Donnerstag, 2. April 2015

Wissen unsere Abgeordneten worüber bei TISA verhandelt wird?

Offenbar wissen die Vertreter des Volkes, in Deutschland die Bundestags-Abgeordneten, gar nicht worüber bei TISA, CETA und TTIP überhaupt verhandelt wird und was in den Dokumenten steht.

Die taz berichtete bereits im Juli 2014:
"Die USA haben schriftlich zur Bedingung gemacht, dass ihre bei den TISA-Verhandlungen eingebrachten Dokumente „für fünf Jahre nach Inkrafttreten eines TISA-Abkommens oder nach ergebnislosem Ende der Verhandlungen geheim gehalten halten werden müssen“."

"In den Verhandlungsmandaten der EU-Kommission sowie der Regierungen der USA und Australiens ... heißt es übereinstimmend: „Die TISA-Verhandlungen umfassen sämtliche Dienstleistungssektoren“. "
Freihandel im Hinterzimmer (TAZ):   http://www.taz.de/!141713/

Das bedeutet, sowohl öffentliche Wasserversorgung, öffentliches Bildungswesen, öffentliches Gesundheitswesen, Energieversorgung, Finanzdienstleistungen etc. wären von diesem Geheim-Abkommen betroffen. Was jetzt noch gut behütet in der Obhut von Gemeinden, Kommunen, Kreisen und Ländern liegt, müsste sich dann dem ökonomischen Druck der Großkonzerne beugen.

Für viele Bürgermeister, Landräte und Ministerpräsidenten eine wahrhaft gruselige Vorstellung. Insbesondere in Österreich gibt es gegen TISA, CETA und TTIP in den Reihen der Politiker heftigen Widerstand. Doch in Deutschland wird alles mit dem großen Tuch des Schweigens von Regierung, BDI, BDU und DIHK zugedeckt oder mit Falschmeldungen schöngeredet.

Video: http://blog.campact.de/2014/10/die-schattenjustiz-der-konzerne-in-180-sekunden-erklaert/

Lassen Sie sich von Politikern nicht weiterhin für dumm verkaufen. Informieren Sie sich:


Konzerne zerren Staaten vor das ISDS-Tribunal und enteignen uns Bürger um Milliarden:http://www.youtube.com/watch?v=K4vQKxUodIs&list=UUFlVLBEz8BImvDRHLjfOYbw

Amerika will Kontodaten von Europäern (FAZ)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/tisa-abkommen-in-wikileaks-veroeffentlichung-12999429.html

Leak zeigt: Handelsabkommen TiSA könnte nationale Datenschutzbestimmungen aushebeln (Netzpolitik)
https://netzpolitik.org/2014/leak-zeigt-handelsabkommen-tisa-koennte-nationale-datenschutzbestimmungen-aushebeln/



http://blog.campact.de/2015/02/diese-150-sekunden-haben-es-in-sich-video-enthuellt-neuen-ttip-skandal/?utm_campaign=%2Fttip-ebi%2F&utm_term=Blog2&utm_medium=Email&utm_source=%2Fttip-ebi%2Febi-appell%2F&utm_content=random-a&_mv=7PZ1yMzY9Wfm2uDZeS7gre

Donnerstag, 26. März 2015

Wir brauchen Meeresschutzgebiete, um selbst zu überleben!

Meerestieren droht eine dramatische Aussterbewelle (Die Welt)
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article136422269/Meerestieren-droht-eine-dramatische-Aussterbewelle.html

Meeresschutz: Die Hälfte der Ozeane ist stark vom Menschen beeinträchtigt (Tagesspiegel)
http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/meeresschutz-die-haelfte-der-ozeane-ist-stark-vom-menschen-beeintraechtigt/11272408.html

Müllkippe Ozean: Inventur des schwimmenden Plastikmülls (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/muellkippe-ozean-inventur-des-schwimmenden-plastikmuells-13314372.html

Englisch:

Naturschützer drängen Großbritannien zur Gründung des weltgrößten Meeresschutzgebietes (The Guardian)
http://www.theguardian.com/environment/2015/feb/10/conservationists-call-for-uk-to-create-worlds-largest-marine-reserve

Vereinte Nationen bewegen sich auf ein Abkommen über die Biodiversität in den Meeren zu (AFP)
http://www.japantimes.co.jp/news/2015/01/25/world/science-health-world/u-n-moves-toward-ocean-biodiversity-treaty/#.VPlOOmR4q-B

Unsere Meere sind kaputt (Newcastle Herald)
http://www.theherald.com.au/story/1848433/the-ocean-is-broken/--this/



Setzen Sie sich auch dafür ein, dass
die UNO eine Initiative startet, um Müllentsorgung und Plünderung auf hoher See zu stoppen,
und dass Großbritannien ein Meeresschutzgebiet einrichtet.

