Dienstag, 27. Dezember 2016

Wasserstoff ist das perfekte Antioxidans, weil ...
  • Wasserstoff wirkt in JEDER Zelle - sogar bis auf Zellkernebene und
    passiert auch die Blut-Hirn-Schranke ungehindert.
  • Wasserstoff neutralisiert NUR die überaus schädlichen Hydroxyl-Radikale und
    lässt die wichtigen Signalmoleküle der körpereigenen Immunabwehr unverändert.
  • Wasserstoff zeigt keine negativen Nebenwirkungen.
  • Wasserstoff hebt das antioxidative Niveau des Körpers deutlich an.
  • Wasserstoff hinterlässt kein "Abfallprodukt" im Körper,
    sondern nur reines Wasser.

Vorteile des Lourdes Generators: 
  • Der Lourdes Generator erfordert keinen festen Anschluss an die Wasserzufuhr.
    Sie können damit in jedem Raum (mit Stromanschluss) Wasserstoff-Wasser erzeugen
    und wertvollen Platz in der Küche sparen (obwohl das ästhetische Gerät auch
    ein echter Hingucker ist).
  • Er ist transportabel und kann unkompliziert auch auf Reisen mitgenommen werden.
  • Er kann aus entmineralisiertem Umkehrosmosewasser oder mineralfreiem Wasser
    aus Destilliergeräten Wasserstoff-Wasser machen,
    ohne etwas an der Reinheit des Ausgangs-Wassers zu ändern.
  • Er kann auch mit leicht mineralisiertem, weichem Mineralwasser betrieben werden
    wie z. B. Lauretana, Plose, Black Forrest, Volvic, Monte Calrn.
  • Der pH-Wert wird nicht erhöht. Deshalb kann das Wasserstoff-Wasser
    zu allen Tageszeiten getrunken werden, auch zum Essen.
  • Erreicht wird ein optimaler Wasserstoffgehalt bis zur natürlichen Sättigungsgrenze
    des Wassers.
  • Der Lourdes Generator desinfiziert sich selbst durch die Produktion von Ozonwasser.
    Damit vermeiden Sie eine Verkeimung der Gefäße und des Wassers.


  • Die Kammern für Wasserstoff-Wasser und Ozonwasser (zum Desinfizieren)
    sind räumlich getrennt, deswegen bleibt das Wasserstoff-Wasser rein und
    enthält keine freien Radikale.
  • Das Gerät hat sehr geringe Folgekosten pro Jahr.
  • Das vom Lourdes Generator hergestellte Wasser hat eine lange Haltbarkeit:
    Abgefüllt in verschlossenen Glasflaschen ist auch nach 10 bis 12 Stunden
    noch ein relevanter Wasserstoffgehalt messbar.
  • Der Lourdes Generator wird mit Gleichstrom betrieben. Sie vermeiden dadurch Elektrosmogbelastung des Wasserstoff-Wassers mit Wechselstromfrequenzen.
  • Mit dem Lourdes Generator können Sie nicht nur Wasserstoffwasser herstellen,
    sondern auch desinfizierendes Ozonwasser – zum Beispiel für die gründliche Reinigung
    von Obst und Gemüse.
Mehr Information erhalten Sie von www.Wasser-hilft.de. Rufen Sie jetzt an und lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich beraten:  06438 -5106.

Regenerierendes Wasserstoff-Wasser - Anti Aging für Zuhause:
http://wasser-hilft.blogspot.de/2016/12/regenerierendes-wasserstoff-wasser-anti.html 
 

Regenerierendes Wasserstoff-Wasser - Anti Aging für Zuhause

Wissenschaftliche Forschungen zeigen:
Altern ist die zunehmende Schädigung der Zellen durch freie Radikale - insbesondere durch die gesundheitsschädlichen Hydroxyl-Radikale (OH). Diese entreißen benachbarten Molekülen ein Elektron - und verwandeln damit diese wiederum in ein freies Radikal usw. Im schlimmsten Fall kann dadurch das Erbgut geschädigt werden.

