Freitag, 11. August 2017

Weltgrößtes schwimmendes Photovoltaik-Kraftwerk

Das weltweit größte schwimmende Solarkraftwerk bedeckt mit 160.000 Solarpaneelen einen See in China. Es soll 15.000 Haushalte mit Strom versorgen. Zugleich verhindert es die Verdunstung des Seewassers. Das Wasser wiederum verhindert, dass sich die Module zu sehr erhitzen, und erhöht somit die Effektivität der Stromproduktion. Der See existiert seit der Kohleabbau beendet worden ist. Jetzt wird sauberer Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie erzeugt. Die Bauern verlieren kein Land und die Fischer können weiterhin Fische fangen.
Kompletten Beitrag vorlesen lassen:
http://media.tagesschau.de/audio/2017/0808/AU-20170808-0947-0601.mp3
Steffen Wurzel, ARD Shanghai ,  08.08.2017 09:48 Uhr

Freitag, 21. Juli 2017

Bald unabhängig von russischem Erdgas?


"Weltneuheit aus Rostock: Erfindung macht Erdöl überflüssig"
vom Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

... "Mithilfe von Enzymen, Kohlenstoffdioxid aus der gewöhnlichen Umgebungsluft, Wasser und grünem Strom erzeugt die Anlage Methanol. Das dient als langlebiges, einfach zu handhabendes und klimaneutrales Energiespeichermedium, das Erdöl oder Kohle überflüssig macht." ...
– Quelle: https://www.nnn.de/17339871  ©2017

Mittwoch, 19. Juli 2017

Deutsche verbrauchen 123 Liter Trinkwasser pro Tag und Person


Der Wasserverbrauchs pro Kopf und Tag liegt in Deutschland seit 2007 bei 121-123 Litern. Im Jahr 1990 lag er noch bei 147 Litern.

Ein Hauptgrund für die Einsparungen ist ein geringerer Verbrauch von Wasch- und Geschirrspülmaschinen, ein anderer der achtsamere Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel Wasser.

Leider kommt Abwasser sparen den meisten Bürgern teuer zu stehen. Wenn zu wenig Abwasser in die Kanalisation gelangt, wird das Rohrleitungssystem zu wenig gespült.
Es bilden sich Ablagerungen und Faulgase. Dann sind die Gemeinden gezwungen, das Leitungssystem zu spülen - mit sehr viel frischem Trinkwasser. Und die Kosten dafür tragen natürlich alle Bürger über die Wasser- und die Kanalgebühren.

Daher: Energie sparen, ja unbedingt! Also vor allem den größten Energieverbraucher im Haushalt stark einschränken: die Warmwasseraufbereitung. Sparen beim Kaltwasser mag zwar ökologisch sinnvoll sein, ist aber ökonomisch oft kontraproduktiv.

Und bitte schimpfen Sie nicht über "zu große" Abwasserrohre. Wenn ein Starkregen kommt, sind selbst große Rohre nicht in der Lage, diese Regenmengen aufzunehmen. Dann sprudelt das Wasser aus den Gullis und alle umliegenden Häuser werden geflutet.

Nur sehr wenige Flüsse, Seen und Küsten sind ökologisch in gutem Zustand

Etwa 8 Prozent der Gewässer in Deutschland sind ökologisch in gutem oder sehr gutem Zustand.
Von 9.804 Flüssen, Seen und Küstengewässern wurden nur 26 als „sehr gut“ und 739 als „gut“ eingestuft.
3.528 werden als „mäßig“ bewertet, 3.309 als „unbefriedigend“, 1.886 als „schlecht“.
314 Gewässer wurden nicht bewertet. Diese Zahlen hat Deutschland 2015 an die EU berichtet.
Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Baden in Flüssen, Seen und an den Küsten ist laut einem EU-Bericht jedoch meist unproblematisch, auch wenn der ökologische Zustand vieler Gewässer in Deutschland laut Bundesregierung nicht in Ordnung ist. 97,8 Prozent der 2.292 untersuchten deutschen Badestellen erfüllten aus hygienischer Sicht die EU-Mindeststandards.

560 Milliarden US$ jährlich für Reparaturen von Wasserleitungen

900.000.000 Liter Wasser versickern tagtäglich aus alten Wasserleitungsrohren in Nordamerika.

560 Milliarden US$ sind Jahr für Jahr notwendig, um die Leitungen zu sanieren.

Wäre das nicht eine Aufgabe, um die sich ein US-Präsident einmal kümmern müsste?

Umweltfreundlichen Diesel hat es niemals gegeben


Selbst die CO2-Bilanz eines Diesel-Pkw ist schlechter als die eines Benzin-Pkw.
Viele Millionen Diesel-Pkw müssten umgerüstet werden. Nicht nur ältere Fahrzeuge, sondern genauso die Mehrheit der neuen Euro-6-Diesel. Ein Umrüsten von Diesel 5 auf Diesel 6 nützt so gut wie gar nichts, weil auch diese Motoren eher als "Giftschleudern" bezeichnet werden müssen denn als "clean Diesel", wie es die Kfz-Branche seit 20 Jahren fälschlicherweise propagiert als "Märchen aus Tausendundeiner Nacht", um das Wort Werbelügen nicht zu verwenden.

Da es in Deutschland keine herstellerunabhängige Aufsichtsbehörde gibt und auch weiterhin keine solche geplant ist, entlarvte die US-Umweltbehörde die Clean-Diesel-Mogelpackung und löste einen Flächenbrand aus.

Wir zitieren Ferdinand Dudenhöffer:

"Fast alle Autobauer sind jetzt in der Bredouille, und zwar aus drei Gründen.
Erstens: die schlechten Stickoxid-Werte im Fahrbetrieb. Die neusten Euro-6-Diesel stoßen im normalen Fahrbetrieb gut fünfmal so viel Stickoxid aus wie erlaubt. Umfangreiche Tests des Umweltbundesamtes haben das kürzlich bestätigt, und diese Ergebnisse sind alles andere als eine Bagatelle. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur haben hohe Sickstoffdioxid-Belastungen im Jahr 2012 in Deutschland 10.400 Menschen getötet. Diesel-Pkw wurden von der Umweltagentur als Hauptverursacher identifiziert.

Zweitens: der schöngerechnete Treibstoffverbrauch. In einem flächendeckenden Test hat der französische Peugeot-Citroen-Konzern den Treibstoffverbrauch seiner Fahrzeuge im Alltagsbetrieb gemessen. Demnach verbrauchen die Fahrzeuge rund 45 Prozent mehr Treibstoff als in Labor-Tests. Diese Diskrepanz ist typisch für die gesamte Branche.

Drittens: die CO2-Bilanz. Diesel-Kraftstoff stößt bei seiner Verbrennung bei genauer Betrachtung mehr CO2 aus als Benzin. Zwar erzählen Verbandslobbyisten das Märchen vom klimafreundlichen Diesel seit Beginn der Klimadiskussion. Doch das Gegenteil trifft zu. Ein Liter Dieselkraftstoff produziert bei seiner Verbrennung 2,64 kg CO2. Bei Benzin sind dies pro Liter nur 2,33 kg CO2, also pro Liter 13 Prozent weniger. Gleichzeitig besitzt Diesel mit 9,905 kWh pro Liter einen 9,9 Prozent höheren Energieinhalt als der Liter Benzin. Fazit: Pro Energieeinheit (kWh) werden beim Diesel 0,27 kg CO2 in die Atmosphäre geblasen und bei Benzin 0,26 kg CO2. Pro Energieeinheit setzt Diesel also mehr CO2 frei als Ottokraftstoff." ...

"Wir werden durch die willkürliche Messung des Kraftstoffs in Volumeneinheiten in die Irre geleitet. Der Diesel ist – trotz aller Beteuerungen der Verbandslobbisten – nicht klimafreundlicher, sondern klimafeindlicher als der Benziner.
Die Verzerrung der Realität kostet pro Jahr mehr als 10.000 Menschen das Leben. Sie verursacht zudem knapp sieben Milliarden Euro Steuerausfälle: Dieselfahrer zahlen an der Tankstelle einen um 18 Cent pro Liter reduzierten Steuersatz. Bei den 38,5 Millionen Tonnen verkauften Diesel im Jahr 2016 addiert sich das zu sieben Milliarden Euro Steuerausfall."

Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen sowie Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Mehr dazu siehe die Kolumne "Umweltfreundlicher Diesel ist ein Fake" vom 14.06.2017 in
bizz energy, Das Wirtschaftsmagazin für die Energiezukunft, http://bizzenergytoday.com/

Dienstag, 11. Juli 2017

"Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser"

"Das Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Ob gesprudelt oder nicht: Frisches Trinkwasser aus der Leitung kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Denn das Trinkwasser in Deutschland besitzt sehr gute Qualität. Dies gilt für die großen zentralen ebenso wie auch – mit ganz wenigen Ausnahmen – für die kleineren Wasserversorgungsanlagen.

Beachten Sie dabei:
Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Trinkwasser-Installation 'stagniert' (gestanden) hat, sollte nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden. Lassen Sie Stagnationswasser ablaufen und machen Sie die 'Fingerprobe': Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser."

Quelle und Beitrag dazu:
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/trinkwasser#textpart-2

"Wer Mineralwasser kauft, sollte aufpassen. Laut Stiftung Warentest verfälschen Plastikflaschen häufig den Geschmack. In anderen Proben fanden die Tester Pestizidrückstände." 19 von 30 Flaschenwässern erhielten nur die Note 'befriedigend' oder 'ausreichend'.

Quelle und Beitrag dazu:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/mineralwasser-nur-jedes-dritte-ist-laut-stiftung-warentest-gut-a-1154791.html

Die sieben gefährlichsten Schadstoffe im Trinkwasser:
http://osmose.wasser-hilft.de

Südafrika-Rundreise - wer kommt mit?


Wer Lust und Zeit hat, eine Rundreise durch Südafrika, Lesotho, Drakensberge, Swasiland und viele Nationalparks im Safaribus mitzumachen, melde sich bitte bei mir. Start ist in Kapstadt und Finale in Johannesburg. Zeitraum 3.-23.11.2017.
Anschlusstage sind vorher in Kapstadt und nachher in Pretoria oder bei Zwischenstopp in Dubai möglich. Bei Interesse bitte schnell bei mir anrufen: 06438-5400.

Weltgrößter Solarpark hat 4 Mio. Soalrmodule

Der größte Solarpark der Welt soll 1,0 Gigawatt Leistung produzieren können - aus vier Millionen Solarmodulen. Er steht nicht in Deutschland (einst Weltmarktführer), nicht in Japan, China oder USA. Er befindet sich im Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien. Der „Kurnal Ultra Mega Solar Park“ erstreckt sich über 24 Quadratkilometer und hat umgerechnet rund eine Milliarde Euro gekostet. Zwischen der Ausschreibung und der Fertigstellung sind gerade mal 2 Jahre vergangen. Davon kann man hierzulande nur träumen.

