Salar de Uyuni ist mit 130 km Breite die flachste Fläche der Welt. Der riesige Salzsee liegt auf 3.660 m Höhe in den Anden Boliviens. Er ist 5 Meter dick mit Salz bedeckt. Von den 10 Milliarden Tonnen Salz werden weniger als 25.000 Tonnen jährlich abgebaut.
Salar de Uyuni verfügt über eines der größten Lithium-Reserven der
Welt und enthält erhebliche Mengen an Kalium, Bor und Magnesium.
Nach einem seltenen Gewitteregen wird der Salzsee mit 1 cm Wasser bedeckt und damit zum größten Spiegel der Erde.
Die NASA nutzt den Salar de Uyuni, um die Position ihrer Satelliten zu ermitteln, weil er in der Wüste der einzige helle natürliche Ort, der vom Weltraum aus gesehen werden kann.
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Montag, 31. August 2026
Größter Spiegel der Welt misst 130 km
Gletschereiskappe schmilzt beängstigend schnell
Die (jetzt nur noch) zweitgrößte tropische Eiskappe der Welt, das Quelccaya-Gletschereis in der peruanischen Cordillera de Vilcanota, liegt auf über 5.600 Metern Höhe, bedeckt eine Fläche von rund 44 Quadratkilometern (2018) und schmilzt wegen des Klimawandels beängstigend schnell.
In den 1970er Jahren war die Quelccaya-Eiskappe mit einer Größe von mehr als 70 km² noch die größte tropische Gletscherfläche der Erde. Sie schmolz aber bis Ende der 2010er Jahre rascher als die Eiskappe des Coropuna (ebenfalls in Peru) und ist nun etwas kleiner als diese.
Die Ränder der Quelccaya-Eiskappe waren (2018) im Mittel 5300 m hoch. An ihrer höchsten Stelle erreichte die Quelccaya-Eiskappe ungefähr 5680 m. Zwischen 1980 und 2010 gingen pro Jahr zwischen ca. 0,45 und 0,70 Quadratkilometer verloren. Insgesamt ist die Eisfläche bereits über ein Drittel geschmolzen und die Verlustrate nimmt wegen weiter steigender Treibhausgas-Emissionen beständig zu.
In den Höhlen dieses Gletschers baut ein Vogel sein Nest. Der Spiegeldiuka (auch bekannt als glacier finch, Idiopsar speculifer, white-winged diuca finch, glacier bird, Diuca speculifera) lebt auf 5.500 m Höhe und ist der einzige Vogel, der in einem Gletscher brütet und aufwächst. Sein Brutrevier dürfte damit wohl das höchste der Welt sein. Mit dem Abschmelzen des Eiskappe verliert dieser Vogel seinen Lebensraum.
Donnerstag, 27. August 2026
87 Mrd. vernetzte Mikrocomputer im Kopf
Passen Sie gut auf Ihre Minicomputer in Ihrem Kopf auf.
Wir Menschen haben ca. 87 Milliarden Gehirnzellen, also 87 Mrd. Minicomputer.
Die sind in einem riesigen Netzwerk sehr gut vernetzt, besser als jeder PC.
Sie sind untereinander verbunden über Nervenleitungen von ca. 100.000.000.000 Meter
(= 100 Millionen Kilometer).
Diese elektrischen Leitungen sind mit ca. 900.000.000.000.000 Weichen miteinander verkoppelt, das sind 900 Billionen Synapsen.
Bewegen
und denken hält dieses geniale Rechenzentrum in Schwung. Gesunde
Ernährung und ausreichend Schlaf fördern die Funktion und den Erhalt
dieses äußerst komlexen Systems. Alkohol, Nikotin und ungesunde
Nahrungs- oder Genussmittel (viel Zucker, viel tierisches Eiweiß und
gesättigte Fettsäuren) schädigen unser Gehirn und unser Nervensystem.
Daher: Kümmern Sie sich gut um Ihre Schaltzentrale in Ihrem Kopf.