Treffen die äußerst aggressiven Hydroxyl-Radikale (OH) jedoch auf ein Wasserstoff-Atom (H), verbinden sie sich dauerhaft zu H2O, einem harmlosen Wassermolekül.
Alterung ist Folge von oxidativem Stress. Es ist der gleiche Prozess, der Eisen rosten, angeschnittenes Obst braun werden oder Butter ranzig werden lässt.

Wasserstoff durchdringt den gesamten Körper und wirkt bis in den Zellkern.

Wasserstoff, das kleinste existierende Molekül, ist fähig, alle Membranen und alle Barrieren des gesamten Körpers zu durchdringen. Wasserstoff löst sich sowohl in Wasser als auch in Öl und kann deshalb auch in die Zellen eindringen, deren äußere Schicht aus Lipiden (Fett) besteht und die innen mit Wasser gefüllt sind.
 
Wasserstoff dringt auch durch die Blut-Hirn-Schranke, die größere Moleküle zurückweist, und kann so auch im Gehirn Oxidation ausgleichen und freie Radikale neutralisieren.
Wasserstoff verbindet sich mit OH-Molekülen – den freien Radikalen im Körper – und macht sie unschädlich. Das ist genau das, was alle Antioxidantien (in meist teuren Nahrungsergänzungsmitteln) im Körper auch tun sollen.
 
Entscheidende Unterschiede und damit Vorteile des wasserstoff-angereicherten Wassers:
Da das Wasserstoffmolekül das kleinste Molekül überhaupt ist, gelangt es im Körper überall hin.
Es diffundiert auch durch jede Zellmembran und neutralisiert OH-Radikale sogar im Zellkern.

Komplexe Molekülverbindungen von Antioxidantien (mit hohem Redox-Potenzial) können Zellmembranen jedoch nicht einfach durchdringen und bleiben daher oft wirkungslos.
Außerdem neutralisieren antioxidative Nahrungsergänzungsmittel oder Vitamine auch die vom Körper selbst hergestellten, wichtigen freien Radikale, die für das eigene Immunsystem benötigt werden.
  • Wasserstoff (H) verbindet sich dagegen vor allem mit den unerwünschten
    Hydroxyl-Radikalen (OH) zu harmlosem Wasser (H2O).
  • Wasserstoff zeigt daher keine negativen Nebenwirkungen.
  • Wasserstoff hebt das antioxidative Niveau des Körpers deutlich an.
  • Wasserstoff hinterlässt kein "Abfallprodukt" im Körper, sondern nur reines Wasser.
Albert von Szent-Byörgy - Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin und  Entdecker des Vitamin C - sagt über Wasserstoff:
"Unser Körper kennt wirklich nur einen Treibstoff: Wasserstoff."

Jetzt können auch Sie die Vorteile von Wasserstoff-Wasser - dem idealen Anti Aging Mittel - selbst zuhause nutzen, siehe:  www.Wasser-hilft.de/wasserstoffwasser.htm.
.

"In über 600 wissenschaftlichen Tests und Studien wurde die therapeutische Wirksamkeit von molekularem Wasserstoff zweifelsfrei nachgewiesen. Insbesondere gilt Wasserstoff als ein sehr effektives Antioxidans, das bekannten Antioxidantien wie z. B. Vitamin C in wichtigen Punkten überlegen ist."
Quelle: Molecular Hydrogen Foundation,  http://molecularhydrogenfoundation.org/studies/

Wasserstoff ist das perfekte Antioxidans, weil ...

Montag, 26. Dezember 2016

Erste Solarstrom-Straße

Der solare Abschnitt der Nationalstraße bei der Gemeinde Tourouvre-au-Perche in der Normandie ist etwa einen Kilometer lang. Etwa 2.800 Quadratmeter der Straßenoberfläche sind von Solar-Paneelen bedeckt, die auch von LKWs befahren werden können. Die stabilen Solarzellen sollen Strom produzieren, um die Straßenlaternen in dem 5.000-Einwohner-Ort zu betreiben.