Und mit jeder neuen Anlage wird es etwas preiswerter. Bei einem weiteren riesigen 750-Megawatt-Park in Madhya Pradesh lagen die erfolgreichen Gebote bei umgerechnet 4,3 Cent pro Kilowattstunde. Das ist noch einmal 20 Prozent günstiger als für Kurnal. Solarenergie liegt damit bereits weit unterhalb des Preises für fossile Konkurrenz, die Kosten für die massiven Umweltschäden der fossilen Brennstoffe noch gar nicht mit einrechnet.

Wo die Sonne noch kräftiger scheint als in Indien, geht es sogar noch billiger. Unter drei Dollarcent zum Beispiel in Chile und in den Golfstaaten.

In Indien sind 2016 vier Gigawatt ans Netz gegangen, fast dreimal so viel wie in Deutschland. 2017 könnten es laut EnergyTrend rund 10 Gigawatt werden. Damit läge Indien global auf Platz 3.

Ganz vorne beim globalen Solarausbau liegen erneut China, USA und Japan. 34,5 Gigawatt, fast der halbe Weltmarkt, wurden 2016 in China errichtet.  2017 sollen weitere 30 Gigawatt dazukommen.

Auch in den USA wurden 2016 knapp 15 Gigawatt Leistung installiert. Insgesamt kommt der globale Photovoltaikmarkt auf stolze 75 Gigawatt neuer Kapazität. Eine Steigerung um rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2015.

Der Boom breitet sich weltweit aus. Daten der Internationalen Energie-Agentur (IEA):
Korea (850 Megawatt Neubau im Jahr 2016), Australien (knapp 840), Chile (746), Thailand (726), Türkei (583). In den kommenden Jahren wird großer Aufschwung in Riesenmärkten erwartet: Malaysia, Vietnam, Indonesien, Mexiko, Brasilien, Südafrika, Algerien...

Weitere Extras zum Thema Photovoltaik finden Sie in der aktuellen Ausgabe von bizz energy, bestellbar beim Aboservice unter bizzenergy@pressup.de oder als E-Paper unter ikiosk.de/shop/epaper/bizz-energy.html

Montag, 10. Juli 2017

Mit 46 Milliarden Euro subventioniert Deutschland Kohle, Öl und Gas - pro Jahr!

Eine aktuelle Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace zeigt: Die Bundesregierung begünstigt den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl, und Gas in Deutschland mit 46 Milliarden Euro jährlich. Das verteuert die Energiewende und wälzt einen Großteil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab.

Energieexperte Tobias Austrup: "Jeder für die dreckigen Energien verschleuderte Euro ist eine Investition in die weitere Klimazerstörung. Noch immer steht bei fossilen Subventionen nicht die Schwarze Null, sondern ein tiefrotes Minus im Bundeshalthalt." Die Studie online: http://gpurl.de/7rGHS

2009 beim G20-Gipfel in Pittsburgh hat sich die Bundesregierung gemeinsam mit den anderen Regierungen zwar dazu verpflichtet, fossile Subventionen zu beenden, jedoch kein Datum für den Ausstieg festgelegt. "Es braucht einen klaren Plan zum Ausstieg aus der Kohle in Deutschland, damit die Bundesregierung außenpolitisch glaubwürdig bleibt." In Italien und England sind Pläne zum Kohleausstieg bereits beschlossen worden.

Mit ca. 8 Milliarden Euro ist der künstlich verbilligte, gesundheitsschädliche Diesel Deutschlands größte Einzelsubvention im Verkehrsbereich (indirekte Subvention deutscher Automobilhersteller!).
Flugbenzin wird jährlich mit 7,5 Milliarden bezuschusst, die Entfernungspauschale mit gut 5 Milliarden, die Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge mit 4,4 Milliarden, das Dienstwagen-Privileg mit 3 Milliarden.

Seit einem Vierteljahrhundert hat der Verkehr keinerlei Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Im Jahr 2016 lag der Ausstoß an Treibhausgasen im Verkehr laut Umweltbundesamt sogar ein Prozent über dem Wert von 1990.

"Die Verkehrswende kann nicht vorankommen, wenn Verbrennungsmotoren mit massiven Subventionen unterstützt werden." Trotz Kaufprämie der Bundesregierung liegen die Neuzulassungszahlen von Elektroautos 2017 nur bei 0,5 Prozent, weil die deutsche Automobilindustrie auf diesem Gebiet nicht konkurrenzfähig ist (wozu auch, solange die veralteten Ruß und Feinstaub produzierenden Diesel massiv Steuergelder bekommen).

Studie: Subventionen für fossile Energien in Deutschland | Mit 46 Milliarden bezuschusst Deutschland Kohle, Öl und Gas. Alle G20-Staaten zusammen subventionieren Klimakiller mit fast 4 Billionen Euro. Greenpeace legt mit dieser Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft alle Fakten auf den Tisch. Als Beitrag für eine transparente Berichterstattung zum G20-Gipfel 2017.
Quelle   Greenpeace 04.07.2017

Von über 750 Pestiziden gefährden 570 unsere Gewässer

In Deutschland sind derzeit 751 Pestizide zugelassen (Angaben der Bundesregierung).
570 gefährden die Gewässer.
533 sind mit mindestens einem Gefahrenhinweis zur Gesundheit gekennzeichnet.
22 zugelassene Pestizide werden von der EU offiziell als „vermutlich krebserregend“ eingestuft.

Im Jahr 2015 wurden etwa 100.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel verkauft.
der Absatz an Wirkstoffen für Pflanzenschutzmittel liegt mit rund 35.000 Tonnen um etwa 5.000 Tonnen höher als 2009.
(Daten von Agrarexperte Harald Ebner von der Bundestagsfraktion der Grünen.)
Ebner spricht vom „Totalversagen von Agrarminister Schmidt und der ganzen großen Koalition bei der Pestizidreduktion".

Entfernen Sie alle Pestizide, Fungizide, Herbizide und sonstigen gesundheitsgefährdenden Schadstoffe aus Ihrem Trinkwasser!

Freitag, 7. Juli 2017

Deutschlands größte Stauseen und längste Kanäle

Die größten Stauseen Deutschlands:

5.  Eibenstock     75 Millionen Kubikmeter
4.  Schluchsee   108 Millionen Kubikmeter
3.  Forggensee   154 Millionen Kubikmeter
2.  Hohenwarte  181 Millionen Kubikmeter
1.  Bleiloch         215 Millionen Kubikmeter

Die längsten Kanäle Deutschlands:


5.  Nord-Ostsee-Kanal        98 Kilometer
4.  Elbe-Seitenkanal          115 Kilometer
3.  Main-Donau-Kanal      171 Kilometer
2.  Dortmund-Ems-Kanal  223 Kilometer
1.  Mittellandkanal            321 Kilometer

Quelle:  Wasserreich Deutschland. Küsten, Seen und Flüsse von oben, Gerhard Launer, Frederking & Thaler in der Bruckmann Verlag GmbH, München, Sommer 2017, 240 Seiten, Großformat 26,8 x 28,9 cm, durchgehend farbiger Bildband mit ca. 200 Fotos aus der Luft, noch nicht im Handel, bestellen bei: schnappauf@Wasser-hilft.de


Dienstag, 4. Juli 2017

Deutschlands längste Flüsse

Das wasserreiche Deutschland hat zehn Flüsse die deutlich über 300 km lang sind,
obwohl die größten von ihnen in der Vergangenheit deutlich verkürzt wurden,
weil viele große Schleifen durchbrochen und die Flussläufe so erheblich verkürzt wurden,
um die Schifffahrtswege schneller zu machen.

Dass dadurch der Wasserfluss vom Gebirge zum Meer erheblich beschleunigt wurde und die Hochwasser drastisch erhöht worden waren, wurde den Menschen erst viel später auf schmerzliche und vor allem sehr teure Weise bewusst. Seit 2 Jahrzehnten werden daher Dämme zurückverlegt und Überflutungsflächen wieder freigegeben mit teuren Pumpstationen versehen, weil die meisten "Überlaufgebiete" der Flüsse mit ihren äußerst wertvollen Auwäldern in der Zwischenzeit leider bebaut worden waren. Vor allem das Bauen von Gebäuden in ehemaligen Überschwemmungsgebieten ist eine der Hauptursachen für extrem gestiegene Hochwasserschäden.

Die zehn längsten Flüsse Deutschlands:

10.  Havel  325 km
09.  Neckar  367 km
08.  Ems  371 km
07.  Spree  382 km
06.  Saale  413 km
05.  Main  524 km
04.  Donau (nur Deutscher Anteil)  618 km
03.  Elbe  (nur Deutscher Anteil)  727 km
02.  Weser (mit Werra)  744 km
01.  Rhein (nur Deutscher Anteil)  865 km

Weitere mächtige Flüsse, die teilweise durch Deutschland fließen oder seine politische Grenze bilden, sind der Inn und die Oder.

Quelle:  Wasserreich Deutschland. Küsten, Seen und Flüsse von oben, Gerhard Launer, Frederking & Thaler in der Bruckmann Verlag GmbH, München, Sommer 2017, 240 Seiten, Großformat 26,8 x 28,9 cm, durchgehend farbiger Bildband mit ca. 200 Fotos aus der Luft, noch nicht im Handel, bestellen bei: schnappauf@Wasser-hilft.de

Zahlen zum Wasserland Deutschland

Deutschland ist eines der wenigen Länder, die ihren Bewohnern (Pflanzen, Tieren und Menschen)noch genug Trinkwasser zu bieten hat.

Die zehn größten Seen Deutschlands sind:

10.   Steinhuder Meer  29 Quadratkilometer
09.   Großer Plöner See  29 Quadratkilometer
08.   Kummerover See  32,5 Quadratkilometer
07.   Plauer See  38,4 Quadratkilometer
06.   Ammersee  46,2 Quadratkilometer
05.   Starnberger See  56 Quadratkilometer
04.   Schweriner See  61,5 Quadratkilometer
03.   Chiemsee  77 Quadratkilometer
02.   Müritz  109,8 Quadratkilometer
01.   Bodensee  535,9 Quadratkilometer

Überdies hat Deutschland 1.900 km Küste an der Ostsee und 1.760 km Küste an der Nordsee.

Wenn Sie die tiefsten Stellen dieser Seen wissen wollen, fragen Sie bei www.Wasser-hilft.de

Donnerstag, 29. Juni 2017

Erneuerbare Energien geben fast 10 Millionen Menschen Arbeit


Über 9,8 Millionen Menschen sind weltweit im Wirtschaftssektor der erneuerbaren Energien tätig (laut Report 2016 der International Renewable Energy Agency, IRENA). Im Bereich der Erneuerbaren wurden 2016 mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als im Bereich aller fossilen Brennstoffe. Mit fast 3,1 Millionen Beschäftigten weltweit stellt die Photovoltaikindustrie den größten Job-Motor des grünen Energiesektors dar.