Donnerstag, 12. März 2015

Medikamente in unserem Wasser


Die endlos lange Liste der Schadstoffe im Wasser durch Dutzende von Schwermetallen aus dem Rohrleitungssystem, mehrere Hundert Spritz- und Düngemittel aus der Landwirtschaft und mehrere Tausend Chemikalien aus der Industrie wird von Monat zu Monat mehr und mehr an Gefährlichkeit übertroffen durch immense Mengen an Hormonen und Medikamenten aus den Millionen von Haushalten und immer stärker aus Krankenhäusern und Kliniken. Die großen Arztpraxen sind hier nicht aufgeführt, weil deren verabreichte Medikamente und Hormonpräparate zwar auch im Grundwasser landen, aber zumeist über die normalen Haushalte.

Sehr bedenklich sind die großen Mengen von Schmerzmitteln wie Diclophenac (z. B. in Voltaren enthalten), Antidepressiva, Aufputschmittel, Betablocker, Antikrebsmittel, Antibabypille oder auch Insulin. Letzeres wird täglich von eineinhalb Millionen Menschen gespritzt und verlässt deren Körper genau wie die meisten anderen Mittel der Pharmaindustrie zu 60 bis 80 % unverändert durch den Urin.

Daher ist die Entsorgung des menschlichen Kots für unsere Wasserwerke zwar keinerlei Herausforderung, jedoch die Entsorgung des menschlichen Urins inzwischen ein derzeit noch nicht lösbares Problem.

An einem Bochumer Krankenhaus läuft derzeit ein Großversuch, die vielen Medikamentenrückstände in einer vierten Reinigungsstufe einigermaßen zu klären. Doch das Herausfiltern der Arzneimittel aus dem Urin stellt die Forscher und die Wasserwerker derzeit noch vor unlösbare Hürden.

Wer die gefährlichen Schadstoffe aus seinem Leitungswasser nicht mit seinem täglichen Tee oder Kaffee mittrinken will, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten:

entweder destillieren, was sehr hohe Stromkosten verursacht, oder mithilfe einer Umkehrosmose-Anlage reines, sauberes Trinkwasser filtern - für etwa 3-4 Cent pro Liter.


Details dazu siehe: www.wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm
und http://osmose.wasser-hilft.de
und N24, 45 Min. Doku vom 28.02.2015

Röntgenkontrastmittel im Grund- und Leitungswasser



Wer schon einmal eine Kernspintomografie (kurz MRI oder auch MRT genannt) hat machen lassen, wird sehr begrüßt haben, dass er nicht den gesundheitsschädlichen Röntgenstrahlen ausgesetzt worden ist, die unser Körperwasser völlig umstrukturieren.
Gleiches gilt für die prinzipiell unschädlichen Ultraschall-Untersuchungen (Sonografie):

Doch auch wenn die Magnetresonanz-"strahlen" und die Ultraschallwellen auf die Zellen der untersuchten Personen direkt keinen gefährlichen Einfluss zu haben scheinen, schaden viele MRT's und Sonografien uns allen indirekt durchaus.

Oft müssen nämlich Kontrastmittel, oft auch Röntgenkontrastmittel gespritzt, geschluckt, eingeatmet oder instilliert werden, z. T. sogar radioaktive, und die landen dann fast alle über den Urin komplett wieder im Grundwasser und letztlich damit auch im Leitungswasser.

Die Liste der zum Teil Jod-, Barium-, Gadolinium-, Mangan-, Fluor-...haltigen Substanzen ist lang. Mehr dazu, z. B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrastmittel,
Schützen können wir unser Trinkwasser vor diesen Mitteln durch Destillieren oder Umkehrosmosefilter. Mehr dazu, Z. B. hier: www.Wasser-hilft.de/start.htm  

Weltkarte der Pestizid-Verschmutzung von Flüssen


Jedes Jahr werden 4.000.000 Tonnen hochgiftige Pflanzen"schutz"mittel auf unsere Felder gespritzt, auf denen eigentlich LEBENsmitel waschsen sollen. Diese toxischen, chemisch-pharmazeutischen Mittel nützen zwar jeweils einer einzelnen Zuchtpflanze, schaden aber dem gesamten Ökosystem der Natur, insbesondere, wenn sie in Wasserläufe oder ins Grundwasser gelangen, was leider sehr oft der Fall ist.


So töten diese Gifte leider auch Libellen, Bienen und Eintagsfliegen und gefährden somit hochgradig die Selbstreinigungskräfte der Gewässer.


Die Landwirte (Bauern, Farmer, Winzer...) der reichen Länder verwenden mehr, die der armen weniger von diesen giftigen Pestiziden und Fungiziden (einfach weil diese viel Geld kosten, das die Bauern der Entwicklungsländer nicht haben).


Am stärksten mit Gift belastet sind die Anbauflächen in den USA, im Mittelmeerraum und in Südamerika.


Die Giftstoffe der Pestizide wirken logarithmisch. Je mehr eingesetzt werden, umso tödlicher wirken sie. Die zehnfache Menge tötet also Hundert Mal so viele Kleinstlebewesen. Und zusätzlich sind alle Spritzmittel heute, verursacht durch den "Fortschritt" unserer Forscher, zehn Mal so giftig wie vor hundert Jahren.


