Der Bundestag hat am
Donnerstag,
28. Februar und
Freitag, 1. März 2013, folgende Beschlüsse gefasst, zum Teil ohne
vorherige abschließende Aussprache:
Privatisierung der Wasserversorgung:
Der Bundestag hat am 28. Februar Anträge von Bündnis 90/Die Grünen (17/12394),
der Linksfraktion (17/12482)
und der SPD (17/12519)
abgelehnt, die zum Ziel hatten, eine Privatisierung der Wasserversorgung als
Folge von Vorgaben der EU zu verhindern.
Die Grünen forderten die Bundesregierung auf, den EU-Richtlinienvorschlag zu den
Dienstleistungskonzessionen, zur sogenannten Inhouse-Vergabe von Kommunen und
zur interkommunalen Zusammenarbeit zu stoppen oder weitreichende Ausnahmen zu
erwirken. Ihren Antrag lehnten in
namentlicher Abstimmung 291 Abgeordnete ab, 249 stimmten ihm bei acht
Enthaltungen zu. Die Linke hatte ebenfalls die Ablehnung des
Richtlinienvorschlags verlangt. Auch sollten alle Versuche abgewehrt werden,
rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die zu einer Liberalisierung oder
Privatisierung der Wasserversorgung führen können. In
namentlicher Abstimmung votierten 299 Abgeordnete gegen diesen
Antrag, 122 befürworteten ihn, es gab 124 Enthaltungen.
Die SPD hatte in ihrem nicht namentlich abgestimmten Antrag die Regierung
aufgefordert, sich der Auffassung des Bundesrates anzuschließen, dass es keiner
europäischen Rechtsetzung zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen bedürfe
und diese abzulehnen sei. Mit einer Dienstleistungskonzession wird eine
kommunale Aufgabe von der Kommune vertraglich auf einen "Dritten" übertragen,
zum Beispiel auf ein kommunales Versorgungsunternehmen.
Brüssel plant nun eine Ausschreibungspflicht für Dienstleistungskonzessionen,
was aus Sicht der SPD eine "weitgehende Umorganisation der kommunalen
Wirtschaft" zur Folge hätte.
Das könnte die Kommunen und die Steuerzahler sehr teuer kommen,
wie sich schon in über 300 Städten gezeigt hat. Insbesondere französische
Großkonzerne haben nach der Übernahme der Wasserversorgung deutscher Ortschaften
die Wasserpreise deutlich erhöht, die Investitionen ins Leitungsnetz drastisch
reduziert und fällige Reparaturen der Abwasserkanäle unterlassen.
Vorab an die
Gemeinden geleistete Millionenzahlungen stellten sich als Darlehen mit
hohen zusätzlichen Zinsfolgekosten heraus.
Verhindern Sie die Privatisierung der Wasserversorgung in
Ihrer Gemeinde – aus eigenem Interesse!
Info für Ihre Vitalität, Gesundheit und Leistungsfähigkeit: - Wasser trinken (was, wann, wie viel, wie) - Wasser reinigen - Wasser strukturieren, wirbeln, informieren - Umkehrosmose, Wasser-Filteranlagen - Wasserstoffwasser - Fachliteratur, DVDs. CDs, kostenfreie Fachartikel - Schadstoffe im Leitungswasser beseitigen - Naturbelassenes Kristallsalz Halit - Edelsteinwasser - Erneuerbaren Energien und Umwelt - Links zu Wasser, Trinken und Gesundheit
Sonntag, 10. März 2013
Samstag, 9. März 2013
Trinkwassergefährdung durch falsch entsorgte Arzneimittel wächst
Falsch entsorgte Arzneimittel gefährden zunehmend Umwelt und Trinkwasser.
Deutsche Umwelthilfe fordert
Sammelsystem für Altmedikamente – Kompetenzzentrum Wasser: Arzneimittel schon
an der Quelle vom Wasserkreislauf fernhalten.