Während Trump rückwärtsgerichtet auf Kohle und fossile Energie setzt, boomt die Solarwirtschaft der USA. Ihr Solarsektor ist in den letzten 12 Monaten 17 Mal schneller gewachsen als die US-Gesamtwirtschaft. 260.000 Jobs wurden im letzten Jahr in diesem Bereich neu geschaffen.

Eine New Energy Finance-Studie von Bloomberg prognostiziert, bereits 2021 könnte die stetig preiswerter werdende Solarenergie sowohl Kohle- als auch Erdgas-Anlagen in punkto Effizienz und Wirtschaftlichkeit hinter sich lassen.

Ob untrügliche Wirtschaftszahlen den Fake-News liebenden US-Präsidenten überzeugen, dass im Bereich der erneuerbaren Energien viel mehr Potenzial schlummert, um neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze zu schaffen? Rufen wir ihm zu: "Make America great again with green Energy!"

Mehr Informationen:
IRENA - Renewable Energy and Jobs – Annual Review 2017
Bloomberg: Solar Power Will Kill Coal Faster Than You Think

Aquakultur verschärft Überfischung

Der Ethoxyquin-Skandal zeigt einmal mehr, dass Fisch aus konventioneller Aquakultur keine Lösung ist. Oft verschärfen Aquakulturen sogar das Problem der Überfischung, weil die beliebten Zuchtfische auf tierisches Protein in Form von Fischmehl angewiesen sind.
Die lokalen Fischer an Südamerikas Küste müssen hungern, weil die vor der Küste von EU-Industrie-Fischfangflotten gefangenen Fische zu Fischmehl verarbeitet werden und an die Zuchtfisch- (v. a. Lachs-) Farmen in Norwegen und Großbritannien verfüttert werden.
Und damit das Fischmehl beim Transport nach Europa nicht vergammelt, wird es mit giftigem Pflanzenschutzmittel wie Ethoxyquin begast oder besprüht. Die verheerenden Auswirkungen der ursprünglich gut gemeinten Aquakulturen auf die Meeresumwelt und auf das Leben auf diesem Planeten insgesamt sind leider sehr vielfältig.

Mineralwasser erzeugt 100 Mal mehr Umweltbelastung als Leitungswasser und ist keinesfalls besser!


"Das Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Ob gesprudelt oder nicht: Frisches Trinkwasser aus der Leitung kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Denn das Trinkwasser in Deutschland besitzt sehr gute Qualität. Dies gilt für die großen zentralen ebenso wie auch – mit ganz wenigen Ausnahmen – für die kleineren Wasserversorgungsanlagen.

Beachten Sie dabei: Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Trinkwasser-Installation 'stagniert' (gestanden) hat, sollte nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden. Lassen Sie Stagnationswasser ablaufen und machen Sie die 'Fingerprobe': Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser."

"Wer Mineralwasser kauft, sollte aufpassen. Laut Stiftung Warentest verfälschen Plastikflaschen häufig den Geschmack. In anderen Proben fanden die Tester Pestizidrückstände." 19 von 30 Flaschenwässern erhielten nur die Note 'befriedigend' oder 'ausreichend'.

Montag, 26. Juni 2017

Über 50.000 Menschen demonstrieren in drei Ländern gleichzeitig für die Schließung der störanfälligen Atommeiler in Tihange und Doel.

Die 90 km lange Menschenkette im Dreiländereck begann bei der belgischen Stadt Huy, folgte der Maas nach Liège (Lüttich), überquerte die niederländische Grenze nach Maastricht und ging weiter bis nach Aachen in Deutschland.

Mit ihrem Protest forderten die Anwohner und Atomkraftgegner die sofortige Abschaltung der zwei besonders störanfälligen belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3. Diese sollten ursprünglich schon im Jahr 2015 vom Netz gehen. Sie wurden wegen über 10.000 Rissen und verschiedener Störfälle immer wieder abgeschaltet, erhielten unbegreiflicherweise aber trotzdem Betriebsgenehmigungen bis mindestens 2022.

Rund 100 Städte und Gemeinden riefen zu dem Protest auf.

Nicht nur Bürgerinitiativen, wie u. a. Wise (World Information Service on Energy), Campact, der BUND, Greenpeace und die Anti-Atom-Organisation „Ausgestrahlt“, hatten zum Protest aufgerufen, sondern auch zahlreiche Städte und Gemeinden protestierten gegen die verantwortungslose belgische Nuklearpolitik.

Schirmherrschaft für die Aktion hatten der belgische Schauspieler Bouli Lanners, der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, der Präsident der Städteregion Aachen, Helmut Etschenberg (beide CDU), und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker übernommen. Zudem klagen einige Kommunen in Belgien gegen den Betrieb der umstrittenen Reaktoren, die ganz Europa gefährden.

Selbst Nordrhein-Westfalens zukünftiger Ministerpräsident Armin Laschet forderte zur Teilnahme auf, obwohl seine Partei (die CDU) über Jahrzehnte in Deutschland zu den leidenschaftlichsten Verfechtern der Atomkraft zählte. Jetzt will er sich "mit Nachdruck für die Abschaltung der Atomkraftwerke in Tihange und Doel einsetzen". „Wir erwarten, dass auch der Bund stärker als bisher auf die belgische Regierung einwirkt und auf eine Stilllegung der Reaktoren dringt“, so Laschek.

Montag, 19. Juni 2017

Sonnen-und Windenergie werden immer günstiger


Ein lesenswerter Artikel mit vielen gut recherchierten Daten zum Thema Erneuerbare Energien weltweit:
https://www.heise.de/tr/artikel/Oekowende-Es-wirkt-3746232.html

Samstag, 3. Juni 2017

Forschungs- und Medien-Schiff ALDEBARAN feiert Jubiläum


Die 14 Meter lange und 4,5 Meter breite ALDEBARAN ist seit 1992 weltweit als Medien- und Forschungsschiff im Einsatz und bietet spannende und authentische Einblicke in die Forschungsarbeit in Flüssen und Küstengewässern. Die moderne Medientechnik an Bord der gelben Segelyacht dient dabei dazu, Meeres- und Gewässerforschung verständlich zu machen und so kommende Generationen für einen nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen und Binnengewässern zu begeistern. Mit einem Tiefgang von nur knapp einem Meter ist die ALDEBARAN für Einsätze insbesondere in Flach- und Küstengewässern geeignet. www.aldebaran.org  
 
Das 25-jährige Jubiläum wird im Rahmen einer Feierstunde an Bord der „Lindau“ im Beisein der ALDEBARAN im Hafen von Friedrichshafen am „internationalen Tag der Umwelt“ gefeiert (5. Juni, von der UN seit 45 Jahren begangen).

Dienstag, 30. Mai 2017

Ohne Abgase auf dem Wasser - E-Schiffe


E-Mobilität ist auf der Schiene, auf der Straße, in der Luft und auf Wasser ein wichtiges Thema. Insbesondere für Fahrgastschiffe und Fähren im Küstenbereich sowie auf Seen und Flüssen bieten sich elektrische Antriebssysteme an.
Leider fahren bislang Fähren mit klima- und gesundheitsschädlichen Dieselmotoren. Die schwefelhaltigem Schiffsdiesel stoßen Unmengen giftige Rußpartikel und Feinstaub aus. Damit ruinieren sie nicht nur das Weltklima, sondern verseuchen auch die empfindlichen marinen Ökosysteme.

Doch das müsste nicht so sein. Die Fähre "Ampere" im norwegischen Sognefjord nutzt schon seit 2015 einen abgasfreien E-Antrieb. Sie ist die erste vollständig elektrisch betriebene Großfähre weltweit - flüsterleise und völlig emissionslos. Das 80 Meter lange Schiff (120 Autos und 360 Passagiere) wird von zwei Elektromotoren mit je 450 Kilowatt Leistung aus Lithium-Ionen-Akkus angetrieben (Kapazität 1.000 kWh).

Schon seit 1909 gibt es elektrisch angetriebene Ausflugsschiffe von Siemens für den Königssee.
Die Idee des emissionsfreien und lautlosen Fahrgastschiffes ist also schon alt. Leider sind die Kraftstoffpreise für schwefelhaltigen Schiffsdiesel immer noch viel zu niedrig. Doch E-Mobilität darf nicht auf Räder beschränkt bleiben! Der öffentliche Druck auf Politik, Schiffs-Betreiber und Hersteller umweltfreundlicher Antriebe muss deutlich nehmen.

Neben elektrischen Seilbahnen in verstopften Innenstädten werden E-Motoren auch auf allen Wasserwegen eine wachsende Rolle bekommen, insbesondere lautlose E-Fahrgastschiffe und Autofähren. Auf der Mosel soll zwischen Oberbillig (Rheinland-Pfalz) und Unterbillig (Luxemburg) demnächst eine Fähre verkehren, die ihren Strom von einer bordeigenen 5,4 kWp großen PV-Anlage und von einer Bordbatterie mit 252 Kilowattstunden Kapazität bezieht. Sie spart jährlich rund 14.000 Liter gesundheitsschädlichen Diesel.

Großes Potenzial für E-Schiffe gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Holland, Italien und Frankreich. Amsterdam hat bereits beschlossen, alle dieselbetriebenen Fahrgastschiffe und Fähren spätestens ab 2020 aus dem Stadtgebiet zu verbannen. Ein wichtiges Signal für eine „Verkehrswende“, nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser.

energiezukunft  Heft 22/2017 - Die aktuelle Ausgabe (pdf-Download) befasst sich insbesondere mit dem Thema Neue Mobilität.
Quelle   energiezukunft.eu | Dierk Jensen 2017

Mittwoch, 24. Mai 2017

180 Mrd Euro jährlich zahlt Deutschland für Energie-Importe

Für diese 180.000.000.000 Euro pro Jahr könnten wir - würde es nur endlich auch politisch umgesetzt - die notwendige Energiewende sehr schnell herbeiführen und unser Land damit weitgehend unabhängig machen von teuren fossilen Brennstoffen.

Wer heute, im Jahrhundert des Wasserstoffs, immer noch glaubt, dass Wasserstoff als Energieträger zu teuer sei, der soll sich bitte mal die extrem hohen Kosten der Öl-, Gas-, Kohle- und Atomenergie vor Augen führen.

Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen sind nicht nur umweltschädlicher (und damit volkswirtschaftlich teurer) als z. B. Wind- und Solarkraftwerke mit Wasserstoffumwandlung und -Speicherung, sondern auch in Bau und Unterhalt teurer. Und während die Erneuerbaren Energien beständig preiswerter werden, steigen die Kosten für die alten Kohlekraftwerke (als Puffer) ständig weiter.

Und jetzt rechnen Sie mal nach, wie viele Wasserstoff-Tankstellen Deutschland für 180 Mrd. € bauen könnte, der Summe für 1 Jahr importierte Energie(träger) aus dem Ausland. Wie viele Arbeitsplätze würden wir in unserem Land damit neu schaffen? Welchen technischen Know-how-Vorsprung könnten wir dann wieder exportieren?

