Freitag, 13. Juli 2018

Irland zieht Gelder aus fossilen Geschäften ab

Irland bekennt sich als weltweit erstes Land klar zum Divestment. Das irische Parlament weist den acht Milliarden Euro schweren Staatsfonds, Irish Strategic Investment Fund, per Gesetz an, seine Investitionen aus Kohle-, Öl- und Gasprojekten abzuziehen.
Innerhalb der nächsten 5 Jahre betrifft das 318 Millionen Euro, die 2017 in über 150 Unternehmen aus aller Welt verteilt waren.

"Es (Das Gesetz) verhindert, dass öffentliches Geld entgegen dem öffentlichen Interesse investiert wird, und es sendet eine klare Botschaft an das Land und die ganze Welt, dass wir dringend mehr gegen die Klimakrise tun müssen, angefangen beim Ausstieg aus den fossilen Energien." (Éamonn Meehan, Chef von Trócaire, der katholischen Entwicklungshilfeagentur für Übersee).

Klimaschützer erkennen dies als historisches Ereignis. "Irlands Entscheidung ist ein bedeutender Sieg für die weltweite Divestment-Kampagne", sagte Nicolò Wojewoda, Leiter der Klimaschutzorganisation 350.org in Europa. Auch die Universität Cambridge und die Anglikanische Kirche haben angekündigt, bis 2023 aus den Investitionen in fossile Energien auszusteigen,

Quelle: Klimareporter, Benjamin von Brackel,  12. Juli 2018

Montag, 2. Juli 2018

Deutschland droht ein EU-Verfahren wegen zuviel Ammoniak-Ausstoß

Nach dem EuGH-Urteil wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser (siehe  http://wasser-hilft.blogspot.com/2018/06/zu-viel-nitrat-in-deutschlands.html ) droht Deutschland ein weiteres Vertragsverletzungsverfahren der EU, weil weit mehr schädliches Ammoniak in die Umwelt gelangt als nach dem EU-Grenzwert erlaubt. Darüber hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.

Offenbar wurden die erlaubten Werte deutlich überschritten: Im Jahr 2015 habe der errechnete Ammoniak-Ausstoß bei 670.000 Tonnen gelegen. Das sind 38 Prozent über dem zulässigen Grenzwert. 2016 seien es immer noch 662.000 Tonnen gewesen (Daten vom Bundesagrarministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion).

"Deutschland hat Maßnahmen zur Reduzierung der Ammoniak-Emissionen angekündigt, die jedoch bisher nicht zu einem Rückgang der gemeldeten Gesamtemissionen geführt haben", so eine Sprecherin der EU-Kommission.

Massentierhaltung ist Hauptquelle der Ammoniak-Emissionen.
Nach Zahlen der Bundesregierung stammt der Ausstoß zu etwa 95 Prozent aus der Landwirtschaft. Gemäß einer Verordnung des Bundestags, muss der Ammoniak-Ausstoß auf unter 440.000 Tonnen sinken.

Erst im Juni 2018 hatte der Europäische Gerichtshof Deutschland schon wegen der zu hohen Nitratbelastung von Gewässern verurteilt. Deutschland tut zu wenig dafür, seine Gewässer zu schützen. Der Vorwurf der Richter: Die Behörden hätten es versäumt, den massiven Gülle-Einsatz in der Landwirtschaft zu begrenzen. Deutschland habe damit europäisches Recht missachtet.

Quelle: NDR Info am 30. Juni 2018 um 09:45 Uhr.

Siehe auch Europäischer Gerichtshof verurteiltDeutschland wegen der Nitratbelastung. mehr:
https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-101~_origin-c8aeee89-4920-48d5-a912-dbecce28bf84.html

Gegen Nitrat im Wasser kann sich jeder Haushalt mit einer kleinen Umkherosmose-Anlage schützen (siehe: https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm . Gegen die Ammoniak-Gase in der Luft leider nicht.

Sonntag, 1. Juli 2018

Wasserzähler werden viel zu oft ausgetauscht

Etwa alle 6 Jahre werden in deutschen Haushalten die Wasserzähler ausgewechselt. Das kostet jeweils bis zu 120 Euro pro Haushalt (Material- und Arbeitskosten sowie Produktivitätsverlust durch die Wartezeiten der Verbraucher).
In USA und Kanada werden die WasserZähler nach 17 Jahren, in Frankreich nach 18 Jahren ausgetauscht.

