Samstag, 16. Juli 2022

Erneuerbare Energie ist meist günstiger als konventionelle

Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien und konventionelle Kraftwerke in Deutschland 2021 (in Cent/kWh  -  Kosten der Energieumwandlung in elektrischen Strom:

Gasturbinenkraftwerke           11,5 - 29,0

Steinkohle                               11,0 - 20,0

Biogas                                       8,5 - 17,3

Braunkohle                              10,4 - 15,4

Feste Biomasse                        7,2 - 15,3

Gas- u. Dampfturbinen-KW       7,8 - 13,1

Windkraft Offshore                  7,2 - 12,1

Photovoltaik                              3,1 - 11,0

Windkraft an Land                    3,9 - 8,3 

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, veröffentlicht von statista

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"Die aufzeigten Energieformen und Kraftwerke unterscheiden sich ihrem Wesen nach auch deutlich bei der Emission von Treibhausgaben. Wie diese Statista-Grafik zeigt, emittieren konventionelle Kraftwerke auf ihre Lebenszeit gerechnet deutlich mehr CO2 als Windkraft- oder Solaranlagen.
Experten erwarten, dass die steigenden Kosten für CO2-Zertifikate die erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren noch wettbewerbsfähiger machen werden. Potenzielle neue konventionelle Kraftwerke dagegen kommen in Deutschland wegen höherer CO2-Kosten nicht unter Stromgestehungskosten von 7,8 Cent pro Kilowattstunde."

Quelle:Matthias Janson, Data Journalist, statista.com, 21.02.2022



 

Größte Pflanze der Welt - 4500 Jahre alt

Forscher der University of Western Australia und der Flinders University haben die vermutlich größte Pflanze der Welt entdeckt: ein uraltes und unglaublich widerstandsfähiges Seegras.

Es breitet sich über 180 km aus und wird auf ein Alter von mindestens 4.500 Jahren geschätzt. Es wächst in den flachen, sonnendurchfluteten Gewässern des Weltnaturerbegebiets Shark Bay in Westaustralien.

Beschrieben wurde die Entdeckung der einzelnen Pflanze oder des „Klons“ des Seegrases Posidonia australis in einer neuen Studie (veröffentlicht in Proceedings of the Royal Society B).
Evolutionsbiologin Dr. Elizabeth Sinclair von der UWA School of Biological Sciences und dem UWA Oceans Institute, eine der leitenden Autorin der Studie, erklärte: Das Projekt begann, als die Forscher verstehen wollten, wie genetisch vielfältig die Seegraswiesen in der Shark Bay sind. „Wir werden oft gefragt, wie viele verschiedene Pflanzen auf Seegraswiesen wachsen, und dieses Mal haben wir genetische Werkzeuge verwendet, um sie zu beantworten“, so Dr. Sinclair.

UWA-Forscherin Jane Edgeloe, Hauptautorin der Studie, erläuterte, das Team habe Seegrassprossen aus den unterschiedlichen Umgebungen von Shark Bay entnommen und anhand von 18.000 genetischen Markern einen „Fingerabdruck“ erstellt.

„Die Antwort hat uns umgehauen – denn es gab nur einen!“ Frau Edgeloe: „Nur eine einzige Pflanze hat sich in Shark Bay über 180 km ausgedehnt und ist damit die größte bekannte Pflanze der Erde. „Die bestehenden 200 Quadratkilometer scheinen sich von einem einzigen, kolonisierenden Sämling aus ausgedehnt zu haben.“

was diese Seegraspflanze abgesehen von ihrer enormen Größe von anderen großen Seegrasklonen unterscheidet, ist, dass sie doppelt so viele Chromosomen hat wie ihre ozeanischen Verwandten, was bedeutet, dass sie polyploid ist.

„Die Duplikation des gesamten Genoms durch Verdoppelung der Chromosomenzahl (Polyploidie) tritt auf, wenn diploide ‚Eltern‘-Pflanzen hybridisieren. Der neue Sämling enthält 100 Prozent des Genoms von jedem Elternteil, anstatt die üblichen 50 Prozent zu teilen“, sagte Dr. Sinclair.

„Polyploide Pflanzen leben oft an Orten mit extremen Umweltbedingungen, sind oft steril, können aber ungestört weiterwachsen, und genau das hat dieses riesige Seegras getan.“
„Auch ohne erfolgreiche Blüte und Samenproduktion scheint es wirklich widerstandsfähig zu sein und erlebt eine große Bandbreite an Temperaturen und Salzgehalten sowie extrem hohe Lichtverhältnisse, die zusammen für die meisten Pflanzen normalerweise sehr stressig wären.“

Die Forscher haben nun eine Reihe von Experimenten in der Shark Bay durchgeführt, um zu verstehen, wie diese Pflanze unter solch variablen Bedingungen überlebt und gedeiht.