Donnerstag, 18. Mai 2017

Endlich! Volvo entwickelt keine Dieselmotoren mehr

Der Autohersteller, der am meisten auf die giftigen Ruß-, Feinstaub- und Stickoxid-Schleudern gesetzt hat, Volvo, will endlich damit aufhören, Menschen, Tiere und Natur mit seinen dreckigen Abgasen zu schädigen.

Leider ist es bisher immer noch die einzige namhafte Automobilfirma, die sich vom gesundheitsschädlichen Dieselmotor verabschiedet. Laut Vorstandschef Hakan Samuelsson wagen die Schweden keine Neukonstruktion mehr.
Ihre bisherigen, äußerst schädlichen Dieselmotoren wollen sie leider noch nicht vom Markt nehmen, sondern nur an die neuen, laschen Abgasgrenzwerte anpassen und unbegreiflicherweise noch mindestens 5 Jahre an Menschen verkaufen, denen die Umwelt und die Gesundheit ihrer Mitbürger egal sind.

In Deutschland hatten zuletzt 83 Prozent der zugelassenen Volvo-Fahrzeuge giftige Dieselmotoren, obwohl Volvo besonders große Probleme mit der Abgasbehandlung hat. Der XC 90 D5 z. B. ist laut dem britischen Institut Emissions Analytics "eine Extrem-Dreckschleuder", weil er 11 Mal mehr Stickoxide ausstößt als gesetzlich erlaubt.

In Zukunft will Volvo auf neue Elektroantriebe für die gesamte Modellpalette setzen. Als Gebrauchtwagen sind Dieselautos in Deutschland kaum mehr zu verkaufen. Sie werden nahezu alle zu Schleuderpreisen in Länder verfrachtet, die noch keine Umweltschutzgesetze kennen bzw. noch schlechtere Abgaskontrollen haben als die EU.

Mittwoch, 17. Mai 2017

E-Transporter ersetzen Diesel-Transporter, 2018 auch bei Hermes

Das Tochterunternehmen von OTTO, Hermes, will ab dem kommenden Jahr nach und nach mit 1.500 elektrisch betriebenen Mercedes-Benz-Vans Pakete zustellen. Hermes ist dazu mit Daimler eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die Pilotphase soll in Hamburg und Stuttgart stattfinden. Danach soll die Zusammenarbeit auf Ballungsräume im Bundesgebiet ausgeweitet werden. Auch ein gemeinsames Konzept für eine Lade-Infrastruktur in den Logistikzentren von Hermes und IT-Dienste zur Steuerung der Elektroflotte sollen gemeinsam erarbeitet werden.

Hermes reagiert damit auf die Deutsche Post (DHL), die bereits 2.500 Streetscooter angeschafft hat. Diese werden in eigener Regie produziert, weil die deutschen Autofirmen nichts Brauchbares auf dem E-Mobil-Sektor anbieten konnten. Die Post beabsichtigt, momentan 20.000 Fahrzeuge pro Jahr zu produzieren, will noch zwei weitere Produktionsstätten bauen und 70.000 E-Fahrzeuge einsetzen.

Braunkohle-Weltmeister ist Deutschland

In keinem Land auf der ganzen Welt wird mehr Braunkohle verheizt, obwohl Braunkohle von allen Energieträgern den höchsten Ausstoß an klimaschädlichem CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom verursacht.
Etwa 20 Prozent der deutschen CO2-Emissionen werden durch das Verbrennen von Braunkohle in die Luft gepustet. Außerdem produzieren die Kohlekraftwerke riesige Mengen an Feinstaub, der Atemwegserkrankungen, Schlaganfall, Lungenkrebs etc. auslösen oder verstärken kann.
Zusätzlich setzen die Kohlekraftwerke auch noch Tonnen von hochgiftigem Quecksilber frei.

Wir berichteten schon mehrfach darüber. Siehe z. B.: Kohlekraftwerke könnten viel sauberer arbeiten http://wasser-hilft.blogspot.de/2016/12/kohlekraftwerke-konnten-viel-sauberer.html

Dienstag, 16. Mai 2017

Wind- und Solarenergie erzielten neue Leistungsrekorde


Deutschlands Wind- und Photovoltaik-Anlagen produzierten im März 2017 knapp 50 % mehr regenerativen Strom als zur gleichen Zeit im Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat ist die Stromerzeugung um 10 % angestiegen.
Am 18. März 2017 speisten die Windenergieanlagen Deutschlands in der Spitze Strom mit einer Leistung von 38.000 Megawatt (MW) in das Netz ein. Das ist ein neuer Leistungsrekord. Die Windenergie an Land erreichte 34.350 MW und die Offshore-Windenergie 3.660 MW. Der bisherige Leistungsrekord von 37.500 MW wurde am 22. Februar 2017 erzielt.
Der neue Stromerzeugungs-Rekord wurde dank der hohen Stromproduktion aus Solarenergie erreicht. Die deutschen PV-Anlagen erzeugten in diesem März 3,3 Mrd. kWh Strom. Das sind 35 % mehr als im Vorjahr und 118 % mehr als im Vormonat.

Sonntag, 14. Mai 2017

Geniale Lösungen für Probleme mit unbekannten Ursachen

"Mit Einfühlungsvermögen, Anteilnahme, Intuition und Flexibilität zu neuen Lösungen" - unter diesem Motto startet am 21. Mai der 137. System-Aufstellungs-Tag in der Re-Sourcing-Oase in sein 15. Jahr.
Der 1.500ste Teilnehmer hat sich angemeldet.
Über 775 Anliegen wurden seit 2003 erfolgreich aufgestellt.
53 systemisch ausgebildete Aufsteller haben bereits teilgenommen bzw. mitgewirkt.
Noch sind noch 3 Plätze frei.

Auch diesmal stehen wieder mehrere Aufsteller als Ihre persönlichen Begleiter für Sie bereit. Ein bestens eingespieltes Team arbeitet zu Ihrem Wohl vertrauensvoll zusammen. Überzeugen Sie sich von dessen Erfahrung, Kompetenz und Spiritualität im Einsatz der verschiedensten Aufstellungs-Methoden.

112 schriftliche Erfahrungsberichte begeisterter TeilnehmerInnen bestätigen die außerordentlichen, positiven Wirkungen:
http://systemaufstellungen24.de/cat/kompetenz-referenzen/erfahrungen-begeisterter-teilnehmer/ 

Aufstellungen sind eine geniale Methode zur Analyse und Lösungsfindung
 und bestens geeignet, um z. B.:

*  Klarheit zu gewinnen und Entscheidungen sicher zu treffen,
*  Wege auf Durchführbarkeit und geeignete Strategien zu testen,
*  Situationen aus neuer Perspektive zu betrachten,

*  komplexe Situationen mit unbekannten Ursachen aufzudecken,
    (oft sehr, sehr weit zurückreichend)
*  sich von uralten - meist unbewussten - Belastungen zu befreien,
*  hilfreiche Ressourcen zu erkennen und kreative, neue Ideen zu gewinnen,
*  gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden ...

Mit Aufstellungen können Sie schnell, effektiv und preiswert:

-  Ursachen für Körpersymptome aufdecken und Wege für Ihre Gesundheit erkunden
-  Ihre berufliche, finanzielle, körperliche, emotionale oder mentale Situation analysieren
-  Erfolgreiches Vorgehen für neue Aufträge und Projekte testen
-  Beziehungsprobleme mit Chefs, Kollegen, Mitarbeitern, Kunden, Partnern, Kindern ... klären

-  Schwierigkeiten mit Wohnungen, Büros, Häusern, Orten ... aufdecken
-  Inspiration holen, neue Perspektiven entdecken, Kraft schöpfen, Zuversicht entwickeln ...
-  Innere Blockierungen und äußere Konflikte auflösen
-  und sehr, sehr viel mehr,
siehe Themenliste:
www.ras-training.de/neu/pdf/aufstellungsthemen.pdf

Nutzen Sie die nächsten Gelegenheiten in Hünfelden-Heringen am:
21. Mai und 18. Juni, Beginn jeweils 9.30 Uhr (bis ca. 18.00 Uhr)

Jetzt anmelden und neue, kreative Lösungen für persönliche Herausforderungen finden: http://systemaufstellungen24.de/anmeldung-zum-aufstellungstag/ 

Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreich gelöste Anliegen zum Wohle aller.
Iris und Rudolf Schnappauf mit Aufsteller-Team
http://systemaufstellungen24.de/
http://System-Aufstellung.info/

Erfahrungen begeisterter Teilnehmer | www.Systemaufstellungen24.de:
"Mir geht es sehr gut … Es ist echt Magic, auf einmal wollen alle mit mir arbeiten und
ich bin für dieses Jahr schon ausgebucht...."

Donnerstag, 4. Mai 2017

Mikroplastik in Kosmetika - fest, flüssig, wachs- & gelartig


Die weltweite Wasservermüllung durch Plastik und Mikroplastik zu stoppen und rückgängig zu machen gilt derzeit als eine der großen Herausforderungen der Menschheit. Vorerst hilft nur: Möglichst nicht kaufen.

In Nivea-Produkten (und auch in sehr vielen Produkten anderer Hersteller als Beiersdorf) finden sich immer noch viele Mikro-Kunststoffe,
auch flüssige, wachs- und gelartige Mikrokunststoffe, wie z. B.:
Polyquaternium-16 - ist nicht biologisch abbaubar;
sehr giftig für Wassertiere (z. B. in Nivea Haarmilch Sprühkur)
 
Cyclomethicone - ist nicht biologisch abbaubar;
steht im Verdacht, sich in Wasserorganismen anzureichern
(z. B. in Nivea Cellular Anti-Age Pflegeperlen)
 
Nylon-12 - ist nicht biologisch abbaubar;
kann sich, wie andere Plastikpartikel auch, in Fischen und Meeresfrüchten anreichern
(z. B. in Nivea Q10plus Anti-Falten Augenpflege)


Achten Sie auf das Kleingedruckte!
All diese Inhalte sind Kunststoffe:

Acrylate Copolymer (AC)
Acrylate Crosspolymer (ACS)
Dimethiconol
Methicone
Polyamide (PA, Nylon)
Polyacrylate (PA)
Polymethylmetacrylate .(PMMA)
Polyquaternium (Pa)
Polyethylene (PE)
Polyethyleneglycol (PEG)
Polyethyleneterephthalate (PET)
Polypropylene (PP)
Polypropyleneglycol (PPG)
Polystyrene (PS)
Polyurethane (PUR)
Siloxane

Leider kommen auch aus Mikrofaser-Kleidung und Reifen viele Mikroplastik-Teilchen in unser Wasser, nicht nur aus Kosmetik, Plastikbeuteln, Plastikflaschen und Plastik-Verpackungen.
Wir müssen achtsamer damit umgehen, so viel wie möglich recyceln und Alternativen finden oder verzichten.