Mittwoch, 26. August 2026
160 Milliarden Tonnen Wasser - zweimal am Tag
Sie besitzt den größten Unterschied zwischen Ebbe und Flut, d. h. den höchsten Tidenhub der Welt. Das Wasser steigt und fällt hier täglich zwei Mal um bis zu 16 Meter.
Dabei bewegen sich die gewaltigen Wassermassen zwei Mal am Tag in die Bucht hinein und wieder hinaus. Diese Menge ist größer als das gesamte Süßwasser aller Flüsse der Erde zusammen.
Bedingt durch die extrem starke und schnelle Flut können Sie bei Ebbe auf dem Meeresboden spazierengehen und bei Flut zusehen, wie Flüsse landeinwärts fließen.
Sonntag, 23. August 2026
Internet dient heute v. a. der Desinformation
Früher begeisterte das Internet, weil es sehr schnell viel Information lieferte.
Aufgrund von Milliarden von Fake-News hat sich das verändert.
Dramatisch schlechter wurde es durch den Einsatz von Systemen mit Künstlicher Intelligenz.
Da sie sämtlichen Datenmüll scannen und Fakten nicht von Meinungen oder gar Unsinn trennen,
vermehren sie massenhaft "Dummes Zeug".
50 Prozent aller im Inhalte im Internet (Webseiten, Artikel, Videos, Podcasts...) sind "AI-Slop",
das heißt: von Künstlicher Intelligenz generierter Daten-Schrott.
Leider glauben viele Menschen jeden Schwachsinn, wenn er ihnen nur oft genug angezeigt wird.
Und da die Maschinenprogramme erkennen, was von wem gelesen oder angesehen wird,
liefern die denjenigen immer mehr vom gleichen Blödsinn.
So verbreiten sich ungeprüft die unglaublichsten Verschwörungstheorien und Klimaleugner-Aussagen.
Wissenschaftlich fundierte Fakten werden dann leider immer weniger zur Kenntnis genommen,
geschweige denn geglaubt.
Landwirtschaft verbraucht 70% des Wassers
Auf 40% der nutzbaren Landfläche unserer Erde wird Landwirtschaft betrieben.
Millionen Menschen hungern, obwohl mehr Nahrung erzeugt wird als je zuvor.
Doch Großkonzerne bestimmen die Märkte und kleinbäuerliche Betriebe haben keine Chance.
In Entwicklungsländern produzieren die Kleinbauern zwar 80% aller Nahrungsmittel,
leiden aber oft selbst an Hunger, weil die industriellen Agrarkonzerne die Preise und den Zugang zu den Märkten diktieren und den Bauern das bewirtschaftete Land oft gar nicht selbst gehört.
Agrar- und Ernährungssysteme sind verantwortlich für:
80% der Entwaldung
70% des Biodiversitätsverlustes
30% der globalen Treibhausgas-Emissionen
70% des weltweiten Wasserverbrauchs geht auf das Konto der Landwirtschaft.
Häufig wird in besonders trockenen Gebieten Obst und Gemüse angebaut für den Export
(z. B. aus Andalusien für u.a. deutsche Konsumenten, die z. B. im Frühjahr Erdbeeren kaufen...).
40% der globalen Lebensmittelproduktion landet im Müll
oder geht auf dem Weg zu den Menschen verloren.
Obst und Gemüse mit kleinen optischen Nachteilen wird gar nicht zum Verkauf angeboten
oder bleibt in den Regalen liegen.
Dramatische Situation in der Pflege
Zur Situation in der Pflege:
Im Jahr 2023 lebten in Hessen 423.400 pflegebedürftige Personen.
Anstieg seit 2021 (also innerhalb von 2 Jahren): 14,9%
Rund 80.000 Beschäftigte arbeiten in der Altenpflege.
3.600 Menschen begannen 2024 eine Ausbildung zur Pflegefachkraft in Hessen.
Anstieg gegenüber 2023: 11%
13,5% der Pflegebedürftigen leben in stationären Einrichtungen.