In Deutschland werden Kaltwasserzähler in den rund 40 Millionen Haushalten unnötig oft ausgetauscht. Dadurch entstehen jedes Jahr Kosten in Höhe von rund einer Milliarde Euro.
„Bei einer Verlängerung der Nutzungsdauer von Wasserzählern auf ein Niveau wie in Frankreich oder Nordamerika könnten Kosten in Höhe von deutlich über 500 Millionen eingespart werden“, heißt es in einer Studie des Hamburg Instituts. Demzufolge würden die Wasserzähler im Schnitt alle 6 Jahre von den Ablesefirmen gewechselt, obwohl sie sehr viel länger im Einsatz sein könnten.

Die ausgewechselten Wasserzähler würden nicht neu geeicht und wieder eingesetzt, sondern entsorgt. Das Hamburg Institut empfiehlt, die Eichfristen auf mindestens 15 Jahre zu ändern. Die Kosten, die durch eventuelle minimale Messfehler im Laufe der Jahre entstehen könnten, würden nur einen Bruchteil der unnötigen Austauschkosten ausmachen.

Samstag, 30. Juni 2018

Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware!

Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware!
Es gehört nicht Investoren, sondern allen Lebewesen (Pflanzen, Tieren und Menschen)!

Die EU-Regierungschefs wollen erneut auf die Schnelle ein Handelsabkommen durchdrücken. Wieder ein Abkommen, das grundlegende Standards missachtet.

Ich bin sehr für Handelsverträge, wenn sie den Handel erleichtern. Aber: Sie dürfen nicht in Bereiche des öffentliches Gemeinguts eingreifen wie die Versorgung mit Wasser und Luft, siehe
https://wasser-hilft.de/webseiten_zu_commons_wasser_allmende.htm.

JEFTA stellt jedoch in Frage, was selbstverständlich sein muss:
Wasser ist ein öffentliches Gemeingut, keine Handelsware! Es gehört allen!

JEFTA gefährdet die öffentliche Wasserwirtschaft. Darin sind sich viele Unternehmen und etliche Verbände einig:
Unsere Wasserversorgung soll durch die Hintertür privatisiert werden. Dieses Abkommen enthält weniger Schutzklauseln und Rechte in Bezug auf Wasser als CETA. Am Ende tragen wieder wir Verbraucher/innen den Schaden.

"Wem gehört das Wasser?"
"Niemandem! Es gehört zur Erde, es gehört allen ihren Lebewesen und deren nachfolgenden Generationen."
Wasser muss sauber, öffentlich und zugänglich für alle sein!


Zitat-Quelle: Maude Barlow: Die Wasser-Allmende. Eine gute Zukunft braucht gutes Wasser für alle, S. 36.
Rezension, s.: https://wasser-hilft.de/wasser_buecher.htm
Sauberes Wasser nur noch für Reiche?  Oder  Weltweite Bewegung für Wassergerechtigkeit?

Dienstag, 26. Juni 2018

Trinkwasser bioenergetisch aktivieren.mit Wirbelino

Sie sehen in diesem Kurz-Video, wie Sie Ihr Trinkwasser mit Hilfe des sehr stabilen Wirbelino Wasserwirblers - optimiert für Glas-Flaschen - ganz einfach und in Sekundenschnelle - durch die zentripetale Kraft des einrollenden Sogs - strukturieren und bioenergetisch aktivieren.
Mehr siehe www.wasser-hilft.de/wirbelino.htm


Video:
Wirbelino Wasserwirbler    34 Sekunden
https://youtu.be/LlgEGgTbkh0

und 
https://www.wasser-hilft.de/wirbelino_wasserwirbler.mp4


Zu viel Nitrat in Deutschlands Grundwasser

In Deutschland wird Trinkwasser zum größten Teil aus Grundwasser hergestellt. Dass Grundwasser in vielen Regionen unseres Landes viel zu stark mit Nitrat belastet ist, weiß inzwischen jedes Kind. Überall wo industrielle Massentierhaltung herrscht, wird zu viel Gülle auf den Äckern und Wiesen ausgebracht. Deutschland bräuchte eine viel strengere Düngemittelverordnung. Doch das Landwirtschaftsministerium sperrt sich seit Jahrzehnten beharrlich dagegen.

Fast täglich wird in den Nachrichten über zu hohe Nitratwerte - verursacht durch stickstoffhaltige Düngung in der Landwirtschaft - berichtet. Außer Mineraldünger wird vor allem massenhaft Gülle aus Mastställen auf unsere Felder gespritzt. Alles, was Pflanzen nicht verbrauchen und im Boden nicht abgebaut wird, gelangt als Nitrat in unser Grundwasser. Zuletzt wurden in 28 Prozent aller Grundwasser-Brunnen in Deutschland zu hohe Nitratwerte gemessen.