Wollen Sie auf Mikroplastik in Haut- und Haarpflege verzichten, finden Sie Hilfe in:
www.Greenpeace.de/einkaufshelfer_mikroplastik










Milliardär Røkke will Meere vom Plastikmüll befreien


Kjell Inge Røkke will "der Gesellschaft einen Großteil seines Vermögens zurückgeben und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun". Mit der Umweltschutzorganisation WWF lässt er ein Forschungsschiff bauen. Das soll täglich bis zu fünf Tonnen Müll vom Meeresboden aufsaugen und schadstofffrei verbrennen können. Es soll 181 Meter lang sein und Messungen in der Atmosphäre, in sechstausend Meter Tiefe im Meer und sogar 20 Meter unter dem Meeresboden vornehmen können. Røkke will es finanzieren und auch die Mannschaft bezahlen. Das Meer habe ihm große Möglichkeiten gegeben und dafür sei er dankbar, sagte Røkke im Interview mit der Zeitung "Aftenposten".
Plastikmüll ist eines der großen Probleme der Menschheit und es wird beständig größer. Zwischen ca. 5 und 13 Millionen Tonnen Kunststoffmüll landen jedes Jahr in den Weltmeeren (Ergebnisse einer Studie von 2015). Hauptgrund der Verschmutzung sei unsachgemäße Abfall-Entsorgung. Neben Plastiktüten und Plastikflaschen tragen auch Partikel von Kunstfaserkleidung, Kosmetika und Reifen erheblich zu den riesigen Plastik-Müllmengen im Wasser bei.

Montag, 1. Mai 2017

Wer zahlt für das Entsorgen radioaktiver Erde auf Ihrem Grundstück? SIE!

Angenommen, in irgendeinem europäischen Kernkraftwerk passiert ein Unfall wie in Tschernobyl oder in Fukushima. Die radioaktive Wolke macht vor Landesgrenzen nicht Halt. Sie verstrahlt z. B. von der Atlantikküste bis nach Russland riesige Gebiete und verseucht Meer-, See- und Flusswasser weltweit. Viele Gebiete West-, und Mitteleuropas weisen auch heute noch erhebliche Strahlung auf vom Reaktorunfall in Block 4 von Tschernobyl vor 31 Jahren. Besonders Waldpilze und damit auch Fleisch von Wildschwein, Hirsch und Reh sind noch immer stark betroffen.

Die Kosten für einen Super-GAU in Europa können laut dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft FÖS zwischen 100 und 430 Milliarden Euro betragen - sehr vorsichtig geschätzt.
Rechnet man die vielen Nebenkosten der Spätfolgen mit ein, wie z. B. für das Wieder-gesund-werden könnten die Kosten auch doppelt so hoch werden.

Die international vereinbarte Haftungs- und Deckungsvorsorge liegt jedoch meist nur im dreistelligen Millionenbereich und damit bei einem Promille bis einem Prozent des möglichen realen Schadens.
Zudem müssen die Geschädigten ihre Schadensersatzansprüche gegenüber dem Betreiber des Unfallreaktors vor den Gerichten des Staates einklagen, in dem der Unfall geschehen ist.
Brennt z. B. das AKW Paks in Ungarn durch (nur 440 km von der deutschen Grenze entfernt), stehen Ihre Chancen sehr schlecht, jemals einen Schaden ersetzt zu bekommen (und die Gerichtskosten tragen Sie dann auch noch selbst).

Und es gibt ca. 30 uralte AKWs, die 30 bis 50 Jahre alt sind und keineswegs mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften entsprechen - geschweigen denn den deutschen. Einige dieser alten AKWs stehen sogar ganz nahe an der deutsch-französischen, deutsch-belgischen, deutsch-tschechischen Grenze ...
Strahlende Aussichten, für die alle Bürger Europas haften und bezahlen - völlig unabhängig von der EU und vom Euro!

Sonntag, 16. April 2017

115 Liter Trinkwasser für 1 kg Tomaten


Die höchste Risikostufe auf der Weltkarte des WWF zur Wasserkrise gilt auch für Regionen in Industriestaaten . Z. B. trägt in Andalusien die zerstörerische Übernutzung des Grundwassers für den Gemüseanbau zur Wasserkatastrophe bei. Wann werden sich die Menschen endlich bewusst, dass für 1 kg Tomaten durchschnittlich 64 Liter Wasser benötigt werden in Südspanien? In Marokko sogar 98 Liter und in Süditalien unglaubliche 115 Liter.

Alle, die bei uns z. B. im April importierte Erdbeeren essen, tragen gedankenlos massiv zum Wassermangel und zur steigenden Hungersnot in wärmeren Ländern bei.

Weltweit wächst die Nachfrage nach Wasser. Dadurch steigt die Schadstoffbelastung und die Menge des Abwassers. Bislang werden weniger als 20 Prozent des weltweiten Abwassers behandelt, auch in Ländern mit hohen Einkommen nur ca. 38 Prozent. In Ländern mit geringem Einkommen sind es sogar nur 8 Prozent, Schadstoffe, Gifte und Krankheitserreger aus unbehandeltem Abwasser sind eine große Gefahr für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Wir alle sind gefordert, wieder sehr viel achtsamer mit unserem wichtigsten Lebensmittel umzugehen, dem Trinkwasser, das früher den Menschen weltweit heilig war und als höchste Gottheit verehrt wurde.

Samstag, 15. April 2017

Europas Stromkonzerne vereinbarten Kohle-Ausstieg


Laut Eurelectric, der Branchenverband der europäischen Elektrizitätswirtschaft, haben Europas Stromkonzerne den "Einstieg in den Kohleausstieg" bekannt gegeben. Sie haben beschlossen, „ab 2020 nicht mehr in den Neubau von Kohlekraftwerken zu investieren“.
Das würde bedeuten, dass nach 2020 kein neues Kohlekraftwerk mehr ans Netz ginge.
Allerdings machen Polen ( 5 im Bau, 5 geplant) und Griechenland (1 im Bau, 1 geplant)  bei der Selbstverpflichtung nicht mit. Leider wollen auch Bosnien (11), Serbien (8), Montenegro (1) und die Türkei (80 !) weitere Kohlekraftwerke errichten, was den CO2-Ausstoß und damit auch die menschengemachte Klimaerwärmung weiter anheizt.
In USA ist nur eines im Bau, in Deutschland ebenfalls (Datteln IV), dafür sind 2 neue, besonders "dreckige" Braunkohle-Kraftwerke in Planung (Niederaußem und Stade).
Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, müssten laut Climate Analytics alle Kohlekraftwerke vom Netz gehen: 1/4 bis 2020, 2/4 bis 2025, 1/4 bis 2030. Würde stattdessen in Stromspeicher investiert werden, wäre es möglich. Ob es politisch umgesetzt wird???

Donnerstag, 23. März 2017

25 Städte in USA beschlossen 100% Erneuerbare Energie - trotz Trump


Madison in Wisconsin und Abita Springs in Louisiana wechseln zu 100 Prozent Erneuerbare Energie. Madison und Abita Springs schließen sich damit 23 weiteren Städten quer durch die Vereinigten Staaten an, von Großstädten wie San Diego in Kalifornien, Salt Lake City in Utah, Boulder City und Pueblo in Colorado zu "kleineren" Städten wie Georgetown in Texas, Moab in Utah und Greensburg in Kansas, die alle ähnliche Ziele beschlossen haben.

Die Stadtverwaltung von Abita Springs verabschiedete eine Resolution mit dem Ziel bis 2030 zu 100 Prozent saubere und erneuerbare Energie (Stromversorgung) zu wechseln und ist damit die 25. Stadt in den USA.

Aktuell bevorzugen 51% der Republikaner alternative Energie (2011 waren es erst 46%).
"Auch wenn die Trump Administration sauberer Luft und sauberem Wasser den Rücken kehrt, werden Städte und lokale Führer vermehrt fortfahren, den Wechsel voranzutreiben hin zu gesunden Gemeinschaften und einer boomenden Wirtschaft, die durch Erneuerbare Energie angetrieben wird," Van Horn, Director Sierra Club Kampagne Ready for 100.

Bürgermeister Greg Lemons: "As the mayor of a small town, I take seriously my responsibility to set the direction for our community. Transitioning to 100 percent renewable energy is a practical decision we’re making for our environment, our economy, and for what our constituents want in Abita Springs. Politics has nothing to do with it for me. Clean energy just makes good economic sense.
By establishing a 100 percent renewable energy goal, we have an opportunity to use solar power that we can control in our community, for our community. Clean energy is a way that we can save money for Abita Springs both today and in the future.”

LeAnn Pinniger Magee, Vorstand für Nachhaltige Energie: "In a state dominated by oil interests, Abita Springs is a unique community that can be a leader on the path to renewable energy. Our town already boasts the solar-powered Abita Brewery and we can see first-hand how clean energy benefits our businesses and our entire community. By transitioning to 100 percent renewable energy, we will save money on our utility bills, and protect our legendary water and clean air in the process."

Quellen:
http://content.sierraclub.org/press-releases/2017/03/abita-springs-becomes-first-louisiana-town-commit-100-percent-renewable
http://www.ecowatch.com/cities-commit-renewable-energy-2324917492.html?xing_share=news
Shane Levy, Sierra Club - shane.levy@sierraclub.org, 201-679-9507

Dienstag, 21. März 2017

Weltweite Energiewende ist überlebenswichtig!


Die weltweite Energiewende der Menschheit erfordert viele Anstrengung und viele Investitionen, die sich nicht nur lohnen, sondern überlebenswichtig sind für Mensch und Natur. Internationale Energie-Experten errechneten dies im deutschen Auftrag der G 20.

Zwei Studien von den wichtigsten Energieagenturen der Welt, der IEA, welche die Interessen der Anbieter von Atomenergie und fossilen Energien vertritt, und der Irena, die auf saubere Energien setzt, brachten jetzt diese zentralen Aussagen:

1.  Noch ist die globale Energiewende machbar und bezahlbar.
2.  Dafür müssten schnell politische Entscheidungen fallen.
3.  Öko-Energien und Energie-Effizienz müssten mit Investitionen in Billionenhöhe
     vorangebracht werden.

Deutschland will mit dem Konzept zum „Investitionsbedarf für ein kohlenstoffarmes Energiesystem“ „für eine gemeinsame Position der G 20 zur langfristigen Dekarbonisierung“ werben, versicherte Außenminister Gabriel.

Die Staaten haben sich auf dem Pariser Klimagipfel zwar verpflichtet, den Klimawandel möglichst unter zwei Grad zu halten, aber alle derzeitigen Pläne führen höchstens noch zu drei Grad Erwärmung, wenn kein Wunder passiert.
Und das auch nur mit den von der Obama-Regierung versprochenen Aktivitäten. Sollte die Trump-Regierung weiterhin völlig verantwortungslos in Öl und Kohle investieren, könnte es noch wesentlich dramatischer werden für den gesamtenPlaneten.

Energieministerin Brigitte Zypries will „keinen Widerspruch zwischen Ökonomie und Ökologie zulassen“. Denn viele Staaten fragen auch beim Klimaschutz, wie damit Geld zu verdienen ist. Und prompt kommt Irena zu dem Ergebnis: „Bis 2060 können die CO2-Emissionen aus dem Energiesektor bei Null sein, und zwar mit einer unterm Strich positiven ökonomischen Perspektive.“ Damit wird bestätigt, was der UN-Klimarat IPCC bereits 2014 errechnete: „Die Rettung der Erde kostet nicht die Welt“, hieß es damals, sie verzögere das globale Wachstum nur um einige Monate.