Arzneimittel sind unverzichtbar für einen hohen Lebensstandard und letztlich eine hohe Lebenserwartung. Falsch entsorgt gefährden sie jedoch zunehmend Umwelt und Trinkwasser. Das belegen schon seit den frühen 1990er Jahren zahlreiche Forschungsergebnisse. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordert deshalb die Einführung eines bundesweit einheitlichen Medikamenten-Sammelsystems in Apotheken.
Zwar verpflichtet eine EU-Richtlinie die Mitgliedstaaten bereits seit 2004 zur Einrichtung von geeigneten Sammelsystemen für abgelaufene oder ungenutzte Medikamente. Jedoch hat Deutschland die Richtlinie bis heute nicht umgesetzt. So ist es bis auf wenige Ausnahmen erlaubt, Medikamente einfach über den Hausmüll in der schwarzen Tonne zu entsorgen. Nach Überzeugung der DUH umgeht Deutschland die Einführung eines eigenen Sammel- und Rücknahmesystems für Arzneimittel. Ein solches wäre jedoch dringend nötig, denn immer noch werden Altmedikamente durch Waschbecken oder Toilette entsorgt.
„Altmedikamente belasten Grund- und Trinkwasser, schädigen die Natur und landen über die Nahrungskette schließlich auch beim Menschen. Die geltende Rechtslage, die auch die Entsorgung über den Hausmüll erlaubt, verstößt nicht nur gegen EU-Recht, sondern auch gegen den gesunden Menschenverstand. Deutschland braucht dringend ein einheitliches Sammelsystem für Altmedikamente“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch in Berlin.
Zur Abhilfe müsse zügig eine getrennte Erfassung und Beseitigung alter Arzneimittel aufgebaut werden. Im Zentrum des Sammelsystems sieht die DUH die Apotheken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssten auf bundesweit einheitliche Rückgabemöglichkeiten in Apotheken zurückgreifen können. Klare Informationen darüber müssten sie bereits beim Kauf am Ausgabeort der Medikamente erhalten. Die Kosten für das Sammel- und Entsorgungssystem sieht die DUH gemäß dem Konzept Produktverantwortung bei den Arzneimittelherstellern.
Bodo Weigert, der Sprecher des Kompetenzzentrums Wasser, das in Berlin Forschung zum Schutz der Wasserressourcen betreibt, weist ebenfalls auf die potenziell negativen Auswirkungen falsch entsorgter Medikamente hin: „Vor dem Hintergrund steigender Arzneimittel-Verbrauchsmengen ist jede Maßnahme zu begrüßen, mit der solche Stoffe schon an der ´Quelle´ vom Wasserkreislauf ferngehalten werden. Die Einführung von kosten- und energieaufwändiger End-of-Pipe-Technik in Klärwerken sollte erst ins Auge gefasst werden, wenn alle Möglichkeiten der Vermeidung ausgeschöpft sind“, so Weigert.
Arzneimittel sind unverzichtbar für einen hohen Lebensstandard und letztlich eine hohe Lebenserwartung. Falsch entsorgt gefährden sie jedoch zunehmend Umwelt und Trinkwasser. Das belegen schon seit den frühen 1990er Jahren zahlreiche Forschungsergebnisse. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordert deshalb die Einführung eines bundesweit einheitlichen Medikamenten-Sammelsystems in Apotheken.
Zwar verpflichtet eine EU-Richtlinie die Mitgliedstaaten bereits seit 2004 zur Einrichtung von geeigneten Sammelsystemen für abgelaufene oder ungenutzte Medikamente. Jedoch hat Deutschland die Richtlinie bis heute nicht umgesetzt. So ist es bis auf wenige Ausnahmen erlaubt, Medikamente einfach über den Hausmüll in der schwarzen Tonne zu entsorgen. Nach Überzeugung der DUH umgeht Deutschland die Einführung eines eigenen Sammel- und Rücknahmesystems für Arzneimittel. Ein solches wäre jedoch dringend nötig, denn immer noch werden Altmedikamente durch Waschbecken oder Toilette entsorgt.
