Freitag, 11. August 2017

Weltgrößtes schwimmendes Photovoltaik-Kraftwerk

Das weltweit größte schwimmende Solarkraftwerk bedeckt mit 160.000 Solarpaneelen einen See in China. Es soll 15.000 Haushalte mit Strom versorgen. Zugleich verhindert es die Verdunstung des Seewassers. Das Wasser wiederum verhindert, dass sich die Module zu sehr erhitzen, und erhöht somit die Effektivität der Stromproduktion. Der See existiert seit der Kohleabbau beendet worden ist. Jetzt wird sauberer Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie erzeugt. Die Bauern verlieren kein Land und die Fischer können weiterhin Fische fangen.
Kompletten Beitrag vorlesen lassen:
http://media.tagesschau.de/audio/2017/0808/AU-20170808-0947-0601.mp3
Steffen Wurzel, ARD Shanghai ,  08.08.2017 09:48 Uhr

Freitag, 21. Juli 2017

Bald unabhängig von russischem Erdgas?


"Weltneuheit aus Rostock: Erfindung macht Erdöl überflüssig"
vom Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

... "Mithilfe von Enzymen, Kohlenstoffdioxid aus der gewöhnlichen Umgebungsluft, Wasser und grünem Strom erzeugt die Anlage Methanol. Das dient als langlebiges, einfach zu handhabendes und klimaneutrales Energiespeichermedium, das Erdöl oder Kohle überflüssig macht." ...
– Quelle: https://www.nnn.de/17339871  ©2017

Mittwoch, 19. Juli 2017

Deutsche verbrauchen 123 Liter Trinkwasser pro Tag und Person


Der Wasserverbrauchs pro Kopf und Tag liegt in Deutschland seit 2007 bei 121-123 Litern. Im Jahr 1990 lag er noch bei 147 Litern.

Ein Hauptgrund für die Einsparungen ist ein geringerer Verbrauch von Wasch- und Geschirrspülmaschinen, ein anderer der achtsamere Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel Wasser.

Leider kommt Abwasser sparen den meisten Bürgern teuer zu stehen. Wenn zu wenig Abwasser in die Kanalisation gelangt, wird das Rohrleitungssystem zu wenig gespült.
Es bilden sich Ablagerungen und Faulgase. Dann sind die Gemeinden gezwungen, das Leitungssystem zu spülen - mit sehr viel frischem Trinkwasser. Und die Kosten dafür tragen natürlich alle Bürger über die Wasser- und die Kanalgebühren.

Daher: Energie sparen, ja unbedingt! Also vor allem den größten Energieverbraucher im Haushalt stark einschränken: die Warmwasseraufbereitung. Sparen beim Kaltwasser mag zwar ökologisch sinnvoll sein, ist aber ökonomisch oft kontraproduktiv.

Und bitte schimpfen Sie nicht über "zu große" Abwasserrohre. Wenn ein Starkregen kommt, sind selbst große Rohre nicht in der Lage, diese Regenmengen aufzunehmen. Dann sprudelt das Wasser aus den Gullis und alle umliegenden Häuser werden geflutet.

Nur sehr wenige Flüsse, Seen und Küsten sind ökologisch in gutem Zustand

Etwa 8 Prozent der Gewässer in Deutschland sind ökologisch in gutem oder sehr gutem Zustand.
Von 9.804 Flüssen, Seen und Küstengewässern wurden nur 26 als „sehr gut“ und 739 als „gut“ eingestuft.
3.528 werden als „mäßig“ bewertet, 3.309 als „unbefriedigend“, 1.886 als „schlecht“.
314 Gewässer wurden nicht bewertet. Diese Zahlen hat Deutschland 2015 an die EU berichtet.
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Baden in Flüssen, Seen und an den Küsten ist laut einem EU-Bericht jedoch meist unproblematisch, auch wenn der ökologische Zustand vieler Gewässer in Deutschland laut Bundesregierung nicht in Ordnung ist. 97,8 Prozent der 2.292 untersuchten deutschen Badestellen erfüllten aus hygienischer Sicht die EU-Mindeststandards.

560 Milliarden US$ jährlich für Reparaturen von Wasserleitungen

900.000.000 Liter Wasser versickern tagtäglich aus alten Wasserleitungsrohren in Nordamerika.

560 Milliarden US$ sind Jahr für Jahr notwendig, um die Leitungen zu sanieren.

Wäre das nicht eine Aufgabe, um die sich ein US-Präsident einmal kümmern müsste?

Umweltfreundlichen Diesel hat es niemals gegeben


Selbst die CO2-Bilanz eines Diesel-Pkw ist schlechter als die eines Benzin-Pkw.
Viele Millionen Diesel-Pkw müssten umgerüstet werden. Nicht nur ältere Fahrzeuge, sondern genauso die Mehrheit der neuen Euro-6-Diesel. Ein Umrüsten von Diesel 5 auf Diesel 6 nützt so gut wie gar nichts, weil auch diese Motoren eher als "Giftschleudern" bezeichnet werden müssen denn als "clean Diesel", wie es die Kfz-Branche seit 20 Jahren fälschlicherweise propagiert als "Märchen aus Tausendundeiner Nacht", um das Wort Werbelügen nicht zu verwenden.