Die Zusammenarbeit von IEA und Irena ist erstmalig und belegt den Ernst der Lage. Die IEA hat das Potenzial der Erneuerbaren Energien lange unterschätzt und ihre Notwendigkeit sogar lange bekämpft. Jetzt musste auch sie sich den Tatsachen beugen. Um die zwei Grad „mit 66-prozentiger Sicherheit“ noch zu schaffen, brauche es einen „Umbau des Energiesystems von außergewöhnlicher Tiefe und Schnelligkeit“ und einen „bislang nie da gewesenen Aufbau erneuerbarer Infrastruktur“.

Was ist zu tun. um das zu meistern?

1.  Die Energie-Effizienz muss 3 Mal so schnell verbessert werden wie bisher.
2.  In die Öko-Energien und in Gas muss bis 2050 jedes Jahr 2 Mal so viel Kapital investiert
     werden wie bisher (3,5 Billionen US-Dollar).
3.  Die CO2-Preise müssen drastisch erhöht werden - von derzeit nur 5 $ pro Tonne
     auf 190 Dollar pro Tonne.

Selbst die stockkonservative IEA fordert für die Energiewende eine entschlossenere Politik.
IEA-Chef Fatih Birol. „Bis 2050 brauchen wir 95 Prozent des Stroms, 70 Prozent aller neuen Autos und jeden zweiten Truck CO2-frei, jedes einzelne Gebäude muss energetisch saniert sein.“

Auch die Irena erkennt die gewaltige Aufgabe und ist optimistisch: Die Energiewende erfordert bis 2050 jährlich knapp eine Billion mehr als die alte, dreckige, fossile Technologie. Dafür spart sie „das Doppelte bis Sechsfache davon durch vermiedene Kosten bei Gesundheit und Umwelt“.
Außerdem werden dadurch weltweit sechs Millionen neuen Arbeitsplätze geschaffen und ein zusätzliches globales Wirtschaftswachstum von 0,8 %, rechnet Irena.


Packen wir es an! Nicht nur unseren Kindern und Enkeln zuliebe, sondern allen Geschöpfen auf unserem wunderbaren Heimatplaneten zuliebe. Und sollten wir wieder hier inkarnieren, müssen wir die Folgen unserer kurzfristigen Fehlentscheidungen selbst erleiden.

Donnerstag, 16. März 2017

Biotreibstoffe in Luftfahrt würden Rußemissionen deutlich verringern

Ein Flugexperiment der DLR mit der NASA bestätigt: Biotreibstoffe in der Luftfahrt verringern die Rußemissionen deutlich.
"Eine Beimischung von 50 Prozent Biotreibstoff reduziert im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin. Dies zeigt eine nun im Fachjournal NATURE erschienene Studie (http://dx.doi.org/10.1038/nature21420), die auf gemeinsamen Forschungsflügen der NASA, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des kanadischen National Research Council (NRC) beruht. Die Ergebnisse liefern weltweit erstmals wichtige Anhaltspunkte darüber, wie Biotreibstoffe in der Luftfahrt nicht nur die Emissionen im Umfeld von Flughäfen mindern, sondern auch im Reiseflug zu einer klimafreundlichen Entwicklung des Luftverkehrs beitragen können..."

"Kondensstreifen-Zirren haben heute eine ähnlich große Klimawirkung wie alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen", sagt der Co-Autor des NATURE-Artikels Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Die Rußemissionen bestimmen weitgehend die Anzahl der Eiskristalle in Kondensstreifen. Mit der Möglichkeit anhand von Biotreibstoffen die Rußemissionen in Triebwerksabgasen um mehr als die Hälfte zu verringern, öffnet sich ein Weg, die Klimawirkung von Kondensstreifen zu reduzieren"...

Quelle: http://www.dlr.de/dlr/de/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-21749/?xing_share=news#/gallery/14652   15. März 2017

Sonntag, 12. März 2017

Woher kommt das Wasser auf Kreuzfahrtschiffen?

Wasser plätschert aus der Dusche, füllt Pools und wird zur Zubereitung der Speisen verwendet. Woher stammt dieses Wasser auf einem Kreuzfahrtschiff? Meist aus dem Meer, sagt die Meyer Werft.

Salziges, schmutziges Meerwasser wird ins Schiff gepumpt und durch Umkehrosmose-Anlagen oder
Vakuumverdampfer entsalzt und gereinigt. Dieses entmineralisierte Wasser hat die hohe Qualität eines reinen Destillats. Obwohl es sehr sauber und bekömmlich ist (Milliarden Menschen trinken täglich gefiltertes, entmineralisiertes Trinkwasser), wird es meistens erst noch mineralisiert, damit es der Wasserqualität der deutschen Trinkwassernorm entspricht.

Leider wird das Wasser anschließend zur Desinfektion noch mit hoch aggressivem Chlor versetzt, damit es in den riesigen Wassertanks im Schiffrumpf nicht verkeimt, und dann mit Pumpen zu den einzelnen Verbrauchsstellen weitergeleitet.

Es wäre zwar möglich, von Land frisches Wasser in die Tanks zu füllen. Das kommt aber nicht oft vor: "In der Regel verwenden die Reeder lieber selbst produziertes Wasser, da diese Anlagen eine gleichbleibend hohe Qualität liefern", so Peter Hackmann von der Meyer Werft. Denn in vielen Ländern entspricht die Wasserqualität nicht den Standards der deutschen TVO.

Auf Kreuzfahrtschiffen gibt es kein Brauchwasser. Dusche, Pools, Küche und auch die Toiletten werden meist mit Frischwasser versorgt. Abwasser zum Beispiel aus der Klimaanlage kommt in den Wäschereien zum Einsatz. Biologisch-chemische Kläranlagen reinigen alle Abwässer, bevor sie wieder von Bord geleitet werden.

Die Meyer Werft und ihre Kunden kalkulieren mit rund 200 bis 250 Litern Trinkwasser pro Person und Tag, auch der Bedarf für die Küchen, Pools und für die Schiffsreinigung fließt in die Berechnung ein. Für ein Schiff mit 6.000 Personen ergibt sich so ein Bedarf von bis zu 1,2 Millionen Liter pro Tag.

Leider sind die Abgaswerte von Kreuzfahrtschiffen um Lichtjahre schlechter als die Wasserqualität an Bord. „Was den Autos an Land längst verboten ist, ist für Schiffe skandalöser Alltag. Die Ozeanriesen sind schwimmende Müllverbrennungsanlagen, aber ohne Abgasreinigung. Hinter der polierten Fassade von AIDA, TUI und Queen Mary II stinkt es gewaltig“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Tatsächlich verweigern die blendend weißen Luxusliner bislang wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Rußpartikel- und Schwefelemissionen.

Luxusliner blasen riesige Abgaswolken von gesundheitsgefährdenden Ruß-, Schwefel-, und Stickoxidemissionen in die Luft, selbst wenn sie in Hafenstädten mit laufendem Motor vor Anker liegen.
Die 15 größten Seeschiffe der Welt (Kreuzfahrtschiffe) stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als alle 760 Millionen Autos weltweit!
Mehr dazu siehe:
http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid

Samstag, 11. März 2017

Neuer 48 MW Onshore-Windpark am Netz


Prokon steht seit 20 Jahren für PROjekte und KONzepte im Bereich erneuerbarer Energien. Ende Februar wurde von Prokon der größte Windpark der Unternehmensgeschichte vollständig in Betrieb genommen. Der Windpark Gagel im nördlichen Sachsen-Anhalt, ca. 40 km vom Atommülllager Gorleben entfernt, erzeugt saubere Energie und macht Strom umweltfreundlicher.
 
Der neue Prokon Windpark hat 16 Windenergieanlagen des Typs Enercon E 115 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einer installierten Leistung von insgesamt 48 Megawatt. Er entstand in knapp sechs Jahren. Mit der durchschnittlich im Windpark Gagel jährlich erzeugten Strommenge lassen sich mehr als 40.000 3-Personen-Haushalte nachhaltig und sauber pro Jahr versorgen. Betreiber ist die PROKON Windpark Gagel GmbH & Co. KG, eine Tochterfirma der PROKON Regenerative Energien eG, Deutschlands größter Energiegenossenschaft.
 
Prokon betreibt 58 Windparks mit 344 Windenergieanlagen im Eigenbestand mit insgesamt 605 Megawatt Leistung. 2017 sollen neue Windparks mit insgesamt rund 50 Megawatt Leistung in Betrieb genommen werden.

Freitag, 10. März 2017

Power to change - Die Energierebellion


Der Kinodokumentarfilm "Power to change - Die Energierebellion" von Regisseur Carl-A Fechner über die Energiewende von unten nach oben wird am Freitag, 10. März (20 Uhr), im Bürgerhaus "Kurhaus Bad Camberg" (bei Limburg a. d. Lahn) gezeigt. Im Film kommen die unterschiedlichsten Akteure der "Energierebellion" zu Wort, die berührend, bewegend, überraschend und informativ von ihren Erfahrungen und Zielen berichten.
Der Film liefert Fakten, Hintergründe und Zusammenhänge im Kampf um die Energie und macht am Beispiel der Ukraine deutlich, wie daraus Kriege entstehen können. Er zeigt aber auch verschiedene Lösungsansätze für eine Zukunft ohne fossile und atomare Energieträger. Der Betrachter wird mit auf eine Reise genommen, die Geschichten von Menschen erzählt, die Antworten auf die Fragen der Energiewende suchen und finden. Und dass jeder in seinem Bereich etwas tun kann.
Der Ortsverband von BÜNDNIS 9O/Die Grünen lädt herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Im Anschluss an den Film wird Verena Nijssen, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Limburg-Weilburg, für Fragen zur Verfügung stehen.
Der Eintritt ist frei. www.gruene-badcamberg.de

Donnerstag, 9. März 2017

Das fossile Stromsystem kommt teurer als Erneuerbare Energie


Eine Untersuchung der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) zeigt:
Die Kosten für Solarmodule sind seit 2009 um 80 Prozent gesunken und die Preise werden auch in den kommenden Jahren weiter sinken. Schon heute gibt es Solarparks, die für unter 3 Cent pro Kilowattstunde Strom erzeugen. Dieselbe Tendenz gilt laut IRENA auch für Onshore-Windparks, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft. Diese Technologien seien  teils billiger als Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerke, sogar bei niedrigem Ölpreis und ohne Finanzsubventionen.

Dienstag, 7. März 2017

Versauerung unserer Ozeane


Wasser nimmt Kohlendioxid aus der Luft auf. Das weiß jeder, der basisches Wasser offen stehen lässt und nach einigen Stunden einen stark gesunkenen pH-Wert misst. Das Wasser ist sauer geworden, weil sich CO2 aus der Luft im Wasser zu Kohlensäure umwandelt. Auf dem Küchentisch spielt das keine große Rolle, aber weltweit in allen Meeren.