Quelle: LE MONDE | 21.12.2016 http://www.lemonde.fr/planete/article/2016/12/21/en-normandie-une-route-solaire-au-banc-d-essai_5052352_3244.html

Deutschland könnte den CO2-Ausstoß des Stromsektors um 25% senken

Um den Zielen der Pariser Klimakonferenz näher zu kommen, muss schnell viel umgesetzt werden. Einer Studie des Öko-Instituts zufolge wäre ein großer Schritt relativ leicht möglich. Es müsste nur der Einsatz aller Kohle- und Gaskraftwerke intelligenter gesteuert werden. Damit könnte der CO2-Ausstoß des Stromsektors auf einen Schlag um ein Viertel verringert werden.

Im Stromnetz muss immer genau so viel Strom eingespeist werden, wie gerade gebraucht wird.  Wind und Sonne liefern jedoch nicht immer genug Energie, wenn gerade hohe Stromnachfrage herrscht. Bei windstillem, wolkenverhangenem Wetter kann der Anteil der regenerativen Energien unter 15 Prozent sinken. Bei windigem und sonnigem Wetter können sie jedoch bis zu 75 Prozent der Stromnachfrage abdecken.

Um den Bedarf jederzeit zu decken, müssen derzeit noch konventionelle Kraftwerke hinzu geschaltet. werden. Der Strom wird versteigert. Weil Versorger billig einkaufen wollen, werden Braunkohle- und Steinkohle-Kraftwerke oft bevorzugt, denn ältere, abgeschriebene Anlagen - ohne moderne Filter - können günstig produzieren. Betreiber von Gaskraftwerken haben oft das Nachsehen, obwohl sie beim Verbrennen von Erdgas erheblich weniger CO2 in die Luft blasen. Gaskraftwerke wäran auch sehr viel flexibler. Sie können innerhalb von Minuten zu- oder abgeschaltet werden.
Das Hoch- und Herunterfahren von Braunkohlekraftwerken ist dagegen extrem aufwendig und dauert meist jeweils mehrere Tage. Deshalb laufen sie meist rund um die Uhr, was zu einem konstanten Überangebot führt. Deutschland exportiert daher 2016 voraussichtlich mehr Strom in die EU-Länder als je zuvor.

Experten des Öko-Instituts haben berechnet, was es bringen würde, wenn sich der Kraftwerks-Einsatz am CO2-Ausstoß orientierten würde, statt an den Kosten. Das Ergebnis: Der CO2-Ausstoß ließe sich schon jetzt  um fast 80 Millionen Tonnen p. a. reduzieren, würden Gaskraftwerke Vorfahrt vor Kohlekraftwerken bekommen. Das entspricht etwa einem Viertel der gesamten Treibhausgas-Emissionen des Stromsektors!

Der Vorstand von Greenpeace-Energy spricht von einem riesigen Einsparpotenzial, das die Bundesregierung ignoriere. Sönke Tangermann fordert: „Das Potenzial einer veränderten Einsatzreihenfolge darf nicht ungenutzt bleiben.“ Als erstes müssten fossile Kraftwerke, die überwiegend für den Export produzierten, sofort vom Netz genommen werden.
Wegen der höheren Gaspreise würde das zwar ca. 1,1 Milliarden Euro kosten. (etwa 14 Euro pro Tonne), aber erheblich weniger als die Ausgaben zur Beseitigung der Folgen des Klimawandels. Die liegen laut Umweltbundesamt zwischen 40 und 120 Euro pro Tonne CO2.

Die Stromeinspeise-Reihenfolge könnte einfach per Gesetz festgelegt werden, nach den Erneuerbaren könnten automatisch die Gaskraftwerke kommen. Auch eine Steuer auf CO2-Emissionen oder deutlich höhere Preise für Klimagas-Zertifikate wären möglich.
Laut Tangermann gibt es nur eine Konsequenz: „An einem schnellen Kohleausstieg führt kein Weg vorbei.“ Jetzt wird diskutiert, ob dies bis 2025 möglich ist, wie die Grünen empfehlen oder erst nach 2050, wie die großen Energiekonzerne fordern.