„Altmedikamente belasten Grund- und Trinkwasser, schädigen die Natur und landen über die Nahrungskette schließlich auch beim Menschen. Die geltende Rechtslage, die auch die Entsorgung über den Hausmüll erlaubt, verstößt nicht nur gegen EU-Recht, sondern auch gegen den gesunden Menschenverstand. Deutschland braucht dringend ein einheitliches Sammelsystem für Altmedikamente“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch in Berlin.
Zur Abhilfe müsse zügig eine getrennte Erfassung und Beseitigung alter Arzneimittel aufgebaut werden. Im Zentrum des Sammelsystems sieht die DUH die Apotheken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssten auf bundesweit einheitliche Rückgabemöglichkeiten in Apotheken zurückgreifen können. Klare Informationen darüber müssten sie bereits beim Kauf am Ausgabeort der Medikamente erhalten. Die Kosten für das Sammel- und Entsorgungssystem sieht die DUH gemäß dem Konzept Produktverantwortung bei den Arzneimittelherstellern.
Bodo Weigert, der Sprecher des Kompetenzzentrums Wasser, das in Berlin Forschung zum Schutz der Wasserressourcen betreibt, weist ebenfalls auf die potenziell negativen Auswirkungen falsch entsorgter Medikamente hin: „Vor dem Hintergrund steigender Arzneimittel-Verbrauchsmengen ist jede Maßnahme zu begrüßen, mit der solche Stoffe schon an der ´Quelle´ vom Wasserkreislauf ferngehalten werden. Die Einführung von kosten- und energieaufwändiger End-of-Pipe-Technik in Klärwerken sollte erst ins Auge gefasst werden, wenn alle Möglichkeiten der Vermeidung ausgeschöpft sind“, so Weigert.
Quelle: Deutsche
Umwelthilfe e. V.
Pressemitteilung: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3038
Pressemitteilung: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3038
Weitere
Informationen: http://www.duh.de/altmedikamente.html
Zugehöriges Hintergrundpapier Altmedikamente_Hintergrundpapier_12S_01.pdf714 K
Fragt man sich da nicht, für wen arbeiten eigentlich in Deutschland der Umweltminister und die "Verbraucherschutz"-Ministerin???
Lesenswertes in den RAS-News März
1. Heilsame Geschichte, die Herz und Seele berührt
2. Führung I Vertrauen ist das soziale Kapital unserer Wirtschaft
3. Weiterbildung I Unternehmenserfolg durch kooperative Kommunikation -
Wertschätzend und konstruktiv zusammenarbeiten
4. Zum Nachdenken und Aktivwerden I Liebe Deinen Nächsten. Das gibt es doch gar nicht!
5. Die Gesundheits-Website: Wasser-hilft.de I Uran im Trinkwasser, Lebensgrundlage
Wasser nicht für Märkte geeignet, Wasser ist mit Strom nicht vergleichbar, Plastikmüll aus
den Ozeanen in Öl zurückverwandeln...
6. Tipps für effektives Selbstmanagement I Nie mehr ärgern
7. Partnerorientierung, Beratung, Gesprächsführung I Wie glaubwürdig sind Sie? Teil 2
8. Systemische Beratung I Ihr Anliegen klären beim System-Aufstellungs-Tag am 17. März
9. Nachrichten aus der Wirtschaft I 10 Positive Kurzmeldungen
Viele wertvolle Erkenntnisse beim Studieren!
Herzlich
Rudolf Schnappauf
Ihr Erfolgs-Coach und Experte für Gesprächs- und Verhandlungs-Führung mit dem Win-hoch3-Erfolgs-Konzept
2. Führung I Vertrauen ist das soziale Kapital unserer Wirtschaft
3. Weiterbildung I Unternehmenserfolg durch kooperative Kommunikation -
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Wasser nicht für Märkte geeignet, Wasser ist mit Strom nicht vergleichbar, Plastikmüll aus
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8. Systemische Beratung I Ihr Anliegen klären beim System-Aufstellungs-Tag am 17. März
9. Nachrichten aus der Wirtschaft I 10 Positive Kurzmeldungen
Viele wertvolle Erkenntnisse beim Studieren!