Der Anstieg von CO2 in unserer Atmosphäre lässt den pH-Wert in unseren Ozeanen von den Tropen bis in die Arktis sinken - mit dramatischen Folgen für alles Leben auf der Erde. Deshalb untersuchen jetzt deutsche Forscher die Folgen dieses Effekts für die Ökosysteme.

Tiere und Pflanzen, die aus Kalk Skelette oder Schalen aufbauen, sind in ihrer Existenz bedroht, denn in saurerem Wasser müssen sie mehr Energie für ihr Wachstum aufbringen. Auch Fische könnten bedroht sein, wohingegen Algen vermutlich profitieren könnten, weil sie per Photosynthese Kohlendioxid in Energie umwandeln.

Temperaturanstieg, Sauerstoffverlust, Nährstoffeintrag, Verschmutzung mit Chemikalien, Medikamenten, Düngemitteln, Mikroplastik, radioaktivem Müll, industrielle Überfischung etc. sowie energetische Veränderungen der Wasserstrukturen beeinflussen die Auswirkungen der Ozeanversauerung und -erwärmung noch zusätzlich.

Der deutsche Forschungsverbund BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification) untersucht die Folgen der Versauerung für das Leben und die Stoffkreisläufe im Ozean – und für alle, die davon abhängen.
Mehr dazu lesen Sie bei GEOMAR Kiel 2017

Freitag, 24. Februar 2017

Informationsübertragungen auf Wasser

Kröplin, Bernd & Henschel, Regine C:
Die Geheimnisse des Wassers - Neueste erstaunliche Ergebnisse aus der Wasserforschung, AT, Aarau München, 2016, 136
Seiten, 21,4 x 26,6 cm Großformat, Hardcover, 421 farbige Abbildungen, € 24,95

Ein tiefer Einblick in das Wesen des Wassers dank faszinierender Tropfenbilder. Wasser reagiert sensibel auf äußere Einflüsse und speichert Informationen in der Natur - und in uns. Wasser kommuniziert kontaktlos über Distanzen. Das bezeugen faszinierende Tropfenbilder, in denen die informationsspeichernden Gedächtnisphänomene des Wassers für jeden anschaulich und einsichtig dokumentiert sind.

Prof. Dr. Bernd Kröplin und sein Team sind diesen Geheimnissen auf die Spur gekommen. Reproduzierbare Versuche mit faszinierenden Bildern geben einen tiefen Einblick, wie Mobilfunk, Ultraschall, Musik, Schwingungstherapien und Gedankenkräfte wirken.

Sehen Sie wie Blut und Lymphe (Speichel) von Menschen verändert werden durch Mikrowellen, gepulste Mikrowellen (Handy), Röntgenstrahlen, Schallwellen, Pflanzen, informierte Wässer ...
Ein völlig neues Bild zur energetischen Rolle des Wassers in der Natur und im menschlichen Körper. Sichtbare Beweise für die vielfältigen Formen von Informationsübertragungen auf Wasser.


   Fazit
: Wer diese Inhalte nicht kennt, kann nicht mitreden beim Thema Wasserforschung.

Bernd Kröplin: Prof. Dr.-Ing., bis 2010 Professor und Leiter des Instituts für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen an der Universität Stuttgart. Gründer der TAO Group 2001, Forschungsfirma für zukunftsweisende Technologien. Träger renommierter Wissenschafts-preise. Vorträge, Ausstellung »Die Welt im Tropfen«.Regine C. Henschel: Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft. TV-Redakteurin für Arte, ZDF, 3Sat...
Inhaltsverzeichnis   und   Leseprobe   siehe  
www.wasser-hilft.de/wasser_buecher.htm


Dienstag, 21. Februar 2017

2016 weltweit wärmstes Jahr

2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Laut der US-Klimabehörde NOAA und der Weltraumbehörde NASA lagen die weltweiten Temperaturen um 0,94 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. 2016 stellt außerdem das dritte Wärmerekordjahr in Folge dar.

Gegenüber der vorindustriellen Zeit liegt die Durchschnittstemperatur schon 1,2 Grad höher. Das Klimaziel von Paris ist damit bereits nicht mehr einzuhalten, selbst wenn wir alle Energie aus fossilen Treibstoffen binnen 5 Jahren auf Null reduzieren könnten. Doch davon sind wir sowohl technisch als auch politisch Lichtjahre weit entfernt.

Die Jugend von heute muss sich wohl auf 3 Grad Erwärmung und heftigste Naturkatastrophen einstellen. Oder wie es ein spiritueller Mensch vor kurzem ausdrückte: "Wenn wir wieder inkarnieren, bekommen wir alle die fatalen Folgen unseres heutigen Tuns brutal zu spüren."

Donnerstag, 16. Februar 2017

Deutschland erhält erneut Rüge der EU-Kommission, diesmal wegen starker Luftverschmutzung


Die EU-Kommission hat Deutschland ein Mahnschreiben geschickt, weil in 28 Gebieten die Stickstoffdioxid-Werte anhaltend zu stark überschritten werden. Stickstoffoxide entstehen bei Verbrennungsprozessen, insbesondere in Fahrzeugmotoren.

Trotzdem werden Dieselmotoren immer noch nicht verboten, sondern leider immer noch mit ca. 11 Milliarden Euro jährlich auf Kosten der deutschen Steuerzahler bezuschusst. Umwelt-Wahnsinn pur! Zu den betroffenen Gebieten gehören u. a. Berlin, Stuttgart, Wiesbaden, München, Hamburg, Köln ...

Seit Jahren wird ein Dieselverbot für PKWs in Großstädten gefordert. Doch in allen anderen Ortschaften braucht auch kein Lebewesen die extrem giften Abgase von Dieselmotoren – und in Wäldern sowie erholsamer Natur wollen Menschen, Tiere und Pflanzen doch frische, saubere Luft atmen und noch viel weniger durch Dieselabgasen krank werden, oder?

Zuletzt hat auch die EU-Kommission Deutschland wegen seiner katastrophalen Grundwasserverseuchung mit Nitrat verklagt (wegen andauerndem, übermäßigem Ausbringen von Millionen Tonnen Gülle aus der Massentierhaltung), s. http://wasser-hilft.blogspot.de/2017/02/viel-zu-viel-nitrat-in-deutschlands.html.

Dienstag, 7. Februar 2017

Zell-Alterung reduzieren durch molekularen Wasserstoff


Forschungen zeigen:  Alterung ist die zunehmende Schädigung durch freie Radikale,
d. h. oxidativen Stress:
Eisen rostet, angeschnittene Äpfel werden braun, Butter ranzig, Zellen krank…

Wasserstoff ist das perfekte Antioxidans, denn er …
  • Ist das kleinste und schnellste Molekül im Universum, das jedes Organ,
    jede Zellmembran und auch die Blut-Hirn-Schranke durchdringen kann.
  • wirkt in JEDER Zelle – auch im Gehirn –, gelangt sogar bis in den Zellkern
    und die Mitochondrien (die Kraftwerke in unseren Zellen).
  • neutralisiert schädliche freie Radikale auch dort, wo Vitamin C oder
    Antioxidantien aus Nahrungsergänzungsmitteln nicht hingelangen.
  • hat KEINERLEI belastende Nebenwirkungen.
  • neutralisiert NUR die gefährlichen Hydroxyl-Radikale; wichtige Signalmoleküle
    und körpereigenen Radikale des Immunsystems lässt er unverändert.
  • erhöht deutlich das antioxidative Niveau des Körpers, denn er
    lädt Antioxidantien wieder auf.
  • hinterlässt kein Abfallprodukt im Körper, sondern NUR Wasser:
    OH + H = H2O.
 
Albert von Szent-György (Nobelpreis für Physik & Medizin, Entdecker des Vitamin C)
über Wasserstoff:
„Unser Körper kennt wirklich nur einen Treibstoff: Wasserstoff.“
 
Spitzensportler und Profifußballer nutzen Wasserstoff intensiv. Sie trinken Wasserstoff-Wasser vor dem Training und dem Wettkampf, weil sie damit den oxidativen Stress reduzieren, dadurch den Laktatwert senken und so Muskelkater vorbeugen.
Auch Menschen, die beruflich große Herausforderungen meistern wollen und während ihrer Arbeit viel oxidativen Stress verursachen, kann Wasserstoff enorm helfen.

Mehr, siehe: www.wasser-hilft.de/wasserstoff-wasser.htm 


Hat Deutschlands Autoindustrie die Zukunft verschlafen?

In China gibt es Anfang 2017 mehr als 270.000 Strom-Tankstellen für Elektro-Autos, in Deutschland weniger als 10.000. Der chinesische Vorsprung ist riesig.

Die Vorteile der E-Autos von morgen: Weniger Lärm, keine Abgase, weniger Verschleiß, zurzeit verdoppelt sich die Reichweite von Batterien für E-Autos alle zwei bis drei Jahre. E-Mobile brauchen keinen Tank, kein Getriebe, keinen Schalldämpfer, keinen Katalysator, keinen Auspuff, keinen Wasser-Kühler.

In China wurden 2016 bereits über 500.000 Elektroautos verkauft – in Deutschland nur etwa 15.000, weit weniger als ein Prozent. In Norwegen fährt bereits jeder zweite Neuwagen elektrisch.
Hat Deutschland die automobile Zukunft verschlafen? Lesen Sie weiter bei Franz Alt:

Quelle   http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/auto-weltmacht-china.html?utm_source=%3A%3A%20Sonnenseite%20Newsletter%2004.%20Februar%202017%20%3A%3A&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter

Montag, 6. Februar 2017

Derzeit größtes Solarkraftwerk der Welt in Ouarzazate


Die staatliche deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt die Anlage im Süden Marokkos im Auftrag des Bundes mit insgesamt 829 Millionen Euro. Turbinen und Parabolspiegel kommen von deutschen Unternehmen.
Im Februar 2016 ging in Ouarzazate das erste Kraftwerk mit einer Kapazität von 160 Megawatt in Betrieb. Der gesamte Komplex ist auf 580 Megawatt ausgelegt und soll nach dem vollendetem Ausbau für mehr als eine Million Menschen Strom liefern. Das wird rund 800.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid pro Jahr eingesparen.
Die marokkanische Regierung will bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien auf 40 Prozent erhöhen und bis 2030 auf 50 Prozent.

Sonntag, 5. Februar 2017


Im jährlichen Klimaschutz-Index der Umweltorganisationen Climate Action Network (CAN) Europa und Germanwatch ist Deutschland auf Platz 29 platziert - hinter Ländern wie Indien, Indonesien oder Ägypten.
Der Braunkohle-Ausstieg sei künftig entscheidend, heißt es von den Umweltorganisationen. Die weltweite Energiewende hat begonnen, läuft aber noch zu langsam. Schwellenländer holen auf beim Umbau zu emissionsarmer Wirtschaft. Doch Deutschland hat 7 Plätze verloren (von 2015 Platz 22 auf jetzt nur noch Platz 29. Die ersten drei Plätze bleiben leer in der Rangliste, weil den Klimaschützern zufolge kein Land sich einen "Platz auf dem Treppchen" verdient hat.