Quellen: https://blog.greenpeace-energy.de/themen/klimaschutz/bundesregierung-laesst-riesiges-co2-einsparpotenzial-ungenutzt/  und  https://www.greenpeace-energy.de/presse/artikel/bundesregierung-laesst-riesiges-co2-einsparpotenzial-ungenutzt.html

Gezeitenkraft-Turbine liefert Strom

Im Minas-Becken in der Bay of Fundy zwischen Neubraunschweig im Norden und Neuschottland im Süden speist eine neue Gezeitenkraft-Turbine Strom ins Netz. Sie nutzt die starke Meeresströmung und kommt ohne Staudamm aus. Die Provinzregierung hofft langfristig auf 22.000 Arbeitsplätze.
Bis zu zwei Megawatt Leistung sollen jährlich 1.000 Tonnen verstromte Kohle ersetzen. Der Betreiber will 2017 eine zweite Turbine installieren. Insgesamt werden 32,4 Millionen Euro investiert.
3-4 weitere Unternehmen wollen ebenfalls Turbinen unterschiedlicher Konstruktion im Minas-Becken ausprobieren. Kanada möchte bis 2030 aus der umweltschädlichen Kohleverstromung aussteigen (ausgenommen Kraftwerke, die das anfallende CO2 speichern.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Deutschlands Energieverbrauch steigt 2016, der Stromverbrauch sinkt leicht.

Der deutsche Energieverbrauch 2016 ist auf 13.427 Petajoule (PJ) gestiegen, 1,6 Prozent mehr als 2015. Das geht aus Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft (AG) Energiebilanzen hervor.
Kältere Witterung, Schalttag, positive wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungszuwachs trugen dazu bei.
Erneuerbare Energien tragen mit 1.692 Petajoule (2,9 Prozent Steigerung am Energieverbrauch gegenüber 2015) insgesamt 12,6 % des Gesamtenergieverbrauchs bei. Wasserkraft ohne Pumpspeicher konnte mit 13 % Steigerung am stärksten zulegen, gefolgt von Biomasse und Windkraft (nur 1 % Zuwachs, genauso viel wie Photovoltaik und Solarthermie zusammen verloren haben.)
Mit 3.043 Petajoule steigerte sich der Erdgasverbrauch um beinahe 10 Prozent.
Mit 4.562 Petajoule nahm der Mineralölverbrauch 1,8 Prozent zu.
Kühlere Witterung und zusätzliche Nutzung von Erdgas in Kraftwerken mögen hierfür ursächlich sein. Am Gesamtenergieverbrauch hat Erdgas 23 %,.Mineralöl 34 % Anteil.
Steinkohle trägt 12,2 % (1.635 PJ) und Braunkohle 11,4 % (1.525 PJ) bei.
Der Anteil der Kernenergie sank um 7,4 %.

Durch höheren Verbrauch von Mineralöl und Erdgas wurde der Rückgang des Kohleverbrauchs überkompensiert. Daher steigt die energiebedingte CO2-Emission 2016 leider um weitere 0,9 %!

