Donnerstag, 2. April 2015

Essen aus Plastik-Verpackungen - Wie schädlich für die Gesundheit?

Dass Menschen und Tiere Plastik nicht verdauen können, weiß jedes Kind. Dennoch werden allein in Deutschland Lebens-, Nahrungs- und Genussmittel pro Jahr in 4.000.000.000 Kilogramm Plastik verpackt (4 Millionen Tonnen Plastik).

Egal ob Käse, Wurst, Fleisch, Obst, Gemüse, Salat, Joghurt ... nahezu alles wird bei uns in Plastik verpackt, auch wenn dies völlig unnötig und unsinnig ist, wie z. B. bei Gurken.

Richtig gefährlich wird das bei den vielen Fertiggerichten, die dann leichtsinnigerweise von unbedachten Menschen in der Plastikverpackung erhitzt werden. Selbst die Verbraucherzentralen warnen - insbesondere bei "Ready to eat Verpackungen" - vor den Schadstoffen der Plastikverpackungen, die sich beim Erhitzen freisetzen.

Wer das Essen nicht durch die sowieso ungesunden Mikrowellenstrahlen erwärmen will, sondern sie in einem warmen Wasserbad erhitzt, tut sich und der Nahrung auch keinen Gefallen. Denn es gilt:
Je länger erwärmt wird, umso mehr Schadstoffe wandern aus der Verpackung in die Nahrung. Deshalb sollte auch niemand direkt aus der Verpackung essen.

Der winzige Aufwand, die Nahrung vorher in einen normalen Topf oder eine Glasschüssel umzufüllen und nach dem Erwärmen aus einem Porzellan-Teller zu essen, würde da schon für eine erhebliche Reduzierung der Schadstoffe sorgen.
Soweit der Kommentar einer Mitarbeiterin einer Verbraucherzentrale im TV am 2. April 2015.

Glücklich, wer sich täglich frische Lebensmittel besorgen kann - ohne Plastik drumherum!

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