Herzlich
Rudolf Schnappauf
Ihr Erfolgs-Coach und Experte für Gesprächs- und Verhandlungs-Führung mit dem Win-hoch3-Erfolgs-Konzept
Plastikmüll aus den Ozeanen in Öl zurückverwandeln
Ganze Flotten von HighTec-Schiffen kreuzen gezielt durch die Weltmeere.
Sie fischen Unmengen von Plastikabfall aus dem Wasser. An Bord wird der
Kunststoff zu Öl verarbeitet.
Diese Vision hat der Garchinger Günther Bonin. Leidenschaftlicher Segler und Umweltschützer. Bonin weiß von den maritimen Müllteppichen, die inzwischen auf den Ozeanen treiben und ständig wachsen. Der größte davon befindet sich im Pazifik und ist so groß wie Zentraleuropa.
Das CleanEnergy Project hat mit dem Gründer von one earth – one ocean e.V. gesprochen. http://www.cleanenergy-project.de/component/content/article/300-interviews/5518-der-plastikjaeger
Diese Vision hat der Garchinger Günther Bonin. Leidenschaftlicher Segler und Umweltschützer. Bonin weiß von den maritimen Müllteppichen, die inzwischen auf den Ozeanen treiben und ständig wachsen. Der größte davon befindet sich im Pazifik und ist so groß wie Zentraleuropa.
Das CleanEnergy Project hat mit dem Gründer von one earth – one ocean e.V. gesprochen. http://www.cleanenergy-project.de/component/content/article/300-interviews/5518-der-plastikjaeger
Europäische Bürgerinitiative
Wasser
ist mit Strom nicht vergleichbar
Für Jerry van den Berge, europäischer Gewerkschafter im Bereich Wasser und Abfall, ist Wasser ein öffentliches Gut und keine Handelsware. Die neoliberale EU sei vom Binnenmarkt geradezu besessen, findet der Belgier und hat deshalb die Europäische Bürgerinitiative "Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht" ins Leben gerufen.
"Wasser ist die Dienstleistung Nummer eins und beispielsweise mit dem Strommarkt nicht vergleichbar", betont van den Berge. Wasser auf Märkten würde nur das Ungleichgewicht in der Gesellschaft vergrößern.
"In der EU leben bereits 1 Mio. Menschen ohne stetes Trinkwasser und 8 Mio. ohne Sanitäreinrichtungen", skizziert der Gewerkschafter. Weltweit seien die Zahlen noch dramatischer.
"In vielen Staaten ist Wasser als Menschenrecht nur ein Lippenbekenntnis", sagt van den Berge. Die Staaten müssten aber zur gesetzlichen Umsetzung gezwungen werden, wozu die genannte Europäische Bürgerinitiative beitragen soll. Mit aktuell 1,2 Mio. Unterschriften muss sie bereits von der EU-Kommission behandelt werden.
Für Jerry van den Berge, europäischer Gewerkschafter im Bereich Wasser und Abfall, ist Wasser ein öffentliches Gut und keine Handelsware. Die neoliberale EU sei vom Binnenmarkt geradezu besessen, findet der Belgier und hat deshalb die Europäische Bürgerinitiative "Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht" ins Leben gerufen.
"Wasser ist die Dienstleistung Nummer eins und beispielsweise mit dem Strommarkt nicht vergleichbar", betont van den Berge. Wasser auf Märkten würde nur das Ungleichgewicht in der Gesellschaft vergrößern.
"In der EU leben bereits 1 Mio. Menschen ohne stetes Trinkwasser und 8 Mio. ohne Sanitäreinrichtungen", skizziert der Gewerkschafter. Weltweit seien die Zahlen noch dramatischer.
"In vielen Staaten ist Wasser als Menschenrecht nur ein Lippenbekenntnis", sagt van den Berge. Die Staaten müssten aber zur gesetzlichen Umsetzung gezwungen werden, wozu die genannte Europäische Bürgerinitiative beitragen soll. Mit aktuell 1,2 Mio. Unterschriften muss sie bereits von der EU-Kommission behandelt werden.