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) liegt der Brutto-Inlands-Stromverbrauch Ende 2016 voraussichtlich 592,7 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) (-0,4 % im Vergleich zum Vorjahr).
Erneuerbare Energien erzeugen 191 Mrd. kWh Strom und decken laut BDEW und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) beim Stromverbrauch ca. 32 % ab (Vorjahr 31,5 Prozent und 187 Mrd. kWh.)
Erheblich gesteigert werden (Plus 57%) konnte nur die Offshore-Windkraft auf 13 Mrd. kWh Erzeugung. An Land ist die Windenergie trotz Zubaus um fast 6 % auf 67 Mrd. kWh gesunken wegen schlechter Windverhältnisse 2016.
Windenergie an Land bleibt mit 35 % Anteil an der Erneuerbaren-Stromerzeugung mit Abstand die stärkste erneuerbare Energiequelle, gefolgt von Biomasse und Abfallverwertung mit 52 Mrd. kWh, Photovoltaik mit 20 % (die um 1% zurückgegangen. ist auf 38 Mrd. kWh), Wasserkraft mit 22 Mrd. kWh und Geothermie mit nur 0,2 Mrd. kWh.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Münchner entwickeln "fliegendes E-Auto"


Senkrechtstartender Elektro-Jet für die Stadt: Lilium arbeitet am "fliegenden Auto".
Vier Münchner Tüftler haben ein E-Flugzeug erfunden, das senkrecht starten und landen und weniger Energie verbrauchen soll als ein Elektroauto. Die Gründer von Lilium Aviation arbeiten an einem leisen, emissionsarmen Kleinst-Flugzeug, das 2 Menschen ohne Stau und Abgase mit 400 km/h von A nach B befördern kann.
Schwenkbare Triebwerke sollen das Flugzeug-Auto überall starten und landen lassen, im Garten wie auf dem Hochhausdach - ohne Helikopter-Lärm und nur mit einer LSA-Lizenz für Ultraleichtflugzeuge. Über Nacht soll es an einer normalen Steckdose vollgeladen sein und sein  Akku für 500 Kilometer reichen.
Um bequem von einem Start- oder Landeplatz zum anderen zu kommen, soll der E-Jet in ein Auto verwandelt werden können. Wie das gehen könnte, ist derzeit noch Betriebsgeheimnis der Entwickler (bzw. daran forschen sie noch intensiv).
Fotos vom Modell siehe: http://lilium-aviation.com

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Kreuzfahrtschiffe - schwimmende Müllverbrennungsanlagen ohne Abgasreinigung

„Was den Autos an Land längst verboten ist, ist für Schiffe skandalöser Alltag. Die Ozeanriesen sind schwimmende Müllverbrennungsanlagen, aber ohne Abgasreinigung. Hinter der polierten Fassade von AIDA, TUI und Queen Mary II stinkt es gewaltig“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Tatsächlich verweigern die blendend weißen Luxusliner bislang wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Rußpartikel- und Schwefelemissionen.
Luxusliner blasen riesige Abgaswolken von gefährlichen Ruß-, Schwefel-, und Stickoxidemissionen in die Luft, selbst wenn sie in Hafenstädten mit laufendem Motor vor Anker liegen.

Mehr siehe http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid

Dieselfreie Städte

Auto-Abgase - insbesondere die hochgiftigen Diesel-Abgase - gehören zu den Hauptverursachern der schlechten Luft. Die Bürgermeister von Paris, Athen, Madrid und Mexiko Stadt wollen ab 2025 keine Dieselfahrzeuge mehr auf ihren Straßen. Die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen verlangen schon seit vielen Jahren ein Verbot der Dieselabgase.

In Deutschland ist die Einführung einer Umweltplakette für Dieselautos wieder einmal am Widerstand der Auto-Industrie und von Mautminister Alexander Dobrindt (CSU) gescheitert. Damit sollten wenigstens die älteren Giftschleudern zumindest aus den Innenstädten verbannt werden. Sofern sie (gemäß Messungen der Hersteller) der Euro 6 Norm entsprächen, hätten sie dennoch fahren dürfen.

Die Bürgermeister der Weltmetropolen Madrid, Mexiko Stadt, Athen und Paris haben endlich beschlossen, eigenständig im Kampf u. a. gegen die Stickoxid-Belastung ihrer Metropolen aktiv zu werden. Sie versprechen, ab 2025 keine Dieselmotoren mehr auf den Straßen zu erlauben. Das verkündeten sie auf dem Welt-Bürgermeistergipfel der Mega-Cities in Mexiko Stadt.

