Auf 40% der nutzbaren Landfläche unserer Erde wird Landwirtschaft betrieben.
Millionen Menschen hungern, obwohl mehr Nahrung erzeugt wird als je zuvor.
Doch Großkonzerne bestimmen die Märkte und kleinbäuerliche Betriebe haben keine Chance.
In Entwicklungsländern produzieren die Kleinbauern zwar 80% aller Nahrungsmittel,
leiden aber oft selbst an Hunger, weil die industriellen Agrarkonzerne die Preise und den Zugang zu den Märkten diktieren und den Bauern das bewirtschaftete Land oft gar nicht selbst gehört.
Agrar- und Ernährungssysteme sind verantwortlich für:
80% der Entwaldung
70% des Biodiversitätsverlustes
30% der globalen Treibhausgas-Emissionen
70% des weltweiten Wasserverbrauchs geht auf das Konto der Landwirtschaft.
Häufig wird in besonders trockenen Gebieten Obst und Gemüse angebaut für den Export
(z. B. aus Andalusien für u.a. deutsche Konsumenten, die z. B. im Frühjahr Erdbeeren kaufen...).
40% der globalen Lebensmittelproduktion landet im Müll
oder geht auf dem Weg zu den Menschen verloren.
Obst und Gemüse mit kleinen optischen Nachteilen wird gar nicht zum Verkauf angeboten
oder bleibt in den Regalen liegen.
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