Da es in Deutschland keine herstellerunabhängige Aufsichtsbehörde gibt und auch weiterhin keine solche geplant ist, entlarvte die US-Umweltbehörde die Clean-Diesel-Mogelpackung und löste einen Flächenbrand aus.

Wir zitieren Ferdinand Dudenhöffer:

"Fast alle Autobauer sind jetzt in der Bredouille, und zwar aus drei Gründen.
Erstens: die schlechten Stickoxid-Werte im Fahrbetrieb. Die neusten Euro-6-Diesel stoßen im normalen Fahrbetrieb gut fünfmal so viel Stickoxid aus wie erlaubt. Umfangreiche Tests des Umweltbundesamtes haben das kürzlich bestätigt, und diese Ergebnisse sind alles andere als eine Bagatelle. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur haben hohe Sickstoffdioxid-Belastungen im Jahr 2012 in Deutschland 10.400 Menschen getötet. Diesel-Pkw wurden von der Umweltagentur als Hauptverursacher identifiziert.

Zweitens: der schöngerechnete Treibstoffverbrauch. In einem flächendeckenden Test hat der französische Peugeot-Citroen-Konzern den Treibstoffverbrauch seiner Fahrzeuge im Alltagsbetrieb gemessen. Demnach verbrauchen die Fahrzeuge rund 45 Prozent mehr Treibstoff als in Labor-Tests. Diese Diskrepanz ist typisch für die gesamte Branche.

Drittens: die CO2-Bilanz. Diesel-Kraftstoff stößt bei seiner Verbrennung bei genauer Betrachtung mehr CO2 aus als Benzin. Zwar erzählen Verbandslobbyisten das Märchen vom klimafreundlichen Diesel seit Beginn der Klimadiskussion. Doch das Gegenteil trifft zu. Ein Liter Dieselkraftstoff produziert bei seiner Verbrennung 2,64 kg CO2. Bei Benzin sind dies pro Liter nur 2,33 kg CO2, also pro Liter 13 Prozent weniger. Gleichzeitig besitzt Diesel mit 9,905 kWh pro Liter einen 9,9 Prozent höheren Energieinhalt als der Liter Benzin. Fazit: Pro Energieeinheit (kWh) werden beim Diesel 0,27 kg CO2 in die Atmosphäre geblasen und bei Benzin 0,26 kg CO2. Pro Energieeinheit setzt Diesel also mehr CO2 frei als Ottokraftstoff." ...

"Wir werden durch die willkürliche Messung des Kraftstoffs in Volumeneinheiten in die Irre geleitet. Der Diesel ist – trotz aller Beteuerungen der Verbandslobbisten – nicht klimafreundlicher, sondern klimafeindlicher als der Benziner.
Die Verzerrung der Realität kostet pro Jahr mehr als 10.000 Menschen das Leben. Sie verursacht zudem knapp sieben Milliarden Euro Steuerausfälle: Dieselfahrer zahlen an der Tankstelle einen um 18 Cent pro Liter reduzierten Steuersatz. Bei den 38,5 Millionen Tonnen verkauften Diesel im Jahr 2016 addiert sich das zu sieben Milliarden Euro Steuerausfall."

Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen sowie Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Mehr dazu siehe die Kolumne "Umweltfreundlicher Diesel ist ein Fake" vom 14.06.2017 in
bizz energy, Das Wirtschaftsmagazin für die Energiezukunft, http://bizzenergytoday.com/

Dienstag, 11. Juli 2017

"Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser"

"Das Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Ob gesprudelt oder nicht: Frisches Trinkwasser aus der Leitung kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Denn das Trinkwasser in Deutschland besitzt sehr gute Qualität. Dies gilt für die großen zentralen ebenso wie auch – mit ganz wenigen Ausnahmen – für die kleineren Wasserversorgungsanlagen.

Beachten Sie dabei:
Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Trinkwasser-Installation 'stagniert' (gestanden) hat, sollte nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden. Lassen Sie Stagnationswasser ablaufen und machen Sie die 'Fingerprobe': Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser."

Quelle und Beitrag dazu:
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/trinkwasser#textpart-2

"Wer Mineralwasser kauft, sollte aufpassen. Laut Stiftung Warentest verfälschen Plastikflaschen häufig den Geschmack. In anderen Proben fanden die Tester Pestizidrückstände." 19 von 30 Flaschenwässern erhielten nur die Note 'befriedigend' oder 'ausreichend'.

Quelle und Beitrag dazu:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/mineralwasser-nur-jedes-dritte-ist-laut-stiftung-warentest-gut-a-1154791.html

Die sieben gefährlichsten Schadstoffe im Trinkwasser:
http://osmose.wasser-hilft.de