Jetzt haben deutsche Wissenschaftler die Daten aus über 770.000 Mess-Stationen weltweit gesammelt und ausgewertet, entlang allen Flüssen, die an landwirtschaftliche Böden grenzen. Damit konnten sie die erste "Weltkarte der Pestizid-Verschmutzung von Flüssen" erstellen.


Eine ihrer wichtigsten Hinweise:
Es wäre schon viel gewonnen, wenn wenigstens immer und überall ein Randstreifen von 10 Metern Breite zu jedem Gewässer nie mit Pestiziden in Kontakt käme. Doch wie soll das den Landwirten beigebracht werden?



Mehr dazu: DLF, Do. 5.3.2015, 16:50 Uhr.

Samstag, 21. Februar 2015

Werden bald 4 Milliarden Menschen ohne sauberes Trinkwasser sein?

Es gibt auf unserer wunderschönen Mutter Erde 1.386 Millionen Kubikkilometer Wasser. Das meiste davon schwimmt als Salzwasser in den Weltmeeren. Dieses Ozeanwasser ist kein Trinkwasser.
Foto RAS

Nur drei Prozent sind Süßwasser, rund 48 Mio. km3. Und davon ist über die Hälfte gefroren im "ewigen(?)" Eis der Arktis und Antarktis, den Gletschern Grönlands und den Dauerfrostböden. Ein ständig rapide kleiner werdender Teil auch noch in den Gletschern hoher Berge. Insgesamt rund 24,5 Mio. km3.
Nur etwa 23,4 Mio. km3 stehen der Natur als Grundwasser zur Verfügung.


Foto RAS
Noch viel winziger ist der Teil der Wasserschätze unserer Mutter Erde, der uns potenziell als Trinkwasser zur Verfügung steht. Laut Schätzungen von Forschern nur zwischen 0,01 (UNO) bis 0, 25 Prozent (Wasserfirmen).

Wie setzt sich dieser kleine Anteil zusammen?
Die Schätzungen gehen aus von
     *   190.000 km3 Gewässer (Bäche, Flüsse, Ströme, Seen, Sümpfe...)
     *     16.500 km3 Boden (Süßwasser in Erde und Felsen)
     *     13.000 km3 Atmosphäre (Luftfeuchtigkeit, Wolken)
                                
Doch völlig unabhängig davon, ob 0,01% oder ein Viertel Prozent von uns genutzt werden können, wir müssen sehr, sehr achtsam mit dieser wichtigsten aller Ressourcen umgehen.

Quelle und mehr Info:  www.wasser-hilft.de/wasser_info.htm 

EU subventioniert das Leerfischen der Ozeane

50 Fischerboote aus Mauretanien (Piroggen) fangen in einem Jahr genauso viel Fisch wie ein Monstertrawler an einem einzigen Tag!

Während weltweit über 12.000.000 Fischer in der handwerklichen Fischerei Arbeit finden (mit fallender Tendenz wegen leergefischter Meere und geringer staatlicher Fangquoten) beschäftigt die großindustrielle Fischerei nur ein Vierundzwanzigstel davon. Trotzdem werden diese wenigen Arbeitsplätze staatlich subventioniert, zulasten der armen Fischer.

Die EU zahlt aus unseren Steuergeldern Subventionen in Höhe von bis zu 6.400.000,00 Euro für ein einzelnes Schiff. Solche Fabrikschiffe plündern weltweit systematisch viele bedrohte Fischbestände und zerstören den Lebensraum Meer.

Ein Riesentrawler der Fischerei-Industrie fängt an nur einem Tag 350 Tonnen Fisch (ohne Beifang)!
In einem einzigen Fangnetz könnten 13 Jumbojets Platz finden.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Grundwasser stärker mit Nitrat belastet

Unser Trinkwasser ist in Gefahr: Die Zahl großindustrieller Massentierzucht-Fabriken, in denen Zehntausende Schweine und mehrere Hunderttausend Hühner auf engstem Raum zusammengepfercht werden, wächst rasant. Die Betreiber kippen die Gülle auf die Äcker – und damit ins Grundwasser – bislang weitgehend unkontrolliert.

Seit 2010 hat sich die Anzahl der Mega-Ställe nahezu verdoppelt. Und die Anlagen werden immer größer. Die Agrar-Industrie bringt ihre Gülle schon längst nicht mehr nur aus, um Mais oder Weizen besser wachsen zu lassen. Sie muss schlicht die gigantischen Kotmengen aus den Agrar-Fabriken loswerden.

Eine katastrophale Folge:
An mehr als 50 Prozent der EU-kontrollierten Grundwasser-Messstellen in Deutschland liegt die Nitrat-Belastung über dem Grenzwert.
Dabei ist zu viel Nitrat gefährlich. Bei Säuglingen kann es Blausucht verursachen und bei Erwachsenen erhöht es das Krebsrisiko.

Wenn das Landwirtschaftsministerium weiterhin nichts dagegen unternimmt, werden bald alle Haushalte gefordert sein, ihr Trinkwasser durch eine private Umkehrosmose-Anlage von den gefährlichen Schadstoffen zu befreien (s. www.Wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm).

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell von campact für sauberes Trinkwasser…