umkehrosmose-Anlage oder einer der wenigen sehr sauberen und mineralarmen Quellen in Europa erhalten (hohe Transportkosten).

Und außerdem hätte auch das allerreinste Wasser nach dem Pumpen (unter hohem Druck!) durch kilometerlange Rohrleitungsnetze nie mehr die gleiche Qualität wie ein frisches Quellwasser - weder chemisch und schon gleich nicht biophysikalisch oder gar energetisch.
Sie wissen ja: Wasser fließt in der Natur niemals geradeaus (sondern es mäandert, es schraubt sich spiralförmig vorwärts (wie unsere DNA und RNA). Und Wasser fließt in der Nature auch niemals um 90 Grad Winkel, wie in unseren Wasserleitungen aus Metall oder Kunststoff...


Darum müssen wir unser Trinkwasser bioenergetisch wieder vitalisieren, strukturieren und informieren.
Mehr dazu sehen und lesen Sie hier: https://wasser-hilft.de/wasser_strukturieren.htm
https://wasser-hilft.de/wirbelino.htm
  Wasserwirbler zum Strukturieren und Vitalisieren von Wasser
https://wasser-hilft.de/frame_wasser_informieren.htm

Informieren Sie sich, machen Sie sich Ihr eigenes Urteil und treffen Sie eine für Sie und Ihre Familie gute Entscheidung.

Für die 3 Liter Trinkwasser pro Person und Tag dürfen und sollten wir selbst sorgen
- unserer Gesundheit zuliebe.
Siehe: https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm

Refill wächst rasant - kostenfreies Trinkwasser

Seit Stephanie Wiermann die Idee im März 2017 nach Deutschland brachte, wächst Refill rasant. Sie hatte Refill Bristol gesehen und diese Super Idee nach Hamburg geholt. Inzwischen gibt es in Deutschland über 2230 Refill-Stationen, in großen und kleinen Städten und auf dem Land. Auch Wasser-hilft hat sich an dieser Umweltaktion beteiligt, die mit einem einfachen blau-weißen Aufkleber mit Tropfensymbol in der Mitte Plastikmüll vermeiden will.


Viele Betreiber von Bars, Cafés oder Geschäften signalisieren mit diesem Aufkleber, dass sie Teil dieser Umweltschutzkampagne sind. Mitgebrachte Trinkflaschen können dort bereitwillig mit Leitungswasser befüllt werden. Und zwar kostenfrei.

Plastikmüll zu reduzieren ist Not-wendig. Laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) werden pro Jahr allein in Deutschland ca. 16 Milliarden Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Dadurch entsteht ein riesieger Abfallberg aus 450.000 Tonnen Kunststoff. Umweltfreundliche Mehrwegflaschen werden von der großen Discountern kaum angeboten sondern fast ausschließlich Wegwerflaschen aus Plastik oder Dosen.
 

Windparks: China erhöht bis 2027 auf 400 Gigawatt

China will die Windstrom-Erzeugung in den kommenden Jahren stark ausbauen. Während die Länder Europas beim Ausbau der Windenergie erlahmen, legen Chinas Provinzen vor allem bei Offshore-Parks zu. Ab 2020 soll der Ausbau massiv zunehmen.

„China bereitet sich darauf vor, diese neue Energiewelt anzuführen“, schreiben die Forscher des US-amerikanischen Thinktanks Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). Für sie ist China der größte Ökostrom-Investor der nächsten Dekaden.

Das dänische Windenergie-Marktforschungsunternehmen Make unterstreicht dies mit einer aktuellen Prognose: China wird demnach jährlich mehr als 20 Gigawatt Erzeugungskapazität neu errichten. Bei diesem Tempo hätte China in 2027 eine Gesamtkapazität von rund 400 Gigawatt an sein Stromnetz angeschlossen.

In Europa läuft der Trend derzeit in die Gegenrichtung. Im ersten Halbjahr 2018 wurde laut Angaben des europäischen Branchenverbands Wind Europe mit nur noch 4,5 Gigawatt weniger Kapazität zugebaut als 2917.

Selbst in Deutschland verlangsamt sich der Zubau. Kamen im vergangenen Jahr noch 5,3 Gigawatt an Land hinzu, rechnet der Bundesverband Windenergie (BWE) für 2018 nur noch mit einem Plus von 3,5 Gigawatt. Sogar bei Offshore-Windenergieanlagen wird ein schwächerer Zubau erwartet als bislang.

Bei Offshore fängt China jetzt erst richtig an

In allen Küstenprovinzen Chinas entstehen neue Windpark-Projekte oder werden bestehende erweitert. Es deutet sich an, dass China sein Planziel von 5 Gigawatt auf See bis 2020 deutlich übertreffen wird. Daten der Provinzverwaltungen zufolge, könnten es bis zu 90 Gigawatt werden. In der südchinesischen Provinz Guangdong gab es
vor 2017 in den Gewässern noch gar keine Windkraftanlagen, heute sind Parks von 2 Gigawatt Kapazität im Bau.
Der aktuelle Fünfjahresplan Chinas sieht bis 2020 eine Erzeugungskapazität von 210 Gigawatt zu Lande und zu Wasser vor.