Freitag, 10. April 2015

Warmwassersparen macht Sinn, Kaltwassersparen meist nicht


Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes macht der Energiebedarf für Warmwasser im Durchschnitt 12 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines Haushaltes aus. Ein Bad in 200 Liter warmen Wassers kostet zwischen 3 Euro und 3,70 Euro.
Duschen ist im Vergleich dazu wesentlich günstiger. Bei 10 Minuten Warmduschen betragen die Kosten nur rund 50 % von einem Vollbad. Somit schont ein sparsamer Warmwasserverbrauch nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch unser Klima.

Der sparsame Verbrauch von Kaltwasser im Haushalt spart den Bürgern dagegen in vielen Gemeinden leider kein Geld. Da viele Abwasserleitungen sehr groß sind, können bei zu wenig Abwasser Faulgase entstehen. Die Gemeinden sind dann gezwungen, das Leitungssystem zu spülen – mit Frischwasser. Diese Kosten tragen alle Bürger über die steigenden Wasser- und Kanalgebühren.

Umwelt und Klima unterstützen wir, wenn wir im Haushalt wenig Warmwasser verbrauchen und am besten, wenn wir grundsätzlich unseren Ressourcenverbrauch, d. h. unseren Konsum reduzieren. Der Kauf von z. B. einem Smartphone verbraucht mehr Wasser (für die Produktion und Distribution) als sein Besitzer durch jahrelanges Duschen und Baden verbrauchen könnte.

Mehr siehe http://wasser-hilft.blogspot.de/2015/04/deutsche-verbrauchen-pro-jahr.html

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