„Wir stehen heute auf, um zu sagen, dass wir Luftverschmutzung und die Gesundheitsprobleme und Todesfälle, die sie verursacht, nicht länger tolerieren“, sagte die Pariser Bürgermeisterin und Vorsitzende der C40 Climate Leadership Group, Anne Hildago. Solch große Probleme verlangten mutiges Handeln. Die Politiker riefen Auto- und Busfabrikanten auf, sich anzuschließen.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO lassen sich jährlich drei Millionen Todesfälle auf dreckige Luft zurückführen. „92 Prozent der Weltbevölkerung lebt an Orten, wo die Luftverschmutzung die von der WHO als sicher eingestuften Schwellenwerte übersteigt. Ruß von Dieselfahrzeugen gehört zu den größten Verantwortlichen für schlechte Gesundheit und Erderwärmung“, sagt Helena Molin Valdés, die Vorsitzende der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) der UN. Die Initiative kooperiert mit den C40-Städten bei ihrem Vorhaben.

Datenquelle: bizz energy, Tim Lüdtke, http://bizzenergytoday.com/dieselfreie_metropolen

Bleibt zu hoffen, dass nicht nur viele Städte und Länder folgen, sondern, dass endlich auch den mit riesigem Abstand aller größten Luftverpestern Einhalt geboten wird - den mit dreckigem Schweröl fahrenden Schiffen. Die 15 größten Seeschiffe der Welt (Kreuzfahrtschiffe) stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als alle 760 Millionen Autos weltweit!
Mehr dazu siehe:
http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid


Chinesen investieren 100 Milliarden € in Windkraft

China ist bereits größter Windenergie-Produzent der Welt. Bis 2020 will die Volks­republik fast 100 Milliarden Euro zusätzlich in neue Wind­kraft­anlagen stecken. In 4 Jahren soll eine Kapazität von 210 Gigawatt erreicht werden.
Dieses ehrgeizige Ausbauziel bis 2020 hat Chinas National Energy Administration (NEA) veröffentlicht, laut Nachrichtenagentur Xinhua. Bis 2030 soll der Anteil nicht-fossiler Energien am gesamten Energiemix 20 Prozent erreichen.

Innerhalb der nächsten 4 Jahre sollen etwa 80 GW neue Windenergiekapazitäten aufgebaut werden – das Doppelte der in Deutschland installierten Menge. Wo Berlin bremst, klotzt Peking.


Geplant ist außerdem, mehr aus den Anlagen herauszuholen. Die erzeugte Windstrommenge (186 Terawattstunden Ende 2015) soll deutlich stärker wachsen als die installierte Leistung (auf 420 Terawattstunden bis Ende 2020). Dafür müssten viele Altanlagen durch leistungsstärkere neue ersetzt werden.

Das ist auch notwendig, denn die Windenergie wird auch 2020 erst 6 Prozent vom chinesischen Strommix ausmachen. Neben neuer Windenergieleistung werden auch etwa 300.000 neue Arbeitsplätze im chinesischen Windenergiesektor geschaffen. Insgesamt werden dann 800.000 Menschen in diesem Wirtschaftszweig arbeiten und die Windturbinenhersteller weiter wachsen lassen.
Von den neun größten der Welt kommen mit Goldwind (Platz 3), United Power (7), Ming Yang Wind Power (8) und Envision Energy (9) vier Windanlagenbauer aus China.
Quelle   energiezukunft.eu | cw 2016

Fonds für Lösungen zur sauberen Energiegewinnung

Microsoft-Gründer Bill Gates kündigte einen Fonds zur Förderung von Energie-Innovationen an.
US-Medien berichten, der "Breakthrough Energy Ventures Fund" wolle in den kommenden 20 Jahren mehr als eine Milliarde US-Dollar in Erneuerbare-Energie-Unternehmen investieren.

