Freitag, 14. April 2023

„Atomkraft hilft dem Klima" - LÄCHERLICH !

Lächerliche 4 Gigawatt beträgt die Nettoleistung der letzten deutschen Atomkraftwerke, die jetzt endlich endgültig vom Netz gehen. Angesichts einer gesamten in Deutschland installierten Kraftwerksleistung von 223 Gigawatt  wird schnell glasklar:

Das Klima wird durch Atomstrom nicht gerettet.
Dafür brauchen wir eine schnelle Vervielfachung beim Ausbau  von Photovoltaik und Windenergie-Anlagen.

Für CDU/CSU und FDP ist es natürlich viel leichter, längere Atomlaufzeiten zu fordern, als sich mit ihren fürchterlichen politischen Fehlentscheidungen der letzten 50 Jahre zu befassen. Denn sie selbst haben ja durch fatale Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gerade in den 2000er Jahren den Ausbau von Sonnen- und Windenergie massiv blockiert und eine blühende deutsche Photovoltaik-Branche in den Ruin getrieben bzw. nach China verlagern lassen, statt eine Million innovative Arbeitsplätze im Land zu behalten. .

Erinnert Sie das nicht an den Koch, der das Essen anbrennen ließ und anschließend die Kellner beschimpft, dass sie den Kunden so etwas servieren?

Ständig steigende Mengen CO2

Worunter wir klimamäßig heute weltweit leiden, sind die Folgen fehlenden Klimaschutzes aus dem letzten Jahrhundert. Die aktuellen Mengen an CO2 in unserer Atmosphäre wirken mindestens noch 30 Jahre weiter. Das bedeutet:
Selbst wenn alle Menschen sofort keinerlei CO2 mehr produzieren würden, (was natürlich gar nicht möglich ist,) würde die Klimakatasptrophe durch die Erderwärmung unverändert weitergehen.

Wir produzieren aber trotz aller Vereinbarungen der Regierungen (Kyoto, Rio, Paris...) nicht nur weiterhin extrem viele schädliche Klimagase, sondern auch immer noch ständig steigende Mengen.

Die fatalen Folgen unseres mitweltschädigenden Verhaltens sind verherend und werden leider von den menschlichen Gehirnen nicht verstanden und vom menschlichen Handeln weltweit nicht beachtet. Den hohen Preis für dieses unvernünftige Verhalten werden ALLE Menschen zu ertragen haben (die Jüngeren in den nächsten Jahrzehnten und die Älteren noch verstärkt in ihrer nächsten Inkarnation. Dann ist es für REue leider zu spät und spätes Jammern hilft bekanntlich nie).

Handys und Smart-TVs belasten Klima und Umwelt enorm

Allein in Deutschland verbrauchen die Server pro Jahr 16.000 Millionen kWh an Strom mit jedes Jahr steigender Tendenz. Hauptursache sind nicht die PCs im Land, sondern v. a. die vielen Smartphones und Smart-TVs.

Da jede versendete E-Mail, jede SMS und insbesondere jedes Bild, jeds Musikstück oder gar jedes Video enorm viel Strom verbrauchen in den Servern, belastet jeder, der Musik oder Filme streamt oder Filme in einer Mediathek aufruft, die Umwelt mit erheblichem CO2-Ausstoß.

Verglichen damit ist die Umweltbilanz von Personen, die Auto fahren oder gelegentlich fliegen eher gering.
Es sollte sich also wirklich Jede und Jeder überlegen, ob wirklich dauernd Selfies, Fotos und Videos ins Netz gestellt oder von der Cloud abgerufen werden müssen !!! Auch jede Suchanfrage bei einer Suchmaschine wie Google und jede Navigation per Smartphone verbraucht Mengen an Strom, belastet die Energiebilanz unseres Planeten und schadet unserem Klima.

Donnerstag, 30. März 2023

Erste 8 MWp-Photovoltaik-Anlage von PROKON

Auf einer zehn Hektar großen Freilandfläche in Walshausen bei Zweibrücken hat der Bau einer Photovoltaik-Großanlage begonnen. Der Solarpark mit einer Leistung von ca. 8 Megawatt Peak (MWp) besteht aus rund 13.000 Solarmodulen.
Hinzu kommt ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 2,2 Megawattstunden und einer Leistung von ca. 2 Megawatt.

Der Solarpark ist das erste Photovoltaik-Freiflächenprojekt von Prokon. Deutschlands größte Energiegenossenschaft erweitert damit ihr Portfolio rund um die Planung, den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen. Die Inbetriebnahme des Solarparks ist für Ende 2023 geplant.
 
Mit der erzeugten Strommenge können rechnerisch knapp 3.400 Drei-Personen-Haushalte versorgt und jährlich mehr als 5.500 Tonnen CO2 eingespart werden.

28 Prozent mehr Strom aus Solarenergie

99,4 Terawattstunden Solarstrom wurden zwischen Mai und August 2022 in der Europäischen Union erzeugt.
Das sind 22 Terawattstunden oder erfreuliche 28 Prozent mehr Sonnenstrom im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, aber immer noch viel zu wenig im Verhältnis zu dem, was die Regierungen schon vor Jahrzehnetn vereinbart und ihren Bürgern versprochen haben.