Besonders negativ zu Buche schlägt, dass Deutschland seine Klimaziele für 2020 wohl nicht erreichen wird, weil es nicht schnell genug aus der Braunkohle aussteigt.
Das Klimaabkommen von Paris hat Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz weltweit zwar Rückenwind gegeben, allerdings reichen die Anstrengungen derzeit in keinem Land aus, um die Erderwärmung auf die von der Weltgemeinschaft in Paris festgesetzten 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Viel zu viel Nitrat in Deutschlands Grundwasser

Deutsches Grundwasser ist an vielen Orten durch Nitrat stark verschmutzt. Für gesunde Erwachsene gilt: Grundwasser mit einer Nitratkonzentration von über 50 Milligramm pro Liter ist potenziell gesundheitsgefährdend. Für Kinder, Schwangere, Alte und Kranke wird seit Jahren ein Grenzwert von maximal 10 mg gefordert.

Doch selbst der hohe Grenzwert von 50 mg wird in Deutschland an über 28 Prozent aller bundesweiten Mess-Stellen teilweise um ein Vielfaches überschritten! Die EU hat Deutschland deshalb bereits wegen Verstößen gegen die Nitrat-Richtlinie verklagt.

Seit vielen Jahren fordern die Leiter vieler Wasserwerke gemeinsam mit Umweltschutzverbänden und Verbraucherschutzorganisationen eine strengere Gülleverordnung. Doch der Bauernverband und die Landwirtschaftsminister (derzeit Schmidt, davor Aigner, davor Seehofer, alle CSU) wehren sich heftig dagegen. Jetzt fordert auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die Düngevorschriften für die Landwirtschaft zu verschärfen.

Aus einem Bericht der Bundesregierung an die EU-Kommission geht hervor, dass an 28 Prozent der berücksichtigten Messstellen die Grenzwerte für den gesundheitsschädlichen Düngestoff überschritten wurden und in den vergangenen Jahren in Deutschland bei der Nitratbelastung "keine wesentlichen Veränderungen" erzielt worden seien. (Diese Zahlen stammen aus dem neu geschaffenen EU-Nitratmessnetz mit deutschlandweit 697 Grundwasser-Messstellen, die sich in der Nähe landwirtschaftlich genutzter Flächen befinden.)

Problematisch sei auch das hohe Vorkommen von Phosphor, das von landwirtschaftlichen Flächen in Nord- und Ostsee gelange und dort das Algenwachstum begünstige. 65 Prozent der Messstellen an Seen und Flüssen sollen derzeit überhöhte Werte aufweisen. Als Verursacher gilt die Landwirtschaft, die massiv Nährstoffe in Form von Gülle und Kunstdünger auf die Felder befördert. Das Übermaß an Nährstoffen gefährdet die Artenvielfalt und die Trinkwasserversorgung. "Die intensivierte Landwirtschaft kommt uns immer wieder teuer zu stehen", sagte Hendricks.

Wer Trinkwasser ganz ohne Gift- und Schadstoffe genießen will, dem bleibt nur die Anschaffung einer Umkehrosmose-Anlage, um seine ca. 2-3 Liter pro Person und Tag selbst sehr preiswert, einfach und effektiv zuhause zu erzeugen. Dann entfallen auch die hohen Kosten für Flaschenwasser und die großen Umweltbelastungen (für Förderung, Abfüllung, Voll- und Leergut-Transport, Produktion von Flaschen, Etiketten, Verschlüssen, Klebern, Desinfektions- und Spülmitteln etc. Außerdem entfallen der hohe Energie- und Wasserverbrauch dafür sowie der immense Treibstoffverbrauch und die Abgasentwicklung durch LKW- und Pkw-Transporte ...).

Und da in gefiltertem Trinkwasser dank Umkehrosmose auch keinerlei Kalk mehr enthalten ist, ist das Wasser nicht nur für Babynahrung bestens geeignet, sondern auch Tee und Kaffee schmecken besser und sind bekömmlicher.

China will 13 Millionen Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energie schaffen bis 2020

China besitzt aktuell fünf der sechs größten Solarzellen-Hersteller weltweit. Bei den Inlandsinvestitionen in Erneuerbare Energien ist China schon länger Weltspitzenreiter.
Bloomberg New Energy Finance meldete:
Die Volksrepublik habe mehr als hundert Milliarden Dollar in den Ausbau von Solar- und Windenergie sowie Wasserkraft und damit zusammenhängende Branchen gesteckt. Dies sei mehr als doppelt so viel wie die USA in diese Branche im eigenen Lang investiert haben (noch unter Obama, Trump will ja die Öl-, Fracking-, und Kohle-Industrie fördern, an denen seine Unternehmen selbst beteiligt sind bzw. bisher waren).
Die Internationale Energieagentur schätzt: Weltweit wurden 3,5 Millionen der 8,1 Millionen Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien in China geschaffen. In den USA sind es nur 800.000. Chinas nationale Energiebehörde rechnet damit, dass es in der Branche bis 2020 mindestens 13 Millionen Arbeitsplätze geben werde.

947 Windräder mit rund 4100 Megawatt Offshore


Nach starker Bautätigkeit im vergangenen Jahr produzieren in der Nordsee jetzt 845 Windräder eine Gesamtleistung von 3.769 Megawatt. Das entspricht der installierten Leistung von vier konventionellen Großkraftwerken. Damit hat sich Offshore-Windkraft nach Windkraft an Land und Fotovoltaik als drittes Standbein der Energiewende etabliert.
In der etwas windärmeren Ostsee stehen nur 102 Anlagen mit rund 340 Megawatt Leistung. Das entspricht etwa acht Prozent der gesamten Offshore-Windenergie. In Nord- und Ostsee zusammengenommen drehen sich damit 947 Windräder mit einer Leistung von rund 4100 Megawatt.
Windparks mit weiteren 1400 Megawatt Leistung sollen 2017 ans Netz gehen. 2018 bis 2020 sollen  noch jeweils etwa 1000 Megawatt dazu kommen. Wären Deutschlands Stromtrassen von Nord nach Süd auch endlich gebaut, hätten alle Bürger was davon.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Irlands Parlament stimmt für den Abzug öffentlicher Gelder aus Kohle, Erdöl und Erdgas

Irland will staatliche Gelder abziehen aus fossilen Investments und kein Geld mehr mit fossilen Energieträgern verdienen. 90 Abgeordnete des irischen Parlaments stimmten dafür, 53 dagegen.
"Eine Hauptaufgabe der Regierungen beim Einhalten ihrer Selbstverpflichtungen von Paris ist es, dafür zu sorgen, dass die öffentlichen Gelder den Übergang zu sauberen Energien unterstützen und vor dem unvermeidlichen Rückgang der fossilen Brennstoffe geschützt sind", sagte der parteilose Abgeordnete Thomas Pringle. Allerdings muss noch der Finanzausschuss zustimmen.

Montag, 23. Januar 2017

„Ocean Tribute Award“ für verdiente Meeresschützer


S.D. Fürst Albert II von Monaco, die Deutsche Meeresstiftung und die boot Düsseldorf werden ab 2018 den „Ocean Tribute Award“ an Persönlichkeiten verleihen, die sich in besonderer Weise um den Schutz unserer Ozeane verdient gemacht haben. Ab Januar 2018 wird der Preis jährlich in den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft im Rahmen der weltgrößten Wassersportmesse boot feierlich verliehen.

Dienstag, 10. Januar 2017

„Silicon Valley für erneuerbare Energien“ in Hamburg-Bergedorf?

Rund 60 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben im Dezember das Projekt „Norddeutsche Energiewende – NEW 4.0“ gestartet, finanziell gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium. Modellhaft, aber auch mit echten Anlagen bei Industrie- und Energieunternehmen, soll bis 2020 dargestellt werden, wie Hamburg und Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2035 komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden können.
Quelle: welt/N24, Olaf Preuß, 05.01.2017
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article160876086/Silicon-Valley-fuer-erneuerbare-Energien-in-Bergedorf.html

343 Milliarden Euro investiert China in Erneuerbare

China treibt den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voran. 343 Milliarden Euro (2,5 Billionen Yuan) will die Regierung in den kommenden fünf Jahren in den Zubau von Grünstromanlagen stecken. Die Grünstrom-Offensive soll demnach bis 2020 rund 13 Millionen neue Jobs schaffen. Rund 138 Milliarden Euro könnten der Solarkraft zukommen (das entspräche einem Zubau von etwa 1.000 großen Solarkraftwerken).

Mehr dazu siehe: http://bizz-energy.com/china_will_343_milliarden_euro_erneuerbare_investieren
Jana Kugoth, 05.01.2017

Böden als biologische Kohlenstoffsenken

In der Klimadebatte wird die Rolle der Böden im globalen Kohlenstoffkreislauf unterschätzt.
Böden speichern mehr Kohlenstoff als Atmosphäre und Vegetation zusammen.
Gastkommentar
von Jens Leifeld und Hans-Rudolf Oberholzer in der nzz am

Montag, 9. Januar 2017

Horizont des Erneuerbaren-Wachstums ist noch lange nicht erreicht


Deutliche Kostenrückgänge 2015 und verantwortungsbewusste Klimapolitik in Schlüssel-Ländern werden laut IEA in den nächsten 5 Jahren für mehr Wachstum sorgen als ursprünglich angenommen.
Nach Aussage der Internationalen Energieagentur (IEA) haben umweltfreundliche Grünstromanlagen 2015 die Kohle als weltweit größte Energiequelle abgelöst. Dieses Rekordergebnis stimmt zuversichtlich. Über 60 Prozent der zusätzlichen Kraftwerks-Kapazität werden in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich von Erneuerbaren bereitgestellt. Sie bleiben damit die am schnellsten wachsende Energiebranche, meint die Agentur.

In der neuesten Version ihres „Medium-Term Renewable Market Reports“ geht die IEA von 13% mehr Wachstum der Erneuerbaren aus, als sie noch in ihren Vorjahres-Prognosen erwartet hatte. 2021 würden dann 28% des Weltstroms aus Grünstromanlagen kommen (2015.waren es 21%). In Europa und den USA erwartet die IEA, dass die Erneuerbaren schneller wachsen werden als der Bedarf an zusätzlicher Energie.
Im letzten Jahr seien 66 GW an Turbinen und 49 GW an Solarpaneelen neu ans Netz gegangen, so die IEA. In Asien sorge v. a. auch die starke Luftverschmutzung in den Städten für mehr saubere  EE-Kraftwerke.
Mehr dazu: bizz energy 26.10.2016, Tim Lüdtke
http://bizzenergytoday.com/iea_korrigiert_wachstumserwartungen_f%C3%BCr_erneuerbare_nach_oben