Bill Gates konnte u. a. SAP-Mitgründer Hasso Plattner, Amazon-Chef Jeff Bezos und Alibaba-Gründer Jack Ma für das Projekt gewinnen, außerdem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Virgin-Group-Chef Richard Branson und Salesforce-Chef Marc Benioff..., insgesamt 20 Investoren, deren Vermögen auf fast 170 Milliarden Dollar geschätzt wird.

Ziel des Fonds sei es, Technologien zur Marktreife zu verhelfen, welche die Treibhausgas-Emissionen senken, z. B. Förderung der Elektromobilität und neue Technologien in der Landwirtschaft. Gates will einen Teil seines Vermögens vermehrt auch in saubere Energien investieren, hatte er in Paris mitgeteilt.

Samstag, 3. Dezember 2016

Mit 1,115 Milliarden Euro subventionieren Stromkunden deutsche Unternehmen p. a.

Mehr als eine Milliarde Euro müssen Strom-Endkunden 2017 zahlen, um Rabatte für Deutsche Unternehmen zu kompensieren. Eingeführt wurde die Subvention, weil nach dem katastrophalen Reaktorunglück in Fukushima steigende Strompreis erwartet wurden. Doch dank Erneuerbarer Energien sanken die Börsenpreise stattdessen deutlich.

2017 müssen laut Mitteilung der Übertragungsnetzbetreiber die sog. Letztverbraucher 1,115 Milliarden Euro zusätzlich tragen, um Subventionen für die stromintensiven Betriebe zu zahlen, die von Gabriels Ministerium von einem Teil der Netzentgelte befreit worden sind. Seit 2012 haben diese Subventionen die Verbraucher etwa 4,5 Milliarden Euro gekostet.

Die Grünen fordern den Wegfall der seit Jahren umstrittenen Milliarden-Umlage. Von ihr profitieren große Stromabnehmer aus der Stahl- und Aluminiumindustrie - und auch Schlachthöfe, Discounter, Fast-Food-Filialen, Rechenzentren, Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Großbäckereien, Kühlhäuser, die Deutsche Börse...
Die entgangenen Erlöse werden als Aufschlag auf die Netzentgelte umgelegt. 2017 steigt die Umlage von 0,378 auf 0,388 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2015 waren 4.433 Unternehmen von Teilen der Netzentgelte befreit.
   
Diese Befreiung wurde 2011 nach dem Atomausstieg eingeführt, weil mit steigenden Strompreisen gerechnet wurde. Da der Strompreis an der Börse seitdem jedoch gesunken ist, fordert die Grüne Abgeordnete Höhn die Abschaffung der Subvention.
Derzeit erhielten jedoch jedes Jahr zusätzliche Unternehmen die Unterstützung, "weil über kreative Prozesse die Voraussetzungen für die Befreiung" erreicht würden. Gerichte hätten die Umlage schon zweimal für unrechtmäßig erklärt. Doch durch nachträgliche Änderungen sei die Subventionierung erhalten worden.

Schwedens Stromversorgung fossil-frei bis 2040

Schweden ist auf Kurs, um innerhalb von 25 Jahren komplett auf Erneuerbare Energien umgestiegen zu sein. Im vergangenen Jahr kamen bereits 57% von Schwedens Strom aus Wind- und Wasserkraft. 2040 soll das Land komplett fossil-frei sein. Das hat der Premierminister vor der UN versprochen."

Wir haben viele gute Plätze, um große landbasierte Windkraftwerke aufzustellen.", so
Anne Vadasz Nilsson, Generaldirectorin des Schwedischen 'Energy Markets Inspectorate".
Windenergie wird immer kosteneffizienter und soll die extrem teure und unsichere Atomkraft im Land ersetzen. 4 der 10 Atomreaktoren laufen aus und werden wohl durch Windenergieanlagen ersetzt und mit Wasserkraftanlagen verbunden werden.

Umweltfreundliche Outdoor-Bekleidung? Gibt es!