PFAS EU-weit verbieten

Tagesschau-Interview: Geplantes EU-Verbot von PFAS "Bedrohung der öffentlichen Gesundheit" Stand: 23.03.2023 11:22 Uhr

PFAS-Chemikalien sollen in der EU künftig verboten werden. Seit Mittwoch läuft die öffentliche Anhörung. US-Umweltanwalt Bilott befürchtet, dass vor allem die Industrie diese nutzen wird, um das Verbot zu verhindern.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/pfas-verbot-anwalt-bilott-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Schützen Sie sich und die Gesundheit Ihrer Familie effektiv vor diesen Giften in unserem Trinkwasser:

PFAS - die Jahrhundertgifte PFC
https://wasser-hilft.blogspot.com/2023/03/pfas-die-jahrhundertgifte-pfc.html


Giftige Chemikalien. Wo PFAS überall Deutschland verschmutzen. Tagesschau Stand: 23.02.2023
https://wasser-hilft.blogspot.com/2023/02/giftige-chemikalien-wo-pfas-uberall.html

Mittwoch, 22. März 2023

Mikro-und Nanoplastik aus dem Trinkwasser entfernen

Greenpeace-Aktive nahmen im August 2021 Wasserstichproben an verschiedenen Stellen aus dem deutschen Rhein.  , In allen Proben ließen sich Partikel von Mikroplastik nachweisen.

Zwischen Bonn und Düsseldorf fanden sich durchschnittlich 0,63 primäre, das heißt neu hergestellte Mikroplastikpartikel pro Kubikmeter Wasser: In der Nähe des Chempark Dormagen stieg die Verschmutzung deutlich an.

Diese Untersuchung bestätigt die Ergebnisse der umfangreichen Greenpeace-Studie vom März 2021 "Nicht sauber, sondern Rhein": Daniela Herrmann, Umweltwissenschaftlerin von Greenpeace, sagte dazu:."Seit Jahren verschmutzt Mikroplastik den Rhein. Das Umweltministerium von NRW muss feststellen, woher diese Mikroplastikpartikel stammen und die Verschrnutzung beenden".

Auf das sehr viel kleinere Nanoplastik, dessen schädliche Wirkungen auf menschliche Zellen noch nicht genügend erforscht sind, wurden die Wasserproben nicht untersucht.

Da Flusswasser auch zur Herstellung von Leitungswasser verwendet wird und Flusswasser auch in das Grundwasser einsickert, kann man sich gegen Mikro- und Nanoplastik im Wassr nur schützen, indem man sein Trinkwasser einer Nanofiltration unterzieht. Siehe: https://wasser-hilft.de.start.htm

Dazu müssen nicht die im Durchschnitt pro Person täglich verbrauchten 125 Liter Wasser gefiltert werden, sondern nur die ca. 3 Liter Wasser pro Tag und Person, die zum Trinken (inkl. Kaffee und Tee) und Kochen verwendet werden.

Rund 98% des täglichen Wasserverbrauchs geht ja für Händewaschen, Toilettenspülung, Duschen, Putzen, Blumengießen, Geschirrspüler, Waschmaschine etc. drauf - und dafür ist unser Leitungswasser in Deutschland mehr als gut genug, sogar meist weitaus besser als abgefülltes Flaschenwasser, das zumeist in Plastikflaschen abgefüllt zum 100- bis 200-fachen Preis verkauft wird, aber viel weniger kontrolliert werden muss und außerdem extrem viel Ressourcen und Energie verbraucht und unsere Mitwelt damit stark schädigt.

Wer mehr zum Thema Trinkwasser ohne Schad- und Giftstoffe, ohne Kalk, ohne Arzneimittelrückstände etc. wissen will, wird hier kostenfrei fündig:

https://wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm

https://wasser-hilft.de/frame_vorteile.htm

https://wasser-hilft.de/frame_funktion.htm

https://wasser-hilft.de/frame_schadstoffe.htm

https://wasser-hilft.de/frame_fachartikel.htm

https://wasser-hilft.de/videos_zu_trinkwasserveredelung.htm


Chlor vom LNG-Terminal ins Wattenmeer

Das Flüssigerdgas-Terminal in Wilhelmshaven wird von Umweltschutzverbänden heftig kritisiert. Der Betreiber Uniper setzt regelmäßig Chlor als Biozid ein, um Muscheln und Seepocken an den Wasserrohren des schwimmenden Terminalschiffes abzutöten. Diese giftigen Abwässer landen anschließend im Fluss Jade und von dort aus im hochsensiblen und weltweit einzigen Wattenmeer Nationalpark.

Dabei gibt es Alternativen zur Biozid-Reinigung, z. B. Ultraschalltechnik. Schallstöße sollen Anhaftungen an den Rohren verhindern, mit denen Meerwasser aufgenommen wird, das zur Erwärmung des mit minus 162 Grad Celsius tiefkalten Flüssigerdgases genutzt wird. Mit der Wärme des Wassers wird das Flüssiggas wieder gasförmig und dann in eine Pipeline eingespeist, die mit dem Gas-Fernnetz verbunden ist.

Der Betreiber des zweiten geplanten Terminals, TES, will diese Ultraschalltechnik einsetzen, und plant danach rasch einen Umstieg auf Wasserstoff. Da das Spezialschiff "Höegh Esperanza" vom Staat gechartert worden ist, wäre er für die Umrüstung der Uniper-Anlage zuständig.

In Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern werden die Wasserrohre von Deutsche ReGas mechanisch gereinigt. Auch beim Spezialschiff "Höegh Gannet" in Brunsbüttel wird ohne Chemie gesäubert. Mit der Chloreinleitung steht das LNG-Terminal in Wilhelmshaven also deutschlandweit alleine da. Uniper erklärt, eine Umrüstung sei nicht möglich. Mal sehen, wann wir eines Besseren belehrt werden.