Quellen

The University of Western Australia 2022 | oekonews.at / holler 2022 | sonnenseite.com

Mikroplastik im Rhein

im August 2021 nahmen Greenpeace-Aktive sieben Wasser-Stichproben im Rhein und ließen Mikroplastikpartikel nachweisen. In allen Stichproben wurde Mikroplastik nachgewiesen.
Zitat:
Zwischen Düsseldorf und Bonn fanden sich durchschnittlich 0,63 primäre, also neu hergestellte Mikroplastikpartikel pro Kubikmeter Wasser, nahe des Chempark Dormagen stieg die Verschmutzung sogar noch deutlich an.
Die Untersuchung bestätigt die umfangreiche Greenpeace-Studie "Nicht sauber, sondern Rhein" vom März 2021: "Seit Jahren verschmutzt Mikroplastik den Rhein. Das Umweltministerium von NRW muss feststellen, woher diese Mikroplastikpartikel stammen und die Verschrnutzung beenden", sagt Daniela Herrmann, Umweltwissenschaftlerin von Greenpeace.

Quelle: act.gp/310NSMP Greenpeace Nachrichten 19

Amazon - Kapitalistische Ausbeutung per Exzellence

Amazon mahnte in nur einem seiner Lager seine Mitarbeiter in einem einzigen Jahr 13.000 Mal ab.
Dabei hat der multinationale Konzern in diesem Lager (Staten Island) nur 5.300 Beschäftigte.

In New Jersey mahnte der Konzern Mitarbeiter ab, die sechs Minuten Pause machten oder ihre Pause um vier Minuten überzogen oder nur 94% der vorgegebenen Leistung erbrachten.
Wie viel Spaß macht da die Arbeit?

Kein Wunder, dass Amazon auch bei uns Millionen für Image-Werbung im Fernsehen ausgeben muss, um neu Mitarbeiter anzuwerben. Die regelmäßigen Streiks an Tagen mit Sonderverkaufs-Aktionen sprechen für sich.

Mittwoch, 13. April 2022

Mikroplastik in allen Wasser-Stichproben

Im August 2021 nahmen Greenpeace-Aktive Wasserstichproben an verschiedenen Stellen aus dem deutschen Rhein.  , In allen Proben ließen sich Partikel von Mikroplastik nachweisen.

Zwischen Bonn und Düsseldorf fanden sich durchschnittlich 0,63 primäre, das heißt neu hergestellte Mikroplastikpartikel pro Kubikmeter Wasser: In der Nähe des Chempark Dormagen stieg die Verschmutzung deutlich an.
Diese neue Untersuchung bestätigt die Ergebnisse der umfangreichen Greenpeace-Studie vom März 2021 "Nicht sauber, sondern Rhein": Daniela Herrmann, Umweltwissenschaftlerin von Greenpeace, sagte dazu:."Seit Jahren verschmutzt Mikroplastik den Rhein. Das Umweltministerium von NRW muss feststellen, woher diese Mikroplastikpartikel stammen und die Verschrnutzung beenden".

Da auch Flusswasser zur Herstellung von Leitungswasser verwendet wird und Flusswasser auch in das Grundwasser einsickert, kann man sich gegen Mikro- und vor allem auch das sehr viel kleinere Nanoplastik im Wassr nur schützen, indem man sein Trinkwasser einer Nanofiltration unterzieht. Siehe: https://wasser-hilft.de.start.htm

Dazu müssen nicht die im Durchschnitt pro Person verbrauchten 125 Liter Wasser täglich gefiltert werden, sondern nur die ca. 3 Liter Wasser pro Tag und Person, die zum Trinken (inkl. Kaffee und Tee) und Kochen verwendet werden.

Etwa 98% des täglichen Wasserverbrauchs geht für Händewaschen, Toilettenspülung, Duschen, Putzen, Blumengießen, Geschirrspüler, Waschmaschine etc. drauf - und dafür ist unser LEitungswasser in Deutschland mehr als gut genug, sogar meist weitaus besser als abgefülltes Flaschenwasser, das zum 100- bis 200-fachen Preis verkauft wird, aber viel weniger kontrolliert werden muss.

Wer mehr zum Thema schadstofffreies Trinkwasser wissen will, wird hier kostenfrei fündig:

https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm

https://wasser-hilft.de/frame_vorteile.htm

https://wasser-hilft.de/frame_funktion.htm

https://wasser-hilft.de/frame_schadstoffe.htm

https://wasser-hilft.de/frame_fachartikel.htm

https://wasser-hilft.de/videos_zu_trinkwasserveredelung.htm