Gibt es Outdoor-Kleidung wirklich, die 100% wasserdicht, 100% atmungsaktiv, 100% winddicht, 100% recycelbar, aus bereits recycelten Materialien hergestellt, Fluorcarbon-frei imprägniert, frei von PTFE bzw. Polytetrafluorethylen (Teflon), langlebig, sozial und ökologisch nachhaltig produziert ist?

Kaum zu glauben und doch, die Antwort lautet: JA! Die PYUA-Produkte mit CLIMALOOPTM setzen den Maßstab für ecorrect produzierte Laminat-Technologie im Sportbekleidungsmarkt. Dafür haben sie den Bundespreis ecodesign erhalten und sind ISPO AWARD Winner.

Kohlekraftwerke könnten viel sauberer arbeiten


Deutschland blockiert die EU in der Umwelttechnik. Reinigungstechnik ermöglich, die gesundheitsschädlichen Stickoxidemissionen von Braunkohlekraftwerken deutlich zu verringern. Doch die Bundesregierung verhindert in der EU niedrigere Grenzwerte aus Kostengründen.

Mit bester verfügbarer Technik (BVT) technisch machbar und für Umwelt und Gesundheit unverzichtbar ist ein Standard von 80 Milligramm Stickoxid-Abgase (NOx) je Normkubikmeter für Kohlekraftwerke. In Brüssel sollten 175 Milligramm vereinbart werden. Die Vertreter Deutschlands, welches 4 der 5 dreckigsten Kohlekraftwerke in der EU betreibt, kämpften in der EU-Kommission dafür, den BVT-Standard für Stickoxid-Abgase (NOx) auf 190 Milligramm pro Normkubikmeter im Jahresmittel hochzusetzen, damit keine Nachrüstkosten für die heimischen Kraftwerke anfallen. Die Gesundheit der Bevölkerung spielte dabei wie immer keinerlei Rolle, trotz extremer Feinstaubbelastung in allen Städten.

Tatsächlich könnten die Betreiber von Kohlekraftwerken bis 2021 die notwendige  Reinigungs-technik nachzurüsten, auch wenn aus Klima- und Gesundheitsgründen das Stilllegen natürlich viel besser wäre.
Doch wie so oft steht Gabriels Wirtschaftsministerium beiden Alternativen massiv im Weg. Mit einer Milchmädchenrechnung als Begründung: Die Kosten für die Kraftwerks-Betreiber stünden nicht im Verhältnis zum Nutzen. Die schweren gesundheitlichen Schäden der Abgas-Meiler mit ihren immensen Folgekosten für die Allgemeinheit werden einfach ausgeblendet.

NO2 wird mit einer Verschärfung von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma-Beschwerden sowie vermehrten Atemwegsinfektionen in Verbindung gebracht. Außerdem tragen Stickoxide zur Überdüngung und Versauerung von Böden und Gewässern mit negativen Auswirkungen auf die Biodiversivität bei.

Die ökologischen und sozialen Kosten der Braunkohleverstromung werden auf uns Bürger abgewälzt (sozialisiert). Laut Umweltbundesamt liegen die Umweltkosten für Braunkohle bei 10,75 Cent pro Kilowattstunde Strom – auch hier ist die Kohle trauriger Spitzenreiter.

Alle verantwortungsbewussten Bürger müssen sich in der EU dafür einsetzen, dass wir nicht weiter ungefiltert schwer giftigen - u. a. quecksilberhaltigen - Abgasen aus Braunkohle-Kraftwerken  ausgesetzt werden, sondern dass bei der Energieversorgung so schnell wie irgend möglich auf Kohle verzichtet wird. Wir brauchen eine naturverträgliche Energiewende!

Braunkohle ist der schmutzigste Energieträger in unserer Stromproduktion. Schon der Abbau bringt fatale Folgen für die Umwelt. Daher muss der Anteil der Kohleverstromung stark gedrosselt werden, um die Klimaziele von Paris wenigstens annähernd noch erreichen zu können.
Mehr dazu lesen Sie im NABU-BLOG