Donnerstag, 12. Februar 2015

Grundwasser stärker mit Nitrat belastet

Unser Trinkwasser ist in Gefahr: Die Zahl großindustrieller Massentierzucht-Fabriken, in denen Zehntausende Schweine und mehrere Hunderttausend Hühner auf engstem Raum zusammengepfercht werden, wächst rasant. Die Betreiber kippen die Gülle auf die Äcker – und damit ins Grundwasser – bislang weitgehend unkontrolliert.

Seit 2010 hat sich die Anzahl der Mega-Ställe nahezu verdoppelt. Und die Anlagen werden immer größer. Die Agrar-Industrie bringt ihre Gülle schon längst nicht mehr nur aus, um Mais oder Weizen besser wachsen zu lassen. Sie muss schlicht die gigantischen Kotmengen aus den Agrar-Fabriken loswerden.

Eine katastrophale Folge:
An mehr als 50 Prozent der EU-kontrollierten Grundwasser-Messstellen in Deutschland liegt die Nitrat-Belastung über dem Grenzwert.
Dabei ist zu viel Nitrat gefährlich. Bei Säuglingen kann es Blausucht verursachen und bei Erwachsenen erhöht es das Krebsrisiko.

Wenn das Landwirtschaftsministerium weiterhin nichts dagegen unternimmt, werden bald alle Haushalte gefordert sein, ihr Trinkwasser durch eine private Umkehrosmose-Anlage von den gefährlichen Schadstoffen zu befreien (s. www.Wasser-hilft.de/frame_umkehrosmoseanlagen.htm).

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell von campact für sauberes Trinkwasser…


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