86,4% der Pflegebedürftigen werden Zuhause versorgt.
Wer den pflegenden Familienmitgliedern die Mittel kürzt,
bringt die überfüllten Pflegeheime in Existenznot und
die jagt die Kosten für die Steuerzahler in schwindelnde Höhen.
Fliegen boomt
Die Fluggastzahlen steigen deutlich - auch auf "Kurzstrecken" - losgelöst von allen Klimadebatten.
Die neue Statistik zeigt:
Land Passagiere Zuwachs in %
USA 876 Mio. 5,2
China 741 Mio. 18,7
Großbritannien 261 Mio 7,3
Spanien 241 Mio 10,7
Indien 211 Mio 11,1
Japan 205 Mio 18,6
Sonntag, 2. August 2026
Viktoriafälle - nur in der Regenzeit sehenswert
Die Victoriafälle - einer der größten Wasserfälle der Erde, nach den Iguazu-Fällen an der Grenze von Brasilien und Argentinien im Länderdreieck mit Paraguay - sind ein breiter Wasserfall des Sambesi-Flusses zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia.
Wer dieses enorme Spektakel sehen will, sollte im Mai hinfahren, denn während der Regenzeit stürzen dort unglaubliche 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Tiefe.
Wer allerdings im Dezember hinkommt, kann oft nur noch größere Rinnsale vorfinden, denn da herrscht Trockenzeit.
Empfehlung: Doku zur Not des Mittelmeers
Arte hat in Zusammenarbeit mit vielen anderen europäischen Fernsehanstalten eine ausführliche und sehenswerte Dokumentation über das Mittelmeer erstellt. Die Erstausstrahlung war am Dienstag, 28. Juli 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr. Viele dramatisch Zustände haben sich in den letzten Jahren erheblich verschärft.
Insbesondere die menschengemachte Klimaerwärmung und die fehlenden Niederschläge, genauer gesagt die extreme Trockenheit, haben in vielen Anreinerländern des Mittelmeers von Marokko bis Jordanien und von Spanien bis in die Türkei, zu existenzbedrohenden Notständen geführt. Vielerorts können landwirtschaftliche Flächen nicht mehr genutzt werden, Tierzucht wird unmöglich, Böden versalzen, verdorren oder werden vom Wind abgetragen. Wälder verbrennen und sorgen so für einen weiteren Rückgang von Regen.
Es werden Maßnahmen gezeigt, die von verzweifelten Menschen ergriffen werden, um dem entgegenzuwirken. Leider tun die Regierungen in allen Ländern bisher immer noch viel zu wenig, um die sichtbare Katastrophe abzumildern.
Fazit: Unbedingt in der Arte-Mediathek ansehen.Titel "SOS Mittelmeer".
AKWs am Ende - Kühlwasser fehlt
In den letzten Jahren musste Frankreich seine Atomkraftwerke (AKW) mehrfach herunterfahren, weil sich das zum Kühlen dringend benötigte Wasser der Flüsse zu stark aufgeheizt hatte. Jetzt wird es noch dramatischer. Das Kühlwasser fehlt vielerorts total.
Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks Cernavodă in Rumänien mussten wegen des niedrigen Wasserpegels der Donau vom Netz genommen werden.
Auch das AKW Paks in Ungarn steht vor dem gleichen Dilemma: der vollständigen Abschaltung.
Rumänien hat wegen eines drastischen Rückgangs
der Stromproduktion den landesweiten Notstand ausgerufen. Rumänien Ministerpräsident Ilie Bolojan gab die
Ausrufung des Notstands für den gesamten Monat August bekannt. Reaktor 1 war bereits vom Netz genommen worden. Reaktor 2 folgte am 30. Juli 2026.
Atomkraft zählt damit nicht nur zu der teuersten und gefährlichsten Energieversorgung, sondern auch zu einer der unzuverlässigsten., agesehen davon, dass für die seit 70 Jahren anfallenden radioaktiven Abfälle noch immer keine Endlager gefunden werden konnten.