Freitag, 22. November 2019

"Heliogen entwickelt solaren Ofen für Industrie-Anwendungen"

Ein neuentwickelter Sonnenofen soll die Kohlendioxid-Emissionen energieintensiver Branchen, wie z. B. Zementherstellung oder Eisenschmelze, reduzieren helfen. Durch die Konzentration von Sonnenlicht über große Spiegel auf einen Ofen können Temperaturen von über 1.000 Grad erreicht werden.
Diese Prozesswärme könnte für die Zement- oder Stahlherstellung verwendet werden. Bei 1.500 Grad  wäre es auch möglich, Synthesegas zu erzeugen. Das ist der Grundstoff für synthetischen, kohlendioxidneutralen Treibstoff.

Sun to Liquid, an dem auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt ist, hat 2019 bereits eine Großanlage nahe Madrid in Betrieb genommen. Jetzt hat das Start-Up Heliogen nördlich von Los Angeles eine weitere Anlage errichtet, um fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Mehr dazu siehe: golem.de, 20. November 2019, 12:40 Uhr, Werner Pluta,
https://www.golem.de/news/solarenergie-heliogen-entwickelt-solaren-ofen-fuer-industrie-anwendungen-1911-145110.html

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