Das macht die Kosten für Leitungswasser ständig teurer. Denn die Wasserversorger müssen sicherstellen, dass das Trinkwasser in Deutschland (fast) überall nicht über den zulässigen Grenzwert von 50 mg/L belastet ist. Noch wird das Nitrat selten herausgefiltert, sondern meistens wird belastetes Rohwasser nur mit unbelastetem gemischt (verdünnt) und Brunnen werden weiter vertieft oder verlagert.

Werden die Düngemittel-Einträge nicht verringert, müssen die Versorger Nitrat technisch aufwändig aus dem Grundwasser entfernen, was die Wassergebühren weiter in die Höhe treibt. Alle Bürger zahlen dann noch mehr für die verfehlte Landwirtschaftspolitik, denn die erforderlichen Reparaturmaßnahmen wären teurer als vorbeugende Maßnahmen (Nitrateinträge ins Grundwasser und Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren).

Einen Überblick zu Nitrat in Grund- und Trinkwasser gibt es hier:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/fakten-zur-nitratbelastung-in-grund-trinkwasser

Wer in seinem Trinkwasser weder Nitrat, noch Medikamentenrückstände, noch Mikroplastik oder sonstige Schadstoffe mittrinken will, der sollte sein Trinkwasser einfach mit einer kleinen Umkehrosmose-Anlage zuhause sehr effektiv, lohnend und preiswert filtern.
Mehr dazu siehe:
https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm

Im Bild die kleinste Anlage für 1-Zimmer-Appartments.

Video: Die vier Stufen der Trinkwasser-Optimierung

Dieses Kurz-Video zeigt Ihnen, wie Sie

1.  Trinkwasser von allen Schad-Stoffen befreien,
2.  Ihr Wasser strukturieren (und Schad-Informationen löschen), 
3.  Ihr Wasser informieren und
4.  es mit molekularem Wasserstoff anreichern,
     um die freien Radikale zu neutralisieren.

Mehr Info siehe:  https://wasser-hilft.de

Video:
Vier Stufen der Trinkwasser-Optimierung  4:02 Min.
https://youtu.be/dM-BfrYr8yk
und

https://www.wasser-hilft.de/vier_stufen_der_trinkwasser_optimierung.mp4  

Weltgrößter Solarpark ausgeschrieben

Indien errichtet den derzeit weltgrößten Solarpark im indischen Bundestaat Gujarat.
In Riesenschritten baut Indien die Photovoltaik aus. In diesem Monat werden die ersten Abschnitte eines 5.000-MW-Solarparks ausgeschrieben, was etwa zwei großen Kohle- oder Atomkraftwerken entspricht. Es wäre die derzeit größte Anlage der Welt.
Demnächst werden noch größere geplant. Indiens Premierminister Narendra Modi will bis 2022 erneuerbare Energien mit einer Leistung von 175 Gigawatt installieren lassen.

Der neue Solarpark in Gujarat westlich der Landeshauptstadt Ahmedabad (5,6 Millionen Einwohner), nimmt eine Fläche von 11.000 Hektar ein. Darauf hätten Städte wie Mainz oder Darmstadt Platz.

Von der Landesregierung werden dafür Investitionen von umgerechnet 3,2 Milliarden Euro und rund 20.000 Arbeitsplätze erwartet. Der Strom soll in die Millionenstädte Neu Delhi und Mumbai geleitet werden und bis zu 2 GW auch nach Bangladesch verkauft werden. Die größten Solar-Anlagen stehen derzeit in China. In USA (CA) erreichen die größten nur knapp 600 Megawatt.

Trinkwasser strukturieren mit Wirbelino Wasserwirbler

Sie sehen in diesem Kurz-Video, wie einfach und schnell Sie Ihr Trinkwasser mit dem Wirbelino Wasserwirbler strukturieren und vitalisieren.

Damit erhöhen Sie unter anderem äußerst preiswert und effektiv die Lösungs-, Bindungs- und Transport-Fähigkeit Ihres Trinkwassers.
Mehr dazu siehe: https://wasser-hilft.de/wirbelino.htm

 
Video:  Wasser strukturieren mit Wirbelino  1:12 Min.
https://youtu.be/UZDUzePDoJgund

https://www.wasser-hilft.de/wasser_strukturieren_mit_wirbelino.mp4   1:12 Min.