Lebensgrundlage Wasser ist nicht für Märkte geeignet
Europäische Bürgerinitiative mit 1,2 Mio. Unterschriften fordert
Gesetze.
"Wasser dient nicht der Bequemlichkeit, sondern als Lebensgrundlage und ist daher nicht für Märkte geeignet", sagt Maude Barlow, Ratsmitglied des World Future Council und Trägerin des Alternativen Nobelpreises (2005), als Referentin im Rahmen der Tagung "Zukunft der Wasserversorgung".
Im Zuge der Wasserversorgung spricht Barlow von einem Kampf auf Leben und Tod. Wasserverschwendung, -verschmutzung und das Wirtschaftswachstum hätten es rar gemacht. Auch durch die Überpumpung des Grundwassers stieg der Meeresspiegel, nicht nur wegen des Klimawandels, weiß die Aktivistin und Buchautorin. Bis 2075 dürften rund sieben Mrd. Menschen ohne genügend Wasser und sanitäre Einrichtungen sein.
"Heute bereits sterben jährlich 3,6 Mio. Menschen durch verschmutztes Wasser."
Schuld sei das mangelnde Bewusstsein der Staaten, was eines Tages sogar zu Wasserkartellen führen könnte. "Nur Wasser sparen ist zu wenig, wir brauchen auch dieses seit 2010 geltende Menschenrecht schützende Gesetze", fordert Barlow und nennt die Wasserprivatisierung von Großbritannien in der Hand von 21 Unternehmen als negatives Beispiel. Die EU-Richtlinie gebe Anlass zu Sorge. Barlow: "Wasser ist ein öffentliches Gut und nicht unbegrenzt vorhanden. Um menschliche Tragödien zu verhindern, darf es niemand besitzen."
"Wasser dient nicht der Bequemlichkeit, sondern als Lebensgrundlage und ist daher nicht für Märkte geeignet", sagt Maude Barlow, Ratsmitglied des World Future Council und Trägerin des Alternativen Nobelpreises (2005), als Referentin im Rahmen der Tagung "Zukunft der Wasserversorgung".
Im Zuge der Wasserversorgung spricht Barlow von einem Kampf auf Leben und Tod. Wasserverschwendung, -verschmutzung und das Wirtschaftswachstum hätten es rar gemacht. Auch durch die Überpumpung des Grundwassers stieg der Meeresspiegel, nicht nur wegen des Klimawandels, weiß die Aktivistin und Buchautorin. Bis 2075 dürften rund sieben Mrd. Menschen ohne genügend Wasser und sanitäre Einrichtungen sein.
"Heute bereits sterben jährlich 3,6 Mio. Menschen durch verschmutztes Wasser."
Schuld sei das mangelnde Bewusstsein der Staaten, was eines Tages sogar zu Wasserkartellen führen könnte. "Nur Wasser sparen ist zu wenig, wir brauchen auch dieses seit 2010 geltende Menschenrecht schützende Gesetze", fordert Barlow und nennt die Wasserprivatisierung von Großbritannien in der Hand von 21 Unternehmen als negatives Beispiel. Die EU-Richtlinie gebe Anlass zu Sorge. Barlow: "Wasser ist ein öffentliches Gut und nicht unbegrenzt vorhanden. Um menschliche Tragödien zu verhindern, darf es niemand besitzen."
Uran im Trinkwasser
Uran
kommt in unser Grund- und Trinkwasser hauptsächlich durch phosphathaltigen
Mineraldünger (Landwirtschaft) und durch phosphathaltige Geschirrspül- und
Waschmittel (Haushalte). Wir haben mehrfach darüber berichtet, siehe
http://wasser-hilft.blogspot.de
(August 2012).
2011 trat ein Uran-Grenzwert für Trinkwasser in Kraft - für den foodwatch jahrelang gekämpft hatte. Die festgesetzte Höchstgrenze von 10 Mikrogramm Uran pro Liter scheint zwar sicher für Erwachsene, bietet aber Säuglingen, kleinen Kindern und geschwächten Menschen keinen ausreichenden Schutz. Und Mineralwasser darf sogar weiterhin beliebig hoch belastet sein.
foodwatch fordert: Das Bundesverbraucher- und das Bundesgesundheits-Ministerium müssen endlich sichere Grenzwerte festsetzen.
Mehr als 27.000 Verbraucher haben an der E-Mail-Aktion (von foodwatch.de) teilgenommen und dieser Forderung Nachdruck verliehen.
Doch bislang hatte sich die Politik taub gestellt. Gesundheitsminister Daniel Bahr ließ jetzt in einem Schreiben an foodwatch den Unterzeichnern unserer Protestaktion antworten – mit ernüchterndem Ergebnis: Auf zwei Seiten leugnet das Ministerium jedes Risiko. Der Vorwurf, der Grenzwert biete kleinen Kindern keinen ausreichenden Schutz, sei "unbegründet und entspricht nicht dem tatsächlichen Sachverhalt". Dabei geht selbst aus dem eigens aus Deutschland angeforderten Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, auf das sich auch das Bahr-Ministerium beruft, das Gegenteil hervor! Wegen der chemischen Giftigkeit des Schwermetalls Uran sind bei den zugelassenen Mengen Nierenschädigungen bei kleinen Kindern nicht ausgeschlossen.
Noch unverantwortlicher als ihr Kollege verhält sich Ministerin Ilse Aigner. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen die Vorgaben für in Flaschen abgefülltes Mineralwasser. Doch die Ministerin hält es nicht für nötig, hier überhaupt einen Grenzwert für Uran zu erlassen. Frau Aigner hat auch eine Antwort auf die E-Mail-Aktion bislang abgelehnt. Produzenten-Interessen vertreten ja, Verbraucher schützen nein?! Quelle: www.foodwatch.de
2011 trat ein Uran-Grenzwert für Trinkwasser in Kraft - für den foodwatch jahrelang gekämpft hatte. Die festgesetzte Höchstgrenze von 10 Mikrogramm Uran pro Liter scheint zwar sicher für Erwachsene, bietet aber Säuglingen, kleinen Kindern und geschwächten Menschen keinen ausreichenden Schutz. Und Mineralwasser darf sogar weiterhin beliebig hoch belastet sein.
foodwatch fordert: Das Bundesverbraucher- und das Bundesgesundheits-Ministerium müssen endlich sichere Grenzwerte festsetzen.
Mehr als 27.000 Verbraucher haben an der E-Mail-Aktion (von foodwatch.de) teilgenommen und dieser Forderung Nachdruck verliehen.
Doch bislang hatte sich die Politik taub gestellt. Gesundheitsminister Daniel Bahr ließ jetzt in einem Schreiben an foodwatch den Unterzeichnern unserer Protestaktion antworten – mit ernüchterndem Ergebnis: Auf zwei Seiten leugnet das Ministerium jedes Risiko. Der Vorwurf, der Grenzwert biete kleinen Kindern keinen ausreichenden Schutz, sei "unbegründet und entspricht nicht dem tatsächlichen Sachverhalt". Dabei geht selbst aus dem eigens aus Deutschland angeforderten Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, auf das sich auch das Bahr-Ministerium beruft, das Gegenteil hervor! Wegen der chemischen Giftigkeit des Schwermetalls Uran sind bei den zugelassenen Mengen Nierenschädigungen bei kleinen Kindern nicht ausgeschlossen.
Noch unverantwortlicher als ihr Kollege verhält sich Ministerin Ilse Aigner. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen die Vorgaben für in Flaschen abgefülltes Mineralwasser. Doch die Ministerin hält es nicht für nötig, hier überhaupt einen Grenzwert für Uran zu erlassen. Frau Aigner hat auch eine Antwort auf die E-Mail-Aktion bislang abgelehnt. Produzenten-Interessen vertreten ja, Verbraucher schützen nein?! Quelle: www.foodwatch.de
Mittwoch, 20. Februar 2013
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